04.10.08 20:06 Uhr
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Hypo Real Estate: Rettung ist gefährdet - Statt 50 werden 100 Milliarden benötigt

ShortNews berichtete am Tag der Deutschen Einheit über die Rettung der Hypo Real Estate (HRE).

Jetzt melden die Medien, dass wesentlich mehr Geld benötigt wird, um den Hypothekenfinanzierer zu retten. Ursprünglich sollten 15 Milliarden Euro sofort zur Verfügung gestellt werden und weitere 35 Milliarden Euro auf längere Sicht.

Jetzt soll die Deutsche Bank festgestellt haben, dass kurzfristig 50 Milliarden benötigt werden und im kommenden Jahr weitere 20 bis 50 Milliarden Euro.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gefahr, 100, Milliarde, Rettung, Real, Hypo Real Estate
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2008 20:36 Uhr von meisterkalle
 
+11 | -2
 
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wie wird teurer: wer voher nicht rechnen konnte, dem glaubt man nicht oder wie war das ?
Wir Steuerzahler zahlens doch wenn interessiert da die Summe die anfällt ?!
Wer glaubt das der Steuerzahler nach der achso großen Retungsaktion an den Gewinnen beteiligt wird ist selbst dran Schuld. Lasst die Banken den Bach runtergehen und fangen wir neu an. Hat ja auch bei der letzten Weltwirtschaftskriese funktioniert. Wenn ich mich richtig erinnere sagt das doch auch Ackermann.
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04.10.2008 20:39 Uhr von meisterkalle
 
+12 | -1
 
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Ackermann sagte: der markt reguliert sich selbst. Na denn liebe Bänker macht mal. Malschauen wen ihr dann wieder über den Tisch zieht.
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04.10.2008 20:40 Uhr von megaakx
 
+14 | -0
 
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Sorry ^^: Hat da jemand etwa vergessen, die Managergehälter mit zu berechnen? SCNR
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04.10.2008 20:54 Uhr von JCR
 
+15 | -0
 
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Klasse gemacht, Angela! Stürzt die Bank ab, sind die 50 Milliarden futsch, wird das Rettungspaket um eine weitere Bürgschaft erweitert, werden immer neue Forderungen kommen.

Mit Terroristen verhandeln wir nicht, lautet die Devise. Aber gegenüber korrupten, insolventen oder unfähigen Banken zeigt sich der Staat erstaunlich erpressbar.

Die Regierung sollte nicht noch einmal einknicken, jedes Nachgeben wäre ein Freibrief für diese Kriminellen.
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04.10.2008 21:33 Uhr von exekutive
 
+6 | -1
 
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zum wohl der "deutschen" wirtschaft: tja, so läufts halt in einer kapitalistischen diktatur..

das die bürger soetwas nicht sonderlich lustig finden, fällt ihnen aber leider etwas zu spät auf.. denn dieser ganze scheiß war schon seit jahren vorhersehbar und wurde auch von vielen vorhergesagt.. aber hat man darauf hingewiesen, war man mal wieder nen dummer verschwörungsspinner

die elite weis das sie so langsam aber sich er dank ihres blinden vassalentums in aller größter gefahr schweben.. denn geht das system drauf, sind ihre köpfe die ersten welche rollen..

kein wunder das jetzt unter vorwand des terrorismus die bundeswehr im inneren eingesetzt werden soll..

dafür möchte man am liebsten schon morgen das grundgesetz ändern

http://www.n-tv.de/...

leute zieht euch warm an bzw. schnallt euch fest, die uns bevorstehende fahrt wird ziemlich turbolent werden

aber angst braucht man keine haben, es gibt genug schlaue mensche nwelche bereits seit längerem hinter den kulissen auf diesen moment hingearbeitet haben um dann mit aller macht das system während des falles zu zerschlagen und durch ein neues und vor allem gerechtes zu ersetzten.. und das wird nur der anfang von etwas viel größerem sein (:

freut euch das leute das ihr das miterleben dürft
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04.10.2008 22:30 Uhr von meisterkalle
 
+3 | -1
 
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Falsch Richtig ?? Also diese aussage das der Markt sich selbst reguliert traf der gute Herr Ackermann solange wie die gewinne da waren. Die aussage der Staat muss unterstützend tätig werden als die Banken so langsam krieselten.
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04.10.2008 23:26 Uhr von Pitbullowner545
 
+2 | -0
 
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100 Milliarden €?

wieviel geld darf also jeder diese bank bringen?.. das lohnt überhaupt nicht diese zu retten, die 900 arbeitsplätze da kann man genauso gut wegfallen lassen..
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04.10.2008 23:31 Uhr von SiggiSorglos
 
+2 | -0
 
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Verstaatlichen: ganz einfach... wer mein Geld will, der soll dafür bluten.
Kann doch nich sein, dass Manager mit windigen Geschäften den Karren in den Dreck fahren und dann soll der Steuerzahler bürgen ohne was davon zu haben.
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04.10.2008 23:34 Uhr von Artim
 
+2 | -0
 
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Ein Neuanfang ohne EU: und mit eigener Währung wäre sicherlich einfacher (aber die Bürger fragt ja hier keiner). Obwohl ich eher denke, dass sich die DMark gegenüber tEuro und Dollar, in einem solchen Fall, als stabilste Währung durchgesetzt hätte.
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05.10.2008 00:02 Uhr von Pirat999
 
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Es geht: hauptsächlich um die Depfa Bank. Sie ist eine Tochter der Hypo Real Estate und nach eigenen Angaben der weltweit größte Finanzdienstleister der öffentlichen Hand und sie handelt auch mit Pfandbriefen.

http://de.wikipedia.org/...
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05.10.2008 00:10 Uhr von politikerhasser
 
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HRE wird jetzt so lange beschossen, bis sie zusammenbricht und dann für 1 Euro von einer Großbank übernommen wird - nachdem Milliarden Steuergelder reingepumpt wurden.
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05.10.2008 03:32 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
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Europa ohne Blütenwahn? Das Unkraut muß raus und auch New Hollands Blüten, sonst erleben wir eine Tulpenkrise die alles ansteckt.

Wo die Banken sich untereinander kein Geld mehr leihen, sollten auch wir nicht so leichtfertig sondern besonders vorsichtig sein. Es geht eben nicht nur um kurzfristige Liquiditätsprobleme sondern auch hier meist darum, einen
Schuldenberg zu verstecken.

Die Finanzkrise ist längst keine Liquiditätskrise mehr, wie viele Experten immer wieder behaupten, sondern jetzt die Kriese verborgener Schulden.

„Worauf es nun dringend ankommt ist, die Spreu vom Weizen zu trennen und die Schuldenblase möglichst kontrolliert abzuschmelzen“.

Hierzu bedarf es nichts anderes als genau die betriebswirtschaftliche Prüfung, die wir solange missen ließen und wo nötig eben auch gemeinschaftlich. Ja, das „EU-GEPRÜFTE“ Kreditinstitut könnte zu einem Gütesiegel werden und das jetzt schwindende Vertrauen nach und nach wieder herstellen.
Dazu muß die EU zeigen, daß sie auch gegen nationalstaatliche Interessen handlungsfähig ist und dies schnellst möglichst umsetzen.
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05.10.2008 04:05 Uhr von Montauk
 
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wie nett: von offizieller seite, erst nach der landtagswahl in bayern, über die desaströse schieflage der HRE zu berichten.

gibts gründe zur rettung?

viel fällt mir dazu nicht ein, was da noch zu retten wäre.

retten würde ich höchsten die einlagen kleiner mittelständler und kleine privatvermögen, für die restlichen 100 milliarden sollen die
zinseszinsheinis selber gerade stehen, bzw. den rest ihres lebens hinter gittern verbringen.


es ist auch nicht so, dass dieses ganze geld verschwunden, verbrannt wurde, dass geld hat jetzt einfach nur ein anderer.

umgekehrt verschwinden auch leider die ganzen schulden der kreditnehmer nicht, die sich gerade eine kleine existenz aufbauen wollten, über einer pleite gegangenen bank.
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05.10.2008 05:27 Uhr von sv3nni
 
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100Mrd vom Steuerzahler ? Nein Danke: also das waeren ca. 1000 Euro pro Kopf - sorry aber da hab ich kein Verstaendnis fuer - vor allem wenn dann den Hartz-4 Empfaengern dauernd was gekuerzt wird. Ausserdem wenn ich ein Unternhemen (ausser einer Bank) haette das pleitegeht zahlt mit ja auch keiner was.

Zur Einlagensicherung hat hier Prof. Harald Uhlig (Department of Economics der University of Chicago) mal nachgerechnet.

http://209.85.135.104/...

Das Ergebnis: Sollte auch nur EINE der fünf Großbanken in DE zusammenbrechen, so sehen die Sparer von ihren Einlagen, die über 20 000 Euro hinausgehen, nur ein Sechstel, also weniger als 20 Prozent wieder.
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05.10.2008 14:41 Uhr von nostrad_amus
 
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Marktwirtschaft: mir war so, Wenn ein Unternehmen nicht mehr fähig ist, am Markt bestehen zu können wird zugemacht. Denn daraufhin kann ein anderes Unternehmen die Aufgaben eventuell effizienter erfüllen. Wenn ein mittelständiges Unternehmen pleite geht, kann man auch keine staatl. Unterstützung erwarten. Außer HartzIV.
Mir deucht das die Banken bei Gewinnen sehr eigennützig sind, aber bei Verlusten darf die Gesellschaft teilhaben. Wir sollten über Haftung mit Privatvermögen von Managern in DE sprechen.

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