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Das Rezessions-Gespenst geht um - Vergleiche mit vergangenen Finanzkrisen

Der Word Economic Outlook (WEO) des Internationalen Währungsfonds für Oktober rechnet mit einem folgenreichen Abflauen des Wirtschaftswachstums der USA. Außerdem stehe den Vereinigten Staaten eine der größten Finanzkrisen der Geschichte zu bevor.

Der IWF nahm 113 Finanzkrisen der letzte 30 Jahre in 17 Industriestaaten unter die Lupe. Die Untersuchung kam zum Ergebnis, dass ausgerechnet die aktuelle Situation - eine Finanzkrise infolge steigender Immobilienpreise und starken Kreditwachstums - besonders gefährlich sei.

Laut IWF könnte der Abschwung zwei- bis dreimal heftiger als bei "üblichen" Wirtschaftskrisen ausfallen und zwei- bis viermal so lange andauern.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vergleich, Finanz, Finanzkrise, Rezession, Gespenst
Quelle: www.rooster24.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2008 19:20 Uhr von mediareporter
 
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Mm das klingt alles gar nicht gut... In der Quelle gibt es noch mehr Hinweise auf eine bevorstehende Rezession der größten Volkswirtschaft, die dann wohl auch Europa mitreißen würde...
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03.10.2008 21:01 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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habe immer: Schwierigkeiten, wenn sich Experten auf Basis von Untersuchungen der Vergangenheit zu Auguren und Weissagern aufschwingen.

Die Krise ist schon da und wir haben längst noch nicht alles gesehen. Und die Situationen vergangener Wirtschaftskrisen hatten immer auch einen anderen Entstehungszusammenhang. Insofern ist die Aussagekraft solcher Untersuchungen meines Erachtens außerordentlich eingeschränkt.

PS: Der IWF hatte auch 1997/98 üble Prognosen zum Weltwirtschaftssystem abgegeben und siehe da: Zwei Jahre später gab es den Internetboom. Der dauerte zwar nur ein Jahr, stand aber nicht auf der Liste des IWF: Nicht zum ersten Mal, dass der IWF daneben lag.
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03.10.2008 21:24 Uhr von 08_15
 
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Aus der Vergangenheit nichts gelernt: und heute blind gegen die Mauer.

Mehdorn verhökert noch schnell die Bahn und die Regierung verabschiedet in Gesetz das die Bilanzierung von Firmen nch amerikanischem Prinzip erlaubt, also auch Spekulationswerte berücksichtigt.

Wohin das geführt hat sieht man. Die USA braucht dringend Papier, da sie mit dem Gelddrucken nicht nachkommen was verbrannt wird.

Die deutschen Politiker rennen noch mit wehenden Fähnchen hinter dem schwarzen Sensemann hinterher .... mit wehenden Fahnen in den Abgrund.

Klasse!
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03.10.2008 22:04 Uhr von Styleen
 
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Und die Panik: macht sich in Deutschland schon breit, die Bürger heben ihr Geld nicht zu 10.000enden ab, nein da werden beträge über 100.000 abgehoben ums unters Kopfkissen zu legen.

Lebensversicherungen; Bausparer; Sparverträge etc. werden zu massen aufgelöst. Fragt mal euren Bänker.... falls ihr nen guten Draht zu ihm habt. Dresdner Bank lässt grüßen.
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03.10.2008 22:23 Uhr von 08_15
 
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Styleen ...nicht Kopfkissen ... Gold! (kwt): (kwt)
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04.10.2008 03:05 Uhr von politikerhasser
 
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Ein erneuter Beweis dafür, dass nicht die Politik, sondern die Wirtschaft die Welt regiert.

Ruinieren tun sie sie Beide.
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04.10.2008 04:47 Uhr von Noseman
 
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Hoffentlich: geht bald mal ein ganz anderes, 150 Jahre altes Gespenst um.

Ansonsten sähe ich nämlich keine Lösung.
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04.10.2008 05:04 Uhr von CHR.BEST
 
+3 | -0
 
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Huhu ich bin das Rezessionsgespenst ... nachts komm ich über euch und dann rufe ich laut: Geld oder Leben ;-)

Hm, wir könnten doch ein paar Chemnitzer Wirtschaftsprofessoren in die USA schicken. Immerhin konnten die ganz genau ausrechnen, wieviel ein Harz4-Empfänger zum Leben braucht. Warum läßt man Amerika nicht an dieser Weisheit teilhaben?

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