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Testsatellit des Galileo-Systems wurde durch Partikelstrahlung ausgeschaltet

Der Testsatellit Giove-B des europäischen Galileo-Navigationssystems wurde durch Weltraumstrahlung in seiner Funktion beeinträchtigt. Er dient der Untersuchung der hoch präzisen Atomuhrbasis, die für satellitengestützte Navigationssysteme essenziell wichtig ist.

Giove-B und der Schwestersatellit Giove-A befinden sich in einer Umlaufbahn, die von hoch energetischen Partikeln beeinflusst wird. Sie befindet sich in 24.000 km Höhe. Die Ingenieure hatten mit dem Ausfall des Satelliten nicht gerechnet, während der andere Satellit von Defekten verschont blieb.

Der Ausfall fand am 9. September statt, seit dem 24. September arbeitet die Technik wieder stabil. Das Galileo-System wurde entworfen, um die Verwendbarkeit und die Genauigkeit der Navigationssignale wesentlich zu verbessern. Der Wirkbetrieb findet ab 2013 statt.


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WebReporter: hostmaster
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Test, System
Quelle: news.bbc.co.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2008 07:46 Uhr von CHR.BEST
 
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Wenn die Atomuhren nicht ganz exakt laufen dann kann man dieses Navigationssystem vergessen weil die Positionsberechnungen dann nicht mehr stimmen würden.
Offenbar waren die US-Satelliten doch besser und robuster gebaut als von der ESA angenommen denn meines Wissens ist es nicht das erste Mal, daß das Galileo-System eine Panne zu verzeichnen hat.
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02.10.2008 09:14 Uhr von DJCray
 
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So eine schlechte News hab ich ja mal selten übersetzt gesehen.

Da steht, dass der Satellit auf die 24.000 km hohen Umlaufbahn gebracht wurde um, die eine hohe Konzentration von extrem energetischen Partikeln enthält, um die Elektronik bei maximaler Belastung zu testen.

Die normale Höhe der Galileo-Satelliten ist bei 23.260 km.

Ein kleiner aber feiner Unterschied.

Bei dem "Test" schaltete sich Giove-B auf den Notfall-Modus, da ein oder mehrere Bauteile nicht richtig funktionierten.

Am 24. September schalteten Ingenieure Giove-B wieder in den Normalmodus und der Satellit funktionierte wieder normal.

Nun wird untersucht, welche(s) Bauteil(e) nicht funktionierten.

Die Überschrift suggeriert, dass von der Erde ein Partikelstrahler auf den Satelliten gerichtet wurde und damit gezielt ausgeschaltet wurde.

Da wird selbst in der Original-News nicht so ausgedrückt.

Gruß
DJ
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02.10.2008 10:41 Uhr von vmaxxer
 
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Jau: Eben ein test.
Sicher genug sind die Sateliten auf jeden Fall gebaut, die stürzen nicht direkt auf die erde oder in den weltall bei einer Panne.


Wobei: Das sich das Galileo-System durchsetzen wird bezweifele ich etwas. Genauer wie GPS ist es nicht und die Amis haben auch bei dem System einen Schalter bekommen um das System auf ungenau zu schalten (im Kriegsfall zb).
Einzig die dazu geplanten Sonderdienste wären eventuell interessant, könnten aber durch Handy-Navigation und deren Internet-Möglichkeiten auch übertrumpft werden.
Na mal abwarten..
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02.10.2008 11:04 Uhr von nemesis128
 
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Das waren doch bestimmt die Amis mit ihrem SDI! :-D
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02.10.2008 11:29 Uhr von tafkad
 
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Aber: >>>Wobei: Das sich das Galileo-System durchsetzen wird bezweifele ich etwas. Genauer wie GPS ist es nicht und die Amis haben auch bei dem System einen Schalter bekommen um das System auf ungenau zu schalten (im Kriegsfall zb).

das werden die Amis zumindest bei GPS nie machen da Ihre Kriegsmaschinerie ebenfalls die GPS Signale benötigt um sauber zu arbeiten. Und ich denke das sämtliche andere Länder die an Galileo beteiligt sind recht schnell wieder auf genau schalten wenn es Sie nichts angeht was die Amis machen, zudem glaub ich auch nicht das die Amis sich mit allen Ländern die daran beteiligt sind anlegen wollen.
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02.10.2008 12:07 Uhr von nemesis128
 
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@tafkad - richtig! Ich finde es ist eine unglaubliche Armut, dass sich Europa nicht gerade gemacht hat und die Amis zum Teufel gejagt hat.
Warum sollte ein fremdes Land den "Schalter" für ein vielleicht mal kriegsentscheidendes System bekommen?
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02.10.2008 14:13 Uhr von cyrus2k1
 
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@tafkad: Nur die zivile Version wird dann ungenau! Die militärische natürlich nicht!
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02.10.2008 22:25 Uhr von jsbach
 
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Deutsche/Europäische Gründlichkeit: wird da schon noch bis 2013 Abhilfe schaffen.
Aber was wissen wir kleine "Menschlein", was da draussen im All so alles vorgeht. Schon einiges aber dafür finde ich das Geld für solche Zukunftsprojekte gut angelegt. Ohne Forschung geht in Zukunft nicht mehr viel.
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09.10.2008 15:01 Uhr von vmaxxer
 
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jepp @ cyrus2k1: Das GPS System hat mehrere Kanäle. Ein paar können Zivil benutzt werden, die anderen sind verschlüsselt.
Im Falle des Falles kann die USA auch die öffentlichen Kanäle chiffrieren und die damit künstlich ungenau machen.

Und eben genau dieses Ei hat sich die EU auch ins Galieleo-Nest legen lassen. Sonst hätte USofA keine Ahnung was unternommen damit es Galileo garnicht gibt.

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