05.10.08 12:30 Uhr
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Manager sollen für ihre Fehler mehr Verantwortung übernehmen

Andrea Nahles, stellvertretende SPD-Vorsitzende, sagte in einem Interview mit der "Bild": "In den USA haften Manager mit ihrem Privatvermögen. Das sollten wir auch in Deutschland machen".

Unterstützung der Forderung kommt auch aus der CSU, von Fraktionsvize Hans-Peter Friedrich. Es könne nicht sein, dass Unternehmer kleiner mittelständischer Betriebe ein ungleich größeres Risiko tragen müssten, als zum Beispiel Manager von Banken.

Laut Friedrich sollten die Manager mit zwei Jahresgehältern für ihre Fehler zur Verantwortung gezogen werden.


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WebReporter: kadinsky
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Manager, Fehler, Verantwortung
Quelle: www.tagesschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2008 10:06 Uhr von kadinsky
 
+0 | -0
 
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Wer so viel Privatvermögen anhäufen kann, weiß auch wie er es gekonnt zur Seite schaffen muss, ich glaube nicht, dass es was ändert, und zwei Jahresgehälter ist auch nicht gerade viel....
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05.10.2008 12:37 Uhr von Scherz
 
+11 | -0
 
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Zwei Jahresgehälter wird einen Manager nicht weh tun! Da brauch der nicht mal für zur Bank gehen, das macht der aus dem Portmonai!!!
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05.10.2008 12:41 Uhr von karsten77
 
+6 | -0
 
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Weinen: werden die Manager schon - Freudentränen, weil es der Politikerclique dann mal wieder gelungen ist, mit großem Gehabe nix zu tun.
Jeder Manager aus dieser Gruppe hat mit seinem gesamten Vermögen und evtl. Abfindungen zu haften!
Nur, das kommt nicht durch, weil die Leute, die heute über derartige Gesetze entscheiden morgen in der Geschäftsführung eines Konzerns sitzen (vergl. Clement, Schröder etc. etc.)
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05.10.2008 12:50 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+3 | -1
 
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@News: Na endlich kommt mal wieder was vom linken SPD-Flügel. Man hatte schon das Gefühl die Kohorten um Nahles und Co. betreiben Tiefseeforschung.

Der Vorschlag ist zwar nachvollziehbar, allerdings dürfte es schwer sein, den Nachweis zu führen. Das gilt übrigens auch für die zitierten Zustände in den USA. Es ist eine Seite, die Gesetze derart zu verschärfen. Die andere Seite ist, ob auch die Rechtssprechung dem Volkszorn Folge leistet und Ex-Manager in die Armut schicken wird. Ich habe da - bei aller Sympathie für den Vorschlag - meine Zweifel.
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05.10.2008 13:01 Uhr von Great.Humungus
 
+4 | -2
 
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Audi verlegt Firmensitz in die Schweiz aber produziert nachwievor in Deutschland.

Solche sachen dürft ihr wenn das Gesetz durchgesetzt wird öfters hören. Die da oben sind nicht so dumm und lassen sich das Geld von jemanden wegnehmen (zitat "ich bin nicht reich geworden indem ich Schecks ausgefüllt habe").
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05.10.2008 13:06 Uhr von JCR
 
+3 | -0
 
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Verluste vollständig selbst verantworten! Dann passiert sowas auch nicht mehr so häufig. Und wenn das Privatvermögen die Folgen der Unfähigkeit/Gier nicht mehr deckt, sind Sozialstunden fällig. (Womit die Betroffenen auch noch gut wegkämen, in manchen Ländern gibt´s bei derartigen Vorfällen durchaus auch Gefängnisstrafen).
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05.10.2008 13:07 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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Der Vorschlag müsste Managern doch gefallen sie sind es doch, die von anderen Arbeitnehmern immer laut mehr Eigenverantwortung verlangen.

Bisher waren es ja ausgerechnet unsere "Top"-Manager, die von allen Arbeitnehmern am wenigsten Eigenverantwortung übernommen haben. Selbst wenn sie alles in Grund und Boden wirtschafteten, sind sie butterweich auf Millionen gelandet.

Da können unsere "Eigenverantwortungsfanatiker" doch mal mit gutem Beispiel voran gehen!
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05.10.2008 13:08 Uhr von mustermann07
 
+5 | -1
 
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Manager einfach abschaffen: Diese Geldvernichter braucht keiner.
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05.10.2008 13:12 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@ Great.Humungus: "Die da oben sind nicht so dumm und lassen sich das Geld von jemanden wegnehmen"

Die da oben? Was hast denn du für ein Weltbild? Wohl im Mittelalter stehengeblieben, als man vor dem "Adel" buckeln musste.

Wenn die gleichen Leute die Firmen nicht mehr leiten, werden es andere tun.
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05.10.2008 13:46 Uhr von LordKelvin
 
+3 | -3
 
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hmm: Klingt vernünftig, zwei Jahresgehälter ist auch nicht schlecht. Das trifft hart.

Aber im Zuge der Gleichberechtigung muss das natürlich für jeden Arbeitnehmer gelten. Also muss natürlich auch der kleine Arbeiter aus der Entwicklungsabteilung dafür gradestehen, wenn sein entwickeltes Bremssystem für den neuen BMW zu Todesfällen führt. Da müssen dann auch zwei Jahresgehälter eingezogen werden.

Oder um es klarzustellen: Jeder muss für seine Aktionen geradestehen.
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05.10.2008 17:07 Uhr von mustermann07
 
+2 | -0
 
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artefaktum: Das funktioniert aber nur solange sich der Arbeiter auf den Kopf schei.... lässt. Möchte mal sehen was diese selbstherrlichen Narren machen würden wenn keiner mehr arbeiten gehen würde... Selbst arbeiten?:)lol
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11.10.2008 07:47 Uhr von Muta
 
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Verspätete, aber wichtige Info dazu: http://www.handelsblatt.com/...
„Die Politik hat eine strengere Managerhaftung verhindert“
...
„Die offizielle Begründung lautete 2004: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit. Auf diese Gründlichkeit warten wir bis jetzt. Daher ist es durchaus interessant, wenn sich vor allem SPD-Politiker über das Verhalten von Managern beschweren und strengere Gesetze fordern, sie haben das damals verschleppt. Zum Hintergrund: Damals war Heinrich von Pierer Berater der Regierung und es ist kein Geheimnis, dass er sich gegen ein Gesetz zur Außenhaftung ausgesprochen hat. Aus gutem Grund, wie wir heute wissen.“

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