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Gibt es in Deutschland bald grüne Straßen?

Laut einer Untersuchung von der Universität Wien und der Fachhochschule Erfurt werden in Deutschland täglich 100 Hektar Fläche betoniert oder asphaltiert. Dies ist mitunter einer der Gründe, wieso es immer häufiger zu Überschwemmungen kommt.

Die Wissenschaftler arbeiten mit Unterstützung der EU-Kommission an einem neuen Belag für Straßen und Parkplätze. Es wird an der Erforschung eines so genannten "Schotterrasen" gearbeitet, der wasserdurchlässig sein soll, Lebensraum für Tiere bilden soll und Feinstaub filtern soll.

Die Schicht würde dann aus Naturschotter und ungiftigem Bauschutt bestehen. Sie soll dann mit anspruchslosen Kräutern und Grasarten bepflanzt werden. Die Kosten werden mit 15 Euro je Quadratmeter angegeben. Ein Quadratmeter Asphalt kommt dagegen auf rund 30 Euro.


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WebReporter: majkl
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Straße
Quelle: www.pm-magazin.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2008 10:21 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Für mich liest sich das ganze recht interessant. Aber noch sind einige Fragen offen wie z.b. verhält sich der neue Belag bei Vollbremsungen oder ähnlichen Notsituationen?
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03.10.2008 10:35 Uhr von Raptor667
 
+20 | -1
 
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für ne Autobahn sicher ungeeignet...zumal nach ner halben std nicht mehr viel Grün zu sehen sein wird...aber wie mein Vorposter geschrieben hat für parkplätze u.ä sicher ne gute Idee...wenn man mal bedenkt wie gross allein so ein Aldi parkplatz ist...würde grün sicher schöner aussehen :-)
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03.10.2008 10:38 Uhr von majkl
 
+12 | -1
 
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man muss aber auch einige dinge bedenken...
wie ist das im winter bei starkem schneefall? glatteis?
die fläche kann man sicher nicht mit nem schneeschieber frei schieben oder streuen gegen glatteis!
bremswege, ausweichmanöver und und und.
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03.10.2008 11:05 Uhr von seehoppel
 
+26 | -11
 
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ich hab selten sowas dämliches gehört! Denkt mal nach, warum auf Feldwegen und Waldwegen wo Bauern und Forstarbeiter rumfahren nix wächst...

Bingo! Selbst dieses wenige, aber immer wiederkehrende Befahren der Wege führt dazu, dass da nichts wachsen kann!

Selbst wenn bei uns im Dorf einmal im Jahr eine bestimmte Wiese als Parkplatz genutzt wird, sieht die danach schon sehr trostlos aus. Wie soll denn bitteschön dauerhaft auf der Straße oder auf stark frequentierten Parkplätzen was wachsen?

Und vor allem: Wenn da dann Schotter liegt, wie sehr erhöht sich der Rollwiderstand der Reifen und wie viel mehr Kraftstoff wird dadurch verbraucht?

So langsam gehen mir diese Pseudogrünen sowas von aufn Sack!!
Is das gleiche wie die Energiepolitik. Wir schließen die Atomkraftwerke und bauen Braunkohlekraftwerke, das ist ja sooooo viel besser für die Umwelt! *kotz*
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03.10.2008 11:12 Uhr von netrido
 
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Klimaschutz: Fürs Klima werden solche Sicherheitsaspekte halt schnell mal übersehen. Muss ja super schnell gehen, damit wir weiter auf der Erde leben können.....
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03.10.2008 11:23 Uhr von seehoppel
 
+7 | -9
 
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an alle negativbewerter: kann sich mal bitte jemand trauen ein statement abzugeben statt mich anonym negativ zu bewerten? würd echt gern mal wissen was ihr an meiner meinung so schlimm findet ^^
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03.10.2008 11:27 Uhr von Tchijf
 
+6 | -0
 
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@ seehoppel: Hab Dich zwar nicht negativ bewertet, aber ich glaube du verwechselst da was.

Gebe Dir vollkommen Recht, dass auf Wegen, die wie du sie beschreibst, nach 10 Mal Hin-und-Her Fahren nix mehr wächst.

In der Quelle werden jedoch Schotterstraßen beschrieben, die (meiner Meinung nach) ne andere Struktur besitzen als ein normaler Feldweg.

Allerdings ist die Frage richtig, wie das Ganze realisiert werden würde und wo....
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03.10.2008 11:31 Uhr von seehoppel
 
+4 | -1
 
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@Tchijf: Ja, das hab ich mir auch schon überlegt.
Aber bei uns gibts auch viele Feldwege die wegen der besseren Befestigung geschottert sind. Und zwar auch mit grobem Naturschotter.
Ich geb dir ja auch Recht mit deinem Einwand, aber wenn man sich ein bisschen mit dem Thema auseinander setzt, dann kommt man auch darauf, dass es für eine Pflanze bestimmt nicht gut ist, alle paar Sekunden von einem Autoreifen auf einen Schotterstein gedrückt zu werden. Das is dann wie in einer Mühle. Da kann keine Pflanze lange überleben.

Trotzdem find ichs gut, dass du was überlegtes dazu geschrieben hast! So kommt eine Diskussion in Gang!
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03.10.2008 11:37 Uhr von majkl
 
+3 | -0
 
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@seehoppel: das ganze wird ja auch noch erforscht und in der quelle ist angegeben das die pflanzen auf 50% der fläche sprießen sollen
zu deinen negativ bewertungen: ich denke mal die kommen von aussagen wie : " ich hab selten sowas dämliches gehört! "
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03.10.2008 11:39 Uhr von rolf.w
 
+5 | -0
 
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seehoppel hat fast Recht: Da, wo ständig Reifen rollen wächst so schnell nichts, egal was für einen Untergrund man nimmt.
Aber, wenn man sich Feldwege mal genauer betrachtet gibt es immer Stellen, wo kein Reifen so schnell hinkommt. ZB. am Rand, oder etwa in der Mitte. Für Parkplätze gibt es übrigens schon längst eine Lösung: Rasengittersteine. Also warum jetzt das Rad zum 2. Mal erfinden? Allerdings, was sich hier für Tiere ansiedeln sollen ist mir ein Rätsel, gemeint sein können hier vielleicht Insekten.
Und noch was, da wo etwas aus dem Unterboden nach oben wachsen kann, kann auch Öl ins Erdreich tropfen. Öl haben wir doch wohl alle schon da gesehen, wo öfter Autos parken.
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03.10.2008 11:44 Uhr von Niebi...
 
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weiß ja nicht: aber wenn man 40 mal mim auto über nen rasen fährt is der danach bloß mehr humus und kein rasen mehr und irgendwann genauso verdichtet wie beton...
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03.10.2008 11:49 Uhr von seehoppel
 
+1 | -0
 
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@rolf.w: Ja, mit den Rasengittersteinen hast du Recht. Die beruhen auf dem Prinzip, dass der Reifen auf den Steinen abrollt und die Zwischenräume der Steine auf einem niedrigeren Niveau gehalten werden. Dadurch entsteht ein Luftraum zwischen dem Reifen und dem Rasenboden, den die Grashalme "besiedeln" können.

Und es stimmt schon, dass sich auch auf den Feldwegen in der Mitte der Spur Pflanzen ansiedeln. Allerdings muss man dazu sagen, dass da normalerweise auch nur Geländewagen, Traktoren und andere Fahrzeuge fahren, die genug Bodenfreiheit haben und somit den Pflanzen auf diesem Streifen ihren Platz nach oben lassen. Wenn da allerdings ein "normales" Auto fährt, dann bleiben da ne Menge Pflanzen schon beim ersten mal drüberfahren hängen. Ich kenn das nur zu gut, da ich mit meinem Corolla ab und zu mal bei uns im Wald nach dem Rechten sehen muss.

Aber selbst wenn das mit dem Bepflanzen der Straßen funktionieren würde und man z.B. für diesen Streifen in der Mitte geeignete Pflanzen finden würde, würde sich trotzdem der Kraftstoffverbrauch enorm erhöhen. Nachgebender und gegen sich selbst mahlender Schotter steigert den Rollwiderstand der Reifen um mehrere 100 Prozent, verglichen mit Asphalt.
Und mehere Leute haben hier auch schon andere negative Aspekte gebracht, wie z.B. mangelnde Griffigkeit bei Regen und Schnee.
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03.10.2008 12:00 Uhr von Wodkabruder
 
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Sicherheit? Da wird sich der Bremsweg aber um einiges verlängern.
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03.10.2008 12:09 Uhr von R4V3R
 
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Denkt: mal darüber nach was passiert, wenn plötzlich ein starker regenfall kommt. Der Bremsweg verlängert sich so um ein vielfaches! Außerdem werden durch den entstehenden Matsch sehr viele Autos steckenbleiben.
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03.10.2008 12:20 Uhr von DummerBuerger
 
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Der “Koenigsweg“: Ich empfehle stattdessen die Reifen der Fahrzeuge aus Beton/Kopfsteinpflaster/Asphalt und die Strassen aus Gummi zu erstellen.
Jetzt kann Hirn, das der liebe Gott bekanntlicherweise vom Himmel regnen laest, deutlich weicher auf dem Boden auftreffen.
Denn in den Koepfen der Steuergelder zu Verfuegung stellenden regierenden und angesprochenen Wissenschaftlern landen die Kortexe offensichtlich nicht.


Schoenen Einheitstag noch.
Gruss,
DummerBuerger
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03.10.2008 15:36 Uhr von Putzmelone
 
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ok ok: das also war die Theorie nun zur Praxis es halten nicht mal betumenstraßen die last eines lkws aus wie bitte soll das mit rasen ausschauen bestimmt wie die Wälder was die grünen auch schon versaut haben oder unsere ganzen Gewässer ist doch nur noch ne brühe und und und
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03.10.2008 15:37 Uhr von User129
 
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@seehoppel: ich denke mal den Wissenschaftlern wird schon auch klar sein welcher Beanspruchung dieses Grünzeug ausgesetzt ist.
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03.10.2008 16:31 Uhr von Ingefisch
 
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die 3.Welt kommt viel schneller: 3. Welt für alle - schneller als von der NWO geplant?
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03.10.2008 16:40 Uhr von Ashert
 
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Ich finde: man sollte überhaupt keine Straßen bauen, mit etwas mehr PS pro Fahrzeug, einem höheren Fahrgestell und besseren Stoßdämpfern, würde man doch auf jeder Fahrbahn wie auf Luftkissen fahren! Wozu Straßen?
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03.10.2008 16:52 Uhr von Ashert
 
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Der Plan hier: ging ja schon in die Richtung, im Grunde kann man das aber auch ganz der Natur überlassen, wo eine Straße weich und matschig ist, wird nach einer Weile jdoch eh das ganz Weichmaterial ausgeschwemmt, die Fahrspur allein durch das Gewicht der Fahrzeuge quasi betoniert, brüchige Teile feingeschottert und Feinschotter verdichtet!

Da müsste man eigentlich überhaupt nichts machen, ausser nur genügend Fahrzeuge drüberfahren lassen!
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03.10.2008 18:39 Uhr von Nordi26
 
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Super Sache, wenn das so umgesetzt werden könnte, ein großes Lob an die Erfinder!
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03.10.2008 22:55 Uhr von Floxxor
 
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Es wurde schon gerade angedeutet, aber nochmal:

Die ganzen Sachen sind denen wohl auch in den Sinn gekommen. Das ist für schwach bis mittelstark befahrene Straßen gedacht, achja und für Parkplätze, was ja kein Problem sein sollte.

Was jetzt mittelstark heißt, ist wohl ansichtssache, auch vom Reporter....

Und dass das Wasser nicht mehr vernünftig abläuft ist ja bekannt.

Ohne was zu wissen, könnte ich mir vorstellen, dass so etwas in 30er-Zonen funktionieren könnte. Es kommt ja auch nicht darauf an, dass möglichst viele Fahrzeuge so etwas benutzen, sondern wie viel Fläche dabei freigegeben wird.
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04.10.2008 02:43 Uhr von CasparG
 
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dieser blödsinn mit der versiegelung der landschaf: t. deutschland besteht doch nur aus feldern und wäldern, welche mit masse für den schädling mensch gesperrt sind.
nirgends parkierungsmöglichkeiten, überall verbotsschilder.
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05.10.2008 02:25 Uhr von Birkensaft
 
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Schade: dachte schon bei der Überschrift die sinnlosen Grünen würden sich als Straßenbelag freiwillig Anbieten und ich könnte darüberpreschen.

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