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Mit Protonenstrahl und Kernspintomographen zur Weinprobe

Da teure Weine zunehmend von Fälschern kopiert werden, kann man oft nicht sicher sein, wirklich einen wertvollen Jahrgangstropfen gekauft zu haben. Französische Kernphysiker des Centre d'Etudes Nucléaires in Bordeaux Gradigan haben nun eine Methode entwickelt, gefälschte Weine zu entlarven.

Das geschieht, indem sie das Glas der Flasche analysieren. So können sie die Herkunftsregion und das Alter bis ca. 100 Jahre, mit einer Genauigkeit von etwa 15 Jahren genau ermitteln. Das geht nur, weil sich die Glasherstellung über die Jahrzehnte gravierend gewandelt hat.

Die Wissenschaftler nutzen dazu einen hochenergetischen Protonenstrahl. Amerikanische Forscher verwenden dazu eine andere Analysetechnik, sie benutzen einen Kernspinresonanztomografen und messen in der geschlossenen Weinflasche den Essiganteil.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Proton, Kernspin
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2008 21:13 Uhr von corazon
 
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Die sollten lieber eine Methode entwickeln, wie man Gammelfleisch in den Supermärkten etc. entlarvt. Davon haben viel mehr Verbraucher einen Nutzen.
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02.10.2008 23:52 Uhr von Treibeis
 
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über eine Analyse der Verpackung die Echtheit des Inhalts garantieren? Na hoffentlich recyclen da nachher die Weinfälscher die Flaschen nicht. ;)

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