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Neues Gesetz gegen Raubkopierer verursacht Chaos

Das neue Urheberrechtsgesetz sollte eigentlich illegalen Tauschbörsen das Wasser abgraben. Die Musikindustrie klagte 2007 über 100.000 Mal gegen Tauschbörsenbenutzer. Aber scheinbar scheint dieses Gesetz der Film- und Musikindustrie wenig hilfreich zu sein.

Staatsanwälte fühlen sich mittlerweile durch die Massenklagen als "Mittel zum Zweck" und stellen die Strafanzeigen ein. Laut Gesetz muss das Raubkopieren "ein gewerbliches Ausmaß" erreichen. Jedoch ist unklar wann dies erreicht ist. Darüber urteilt jedes Gericht anders.

Allein die Herausgabe von Verbindungsdaten koste 200 Euro, wobei keiner weiß ob dies der Preis für eine IP oder mehrere ist. Die Industrie will weiterhin klagen, auch ohne Erfolgsaussicht.


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WebReporter: andreaskrieck
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Gesetz, Chaos, Raubkopie, Raubkopierer
Quelle: www.chip.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2008 13:02 Uhr von KingKn
 
+114 | -6
 
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Zitat: "Die Industrie will weiterhin klagen, auch ohne Erfolgsaussicht."

Egal ob es irgendwas bringt oder nicht, immer drauf auf die armen Bürger, die nicht für eine CD ein Vermögen hinlegen wollen.

Ich frage mich wirklich was in den Köpfen der Musikindustrie vorgeht.
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04.10.2008 13:12 Uhr von phil_85
 
+84 | -3
 
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Die einzig: sinnvolle Schlussfolgerung wäre:

Klagen einstellen und das gesparte Geld dazu nutzen, die angebotene Ware (egal ob Film- oder Musikindustrie) günstiger anbieten...damit steigen die Absatzzahlen und die machen nachher noch mehr Geld...
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04.10.2008 13:22 Uhr von sample2501
 
+55 | -2
 
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@KingKn: leicht zu beantworten: geldgier
aber zum glück ist langsam ein gegentrend zu beobachten, viele musiker (bis jetzt hauptsächlich in der indie und alternativ szene) stellen ihre songs gratis zum download zur verfügung..
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04.10.2008 13:41 Uhr von DigitalForce1
 
+48 | -3
 
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Musikindutrie? Musikindustrie = Geldegel
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04.10.2008 13:55 Uhr von 4dv4nc3d
 
+45 | -6
 
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olol: Naja dann lass ich mein Rapidshare, azureus emule schön laufen.... oO
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04.10.2008 14:08 Uhr von HoldOn
 
+34 | -4
 
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Seit dem Tonband: Seit Erfindung des Tonbandes wird raubkopiert und trotzdem hat die Musikindustrie immer satte Gewinne eingefahren.
Warum? Weil gute und gefragte Produkte zu einem fairen Preis angeboten wurden.
Seitdem aber nur noch überteuerter Schrott angeboten wird, der mit Millionen an Werbeaufwand in den Markt gedrückt werden muss, gehen die Gewinne natürlich in den Keller.
Schuld daran sind ebenso natürlich nicht die Luftpumpen von Mediamanagern, sondern die Raubkopierer.
Jedem aufrecht gehenden Mitteleuropäer ist doch klar, dass man € 19 für die CD eines DSDS-"Stars" nur einem infantilen Pubertierenden abknöpfen kann.
Hier sollte der § 182 StGB (Verführung Minderjähriger) dringend ergänzt werden.
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04.10.2008 14:30 Uhr von Sk8tty
 
+20 | -3
 
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dumm: 200€ allein für die Herausgabe!
Jetz wird mir klar warum CDs so teuer sind -.-
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04.10.2008 14:45 Uhr von Mairlein
 
+21 | -4
 
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Blödsinn: Erstens einmal der TITEL:
Falsch: Neues Gesetz gegen Raubkopierer verursacht Chaos
Richtig: Neues Gesetz gegen Urheberrechtsverletzer verursacht Chaos
--siehe Gesetzestext-

Die Musikindustrie sollte sich einmal Gedanken über die Qualität ihrer Produkte machen, dh. keiner zahlt freiwillig Geld für überteuerte CD`s mit einem oder zwei guten Tracks drauf. Abgesehen davon sind viele "Bands" nicht mal den Speicherplatz wert. Wenn eine CD gut ist, kauf ich seh, andernfalls ist mir meine Festplatte dafür zu schade.
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04.10.2008 14:46 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -1
 
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Die Klage wirklich durchziehenn tun sie ja eigentlich nicht,denn in vielen Fällen zieht die MI die Anzeige zurück,sobald der Mohr...äh...Staatsanwalt seine Schuldigkeit getan und die Daten ermittelt hat. Lässt man mal außer acht,daß die MI bald den Staatsanwalt übergehen kann, wird sich m.E. an der Praxis trotzdem nix ändern: Wirklich verklagt wird keiner,solange sich allein mit Abmahnungen genug Kohle machen lässt.
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04.10.2008 15:06 Uhr von Floxxor
 
+15 | -2
 
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Konzerte: Dass die Zahl der besuchten Konzerte und verkauften Fan-Artikeln in den letzten Jahren rapide angestiegen ist, verschweigt die Musikindustrie natürlich. Und dieser Anstieg ist jawohl nur mit dem Bekanntheitsgrad der Musiker zu begründen, der wohl durch illegale Downloads erhöht wird(wer gibt schon 15+€ für irgendeine scheibe einer band aus, die er nicht kennt und noch nie gehört hat, aber wenn man im i-net was interessantes sieht, dann läd mans halt).

Aber Moment, das heißt doch, dass Musiker mit Konzerten und Merchandising weiterhin gutes Geld machen(z.T. mehr als das Talent bringen sollte), nur die Schmarotzer in den Studios, deren Archetyp dieser Stein oder auch Dieter Bohlen sind. -->
Geld mit Schrott ist deren Devise, und weil das scheinbar nicht mehr ganz so gut läuft, wie früher, ist das natürlich dramatisch.......

Also wenn ihr euch, Musik via p2p ladet, wisset, dass es illegal ist, aber hauptsächlich gegen emi und so und nicht die Künstler, wie es deren Chefs gerne darstellen.
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04.10.2008 15:14 Uhr von fubuliliyu
 
+5 | -4
 
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zweischneidiges SChwert: einerseits kann ich die Industrie schon verstehen. Ihre Waren werden ja förmlich von ihnen gestohlen.
andersseits würde ich lügen wenn ich jetzt behaupten würde ich würde aus gutem Gewissen die Cds kaufen....
schon komisch irgendwie
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04.10.2008 17:21 Uhr von War_mal_Rocker
 
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Good old Times: Ich werde trotzdem das ein oder andere Game oder Mukke übers Netz beziehen.Wenn ich an die guten alten Zeiten denke alla C64 oder Amiga, da bekam man teilweise zu einem Spiel haufenweise Merchandise Artikel dazu Poster..T-Shirt..und heute befindet sich das Handbuch als readme datei auf CD. tztztztztz
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04.10.2008 19:04 Uhr von _BigFun_
 
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Rechte ? Na dann fordere ich auch mal nach Rechten.
Liebe Musikindustrie, ich möchte das Recht haben, schlechte Musikalben zurückgeben zu könnnen - da die Alben ja mit Kopierschutz versehen sind - müsste das ja möglich sein.
Ich möchte das Recht haben, bei einem schlechten Film im Kino aufstehen zu können, und an der Kasse das Geld dafür zurückzubekommen.
Ich möchte das Recht haben, bei einem Spiel, das nicht meinen Erwartungen oder den Versprechungen entspricht, dieses zurückzugeben.

Solange der Kunde von euch keinerlei Rechte bekommt - wie könnt ihr es wagen, selbst auf euere Rechte zu Pochen?

Aber an die Nutzer illegaler Kopien auch noch was - denkt daran, auch die Kinder eines Spieleprogrammieres haben hunger.
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05.10.2008 01:09 Uhr von chilledX
 
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Zweites Standbein Ich bezweifle dass es der MI überhaupt um den Schutz ihrer Werke geht, sie hat einfach nur eine lukrative zweite Einnahmequelle gefunden. Bei 100.000 Klagen/Jahr mit, ich schätze mal, durchschnittlich 100-200 € Schadensersatz kann sich das doch sehen lassen.
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05.10.2008 11:17 Uhr von beisser1
 
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Wenn ich vom Radio was aufnehmen würde,ist das dann auch Raubkopie ? Wo ist der Unterschied von einer Aufnahme vom Radio und einer Tauschbörse ?
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05.10.2008 11:34 Uhr von Sven0815
 
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lol: meinen die echt das die Leute sagen:
hey da die jetzt soviel Klagen kauf ich mir die Platte original damit sie ihren Willen bekommen? XD
Ich kenn einige Leute die das Kino nurnoch selten betreten seitdem "Raubkopierer sind Verbrecher" - Spot.
Früher hat man auch mal Kassetten kopiert und sich gekauft was man dann gut fand, heute wird man gerade im Musiksektor mit ´nem guten Track geködert und wenn man die ganze Platte in den Händen hat ist sonst nur "Mist" drauf, aber das interessiert natürlich keinen.
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05.10.2008 11:40 Uhr von kadinsky
 
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Wenn: ich das schon höre: "Musikindustrie" das wort an sich ist schon ein witz. tausende parasiten bereichern sich an den kreativen ideen von mehr oder weniger begabten künstlern, es wird zeit, dass diese mitesser endlich aussterben.
und irgendwann ist das so weit, das internet wird einen nicht geringen beitrag dazu leisten....
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05.10.2008 11:58 Uhr von maxfaxx
 
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Musikindustrie = Idioten, die für Geld Ihre Mama verkaufen würden!
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05.10.2008 12:00 Uhr von Bluti666
 
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@beisser1: Die Radiosender zahlen an die GEMA, dafür das sie ausstrahlen dürfen, diese Zahlungen finanzieren die Sender durch Werbeeinnahmen bzw. GEZ bei den ÖR und Du kaufst vielleicht die Produkte aus der Werbung, somit hast Du Deine Aufnahmen im Radio indirekt bezahlt und somit ist das Mitschneiden legal.
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05.10.2008 13:03 Uhr von Hase25
 
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Was ist Raubkopieren ist es nur das laden aus dem Netz oder auch, wenn man sich von einer gekauften CD ne Kopie zieht? Im prinzip gillt man schon als Raubkopierer, wenn man sich den Track vom Radio aufnimmt.

Wenn man ein schreiben von nem Abmahnanwalt bekommt, kann man das getrost ignorieren. Wer darauf reagiert, ist selber schuld. somit bekommt die MI oder wie man die nennen soll, nur eine bestätigung, das sie es richtig machen.
Ich kann auch nur sagen, die sollten die Preise runter setzen und nicht die kosten auf den Verbraucher umlegen. Wie es heutzutage überall gemacht wird. Bei der PS3-Konsole geht man da mit gutem Beispiel voran und sie SOGAR unter dem Preis der Prod verkauft wird.
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05.10.2008 13:24 Uhr von Kevin211
 
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Ach übrigens: Wer kauft denn immernoch CD´s?
Ein legaler Download im Netz kostet gerade mal 99 Cent.
Die dümmen Hüllen nehmen sowieso nur Platz weg.
Wer überprüft eigentlich, ob ne CD durch legalen Download gebrannt wurde, oder nicht?
Rohling is Rohling!
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05.10.2008 13:53 Uhr von _BigFun_
 
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@ hase25: Also auf ein Anwaltsschreiben sollte man IMMER reagieren, entweder selbst einen Anwalt kontaktieren oder den Verbraucherschutz - ignorieren kann sehr schnell sehr teuer werden.
Darüberhinaus empfehle ich dir mal den §53 UrheberGesetz anzuschaun.
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05.10.2008 14:32 Uhr von amazing123
 
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jaja: mir fallen da nur 4 wörter ein "Geld regiert die Welt". Musik zu hören ist meiner Meinung nach ein Grundbedürfnis und wie schon alle sagen für 90% mist was ja meisten auf den cds ist ( ich denke da nur an INSTRUMENTAL... WER BRAUCH SOWAS AUF EINER MAXI???????) so viel geld zu bezahlen ist eine Dreistheit. Aber anstatt mit dem neuen digitalem Trend mitzugehen, legt man bald mehr wert auf raubkopierer verfolgung als auf ihre Produkte. Vielleicht sollte man sich mal auf neue innovationen stürzen als diesen ganzen raubkopierer mist.
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05.10.2008 15:34 Uhr von BigNose82
 
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Ich finde: die Musikindustrie hat während des Internetbooms gänzlich verpasst, ihre Vertriebswege an die weltweite Vernetzung anzupassen. Napster und co waren damals nur die Antwort auf diese verpasste Gelegenheit. Die ganzen Diskussionen heute sind nur die Folge dieser Schlamperei. Schuld sind nicht die User, sondern die die zuließen, dass sich das p2p gegen sie selbst entwickelte.
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05.10.2008 17:53 Uhr von Hase25
 
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@_BigFun_: Die schreiben kann man getrost ignorieren, da die nur auf Idiotenfang aus sind. Die müssen dir erstmal nach nachweißen. Desweiteren sollte man sich genau die daten anschauen, was für eine IP-Adresse in dem schreiben angegeben ist und um welche Daten es sich handeln soll. Da wird schnell auch ma ne IP genommen, über die du was geladen haben sollst, obwohl du keinerlei möglichkeit hast, überhaupt an die IP zu kommen und über die dann was geladen zu haben. Machts jetzt Klick? Wer auf solche schreiben reagiert, ist selbst schuld wenn er dann verfolgt wird und zahlen darf. Wenn bei mir ma so ein schreiben kommen sollte, geht´s gleich in den Mülleimer.

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