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Forscher: Ozeane werden in Zukunft lauter

Die Forschergruppe vom kalifornischen Monterey-Bay-Aquarium machte bekannt, dass wegen der Versauerung der Meere durch das Kohlendioxid (CO2) sich die chemische Zusammenstellung des Wassers verändert und die Schallwellen sich zukünftig um bis zu 70 Prozent weiter durch das Wasser verbreiten könnten.

Die zunehmende Emission des Treibhausgases CO2 hat nicht nur Auswirkungen auf die Erwärmung der Atmosphäre, denn wenn mehr Kohlendioxid in der Luft vorhanden ist, nehmen auch die Ozeane mehr davon auf und es bildet sich wiederrum mehr Kohlensäure.

Das könne zwar für manche Meeresbewohner, die akustisch navigieren und kommunizieren, zu Problemen führen, aber diese Tiere könnten auch von der höheren Reichweite der eigenen Laute profitieren. Möglich, dass sich die Reichweite des Meeresschalls bereits bis heute um etwa zehn Prozent erhöht hat.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Zukunft, Ozean
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2008 14:34 Uhr von corazon
 
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Das würde erklären, warum die Wale und Delfine in letzter Zeit so große Probleme mit der Orientierung haben.
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02.10.2008 16:23 Uhr von phil_85
 
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Also: 70% kommt mir stark übertrieben vor...glaube nicht, dass das CO2 die Bindung der Moleküle so stark dämpft...wenn das der Fall wäre, wären die Probleme durch sinkenden Auftrieb wesentlich gravierender...
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02.10.2008 16:53 Uhr von marshaus
 
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mal abwarten was da noch so alles auf uns zukommen wird, das wird wohl nicht die letzte aenderung sein die der mensch geschaffen hat
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02.10.2008 21:55 Uhr von cheetah181
 
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Autor: "Das würde erklären, warum die Wale und Delfine in letzter Zeit so große Probleme mit der Orientierung haben."

Da halte ich die Störung durch Sonar für wahrscheinlicher.

Trotzdem interessante News!

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