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Yasni verdient gutes Geld mit Personendaten

Die Personensuchmaschine kooperiert mit Amazon und verdient somit Geld mit den Namen von fremden Personen. Dies geschieht meist ohne das Wissen der betroffenen Personen und selbst bei Widerspruch weicht der Suchmaschinenbetreiber nicht von seiner Geschäftspraxis ab.

Im konkreten Fall hat ein User bemerkt, dass Yasni sein Amazon-Profil bewirbt und per Affiliate-Marketing Geld damit verdienen möchte. Er hat daraufhin Yasni die Nutzung seines Namens untersagt; deren Anwalt lehnte die Beschwerde jedoch als unbegründet ab.

Laut Bundesdatenschutzgesetz ist die werbliche Nutzung persönlicher Daten bei Widerspruch allerdings nicht zulässig. So macht sich Yasni in einer Vielzahl von Fällen vermutlich strafbar.


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WebReporter: abgefahrn
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Geld, Person
Quelle: personensuche.blogger.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2008 19:01 Uhr von abgefahrn
 
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Ich das Erstellen und Nutzen von Personenprofilen generell verabscheuungswürdig. Wenn man dann noch bedenkt, wie Yasni sich als oberster Reputations-Wächter aufspielt, so sei die Frage erlaubt, ob hier nicht der Bock zum Gärtner gemacht wird.

Sollte Yasni tatsächlich legal handelt, dann wird es dringend Zeit für ein neues Datenschutzgesetz.
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01.10.2008 20:57 Uhr von Yoshi5000
 
+6 | -1
 
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abgelehnt? > Er hat daraufhin Yasni die Nutzung seines Namens untersagt; deren Anwalt lehnte die Beschwerde jedoch als unbegründet ab.

so einfach geht das heutzutage? Cool also wenn ich Post vom Gericht bekommen sollte lehne ich es einfach unbegründet ab :D
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01.10.2008 21:32 Uhr von MiefWolke
 
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Ich frage mich gerade bei der Quelle was ist das da unten ???

Backlinks 1 http://admin.shortnews.de/...

Wat das den ???
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01.10.2008 21:35 Uhr von Deniz1008
 
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eigentlich gute idee um geld zu verdienen bis der deutsche datenschutzbeauftrage und die gerichte reagieren vergeht viel zeit und yasni scheffelt geld ohne ende.

und die verbraucherzentralen schlafen.
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01.10.2008 22:21 Uhr von Styleen
 
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Im Ergebnis hab ich mich tatsächlich 1x gefunden. Dort hab ich mich vor ca. 5 Jahren angemeldet und das vergessen, gleich mal alles dort löschen xD
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02.10.2008 11:21 Uhr von abgefahrn
 
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Und nun biste drin Wer sich oder andere dort eingibt sorgt übrigens automatisch dafür, dass das Profil damit auch automatisch gespeichert und in Suchmaschinen auffindbar wird. Wenn derjenige dann noch leichen im Keller hat, hat er halt Pech. Denn Löschen kann er das Profil nicht... wundert mich wirklich, dass da noch kein großer Aufschrei durchs Netz gezogen ist. Der angerichtet Schaden dürfte enorm sein. Du bekommst keinen Job, deine Frau verlässt dich und du hast keine Ahnung warum... ein Namensvetter oder jemand, der dir Böse will reicht aus.
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02.10.2008 11:56 Uhr von bigpapa
 
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Das ist nur die halbe Miete: wenn man eine Beschwerde einlegt (die sanftere Art) kann die Gegenpartei das Akzeptieren oder auch lassen. Ganz wie sie Lust und Laune hat.

Wenn man das es auf die harte macht, reicht man halt gleich ne Klage ein. Ein Recht was jemanden auch nach so einer "Ablehnung" zusteht. Das die Ablehnung von einen Anwalt oder der Putzfrau geschrieben ist, ist nur Makulatur.

Und so wies in der News steht, stehn die Chance eine Klage zu gewinnen gar nicht so schlecht :)

Problematisch ist nur, wenn der Typ IRGENDWO mal was unterschrieben hat und nich EXPLIZIET den Pasus "Ich möchte von Werbepartnern informiert werden " o.s.ä. durchgestrichen hat.


Gruß

BIGPAPA
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02.10.2008 14:13 Uhr von gucci83
 
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mmhhh: optimistisch betrachtet ist die Seite auch hilfreich um alte Spuren im Internet wieder zu finden und denn zu löschen. :)

Das die mit den Daten geld machen ist denke ich nur eine Frage der Zeit bis jemand einschreitet! Bis dahin werden Sie aber sicherlich schon einen Haufen Kohle verdient(bekommen) haben.
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02.10.2008 15:05 Uhr von abgefahrn
 
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@bigpapa: das Problem ist ja auch, dass irgendjemand dich dort eingeben kann und du ein Profil hast ohne es zu wissen. Das BDSG erachtet es grundsätzlich für legal, Werbung zu machen, es sei denn der Betroffene widerspricht. Nur wie sollst du widersprechen, wenn Du nichts davon weißt?
Wenn du per Yasni selbst prüfst, akzeptierst Du deren AGB und gibst dann wiederum unwissend dein Einverständnis...

Dass Yasni dir außerdem keine kostenlose Möglichkeit zur Selbslöschung des Profiles bietet, ist ebenfalls bedenklich.
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02.10.2008 17:22 Uhr von abgefahrn
 
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@mmhh: Genau das ist übrigens deren Argumentation. Hey, mit uns könnt ihr Probleme lösen, die ihr ohne uns ggf. gar nicht hättet.

wir holen die Leichen im Keller, die unauffindbar auf Googles hintersten Plätzen gelauert haben, wieder hervor, damit ihr sie kostenpflichtig beseitigen könnt...

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