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Schuppenflechte-Medikament Raptiva steht im Verdacht schwerer Nebenwirkungen

Das Medikament "Raptiva" des in Darmstadt ansässigen Pharmaunternehmens Merck soll gegen Schuppenflechte helfen und ist in 65 Ländern erhältlich. Nun hat das Unternehmen Medienberichte bestätigt, dass eine Frau in den USA nach Einnahme des Mittels schwer erkrankt sei.

Bei der 70-jährigen Dame wurde eine krankhafte Veränderung des zentralen Nervensystems diagnostiziert. Ob dies auch auf die Einnahme des Medikaments zurückzuführen sei, könne nicht ausgeschlossen werden. Im schlimmsten Falle führt die Erkrankung zu schweren Behinderungen.

Merck räumte den Verdacht ein, sprach aber von einem Einzelfall. In Europa wolle man auf den Verdacht reagieren und die verschreibenden Hautärzte über die Gefahren informieren. Im Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen mit dem Medikament einen Umsatz von 76 Millionen Euro.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Verdacht, Nebenwirkung
Quelle: www.hr-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2008 16:29 Uhr von Dierk Uhlig
 
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ist: das mittel nicht zum einreiben gedacht?
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04.10.2008 17:17 Uhr von KingPR
 
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Medikamente: für Krankheiten, die man auch natürlich gut behandeln kann, wie eben Schuppenflechte mit Bandwürmern, würde ich nicht einnehmen, da vermutlich jedes Medikament größere oder kleinere Nebenwirkungen hat, die man nicht immer absehen kann.
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04.10.2008 17:28 Uhr von Dierk Uhlig
 
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verstehe: ich jetzt nicht: ein medikament gegen schupenflechte mit bandwürmer da sind ja die nebenwirkungen abzusehen z.b. idealfigur
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04.10.2008 17:38 Uhr von KingPR
 
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Dierk: Das ist ja die natürliche Alternative, die Menschen hatten schon immer Bandwürmer, daher sind die Nebenwirkungen besser vorherzusehen und daher ist eine Behandelung mit Bandwürmern eine -aus meiner Sicht- bessere Idee im Kampf gegen Schuppenflechte als Medikamente zu nehmen deren Nebenwirkungen man nicht vorhersehen kann.
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04.10.2008 18:30 Uhr von Dierk Uhlig
 
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gut mit den bandwürmern ist aber ne ansichtssache würd ich nicht unbedingt machen ist nämlich meiner meinung nach auch nicht unbedingt so gut weil die bister dir notwendige essentielle stoffe wegfuttern die dann dem körper im stoffwechsel fehlen.
ich bin aber keiner der alternative mittel ablehnt im gegenteil.
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04.10.2008 18:43 Uhr von KingPR
 
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Dierk: Was ist denn aus deiner Sicht besser? Sich an seine (und die des Bandwurms) Bedürfnisse anzupassen, indem man seine Ernährung umstellt (man darf ja dann auch mehr Essen - und essen macht Spaß^^), oder täglich irgendwelche Medikamente zu schlucken.
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04.10.2008 18:58 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Wie kommt ihr Beiden da auf Bandwürmer? lol

Raptiva (Wirkstoff Efalizumab) ist eines der relativ neuartigen Biologicals, also in dem Fall ein biotechnisch hergestellter selektiver Antikörper, der genau an den Zellen andockt, die das Krankheitsbild der Psoriasis hervorrufen, den T-Lymphozyten.
Außerdem hat so ein Biological im Verhältnis zu sonstigen Mittelchen viel weniger Nebenwirkungen und greift nur gezielt da an, wo es soll.
Das Mittel ist natürlich auch nicht zum Einreiben oder Auftragen, sondern wird vom Patienten selbst einmal pro Woche subkutan gespritzt.

Es ist definitiv eine echte Alternative (wie auch die anderen Biologicals aus dieser Reihe), wird aber leider von den Kassen auch erst dann bezahlt, wenn nix anderes mehr nützt.
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04.10.2008 19:07 Uhr von Dierk Uhlig
 
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kannst es ja auch mit akupunktur versuchen oder homöopathischen mittel und glutenhaltige lebensmittel meiden vertragen sowieso nicht alle.bandwürmer können metacestoden bilden die sich ins gewebe einlagern können und dort durch krebsartiges wachstum erheblichen schaden anrichten können
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04.10.2008 19:13 Uhr von Dierk Uhlig
 
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achso: das früher menschen an würmern litten lag ja wohl auch daran das sie mit ihren tieren gelebt haben und wenn es hochkommt einmal im monat sich gewaschen haben und bekommen sind ihnen die würmer auf alle fälle nicht.
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05.10.2008 21:20 Uhr von cheetah181
 
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Hier kommt die M... & Dierk Uhlig: Allergien lassen sich durch Bandwürmer behandeln, weil das Immunsystem (der entsprechende Teil davon) dann damit beschäftigt ist und nicht fälschlicherweise mit Pollen etc.

Bei Schuppenflechte hab ich davon zwar noch nicht gehört, kann mir aber gut vorstellen, dass der Effekt da genauso auftritt.

Das hat auch nichts mit Homöopathie oder anderen Placebo-Effekten zu tun.

Und es gibt viele verschiedene Bandwurmarten, soviel ich weiß sind nur Fuchs- und Hundebandwurm gefährlich, weil dort die Finnen (nicht der erwachsene Wurm) eben Metacestoden bilden und Organe zerstören können.

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