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Apple will iTunes dicht machen, wenn sich die Lizenzgebühren erhöhen

Das Royalty Board, welches in den USA die Gebühren für urheberechtlich geschützes Material festlegt, hat angekündigt, die Abgabe an Musiker pro online verkauftem Song um neun Cent auf insgesamt 15 Cent zu erhöhen.

Wenn diese Entscheidung tatsächlich gefällt werden sollte, dann müsste Apple die eigens gesetzte Höchstgrenze von 99 Cent pro Lied überschreiten, um keine Verluste einzufahren. Aus diesem Grund droht die Firma nun, iTunes einfach zu schließen, sollte sich die Erhöhung der Gebühren durchsetzen.

David Israelite vom Komponistenverband verteidigt die Anhebung der Kosten: "Es mag ja sein, dass Apple Songs gerne billig abgibt, um iPods besser zu verkaufen, aber wir bekommen keinen Penny für den Verkauf von iPods".


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WebReporter: megatefyt82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Apple, Lizenz, iTunes
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2008 16:16 Uhr von megatefyt82
 
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Das wäre natürlich der Hammer, wenn Apple den etablierten iTunes-Laden dicht machen würde. Kann man nur hoffen, dass es zu einer Einigung kommt - wobei ich nicht glaube, dass Apple diesen Schritt wirklich gehen würde.
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01.10.2008 16:39 Uhr von Tyde
 
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oha: wenn nur derzeit 9 cent an die musiker gehen? wohin gehen dann die anderen 90 cent???

Irgendwie find ichs scheiße, dass die firmen, die das zeug nicht kreiren am meisten absahnen...
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01.10.2008 16:41 Uhr von Quotendepp
 
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Solange die Musiker auf MTV&Co. mit ihren Vermögen rumprollen kanns denen doch gar nicht so schlecht gehen.
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01.10.2008 16:54 Uhr von MiefWolke
 
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Ja zack dicht machen dann kriegen die Musiker noch weniger und jammern rum.

Mit dem schliessen von ITunes fördern sie nur noch mehr die Torrends.
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01.10.2008 17:19 Uhr von vmaxxer
 
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knapp das doppelte Keine geringe Erhöhung..

Wenn (also wenn tatsächlich) die mehr-Kohle beim musiker ankommen würde... ok.

Aber sonst....


(90ct für Itunes = Unterhaltskosten: Shopsystem, Software (inkl Entwicklung), Server- kauf/wartung/instandhaltung, Traffickosten; Steuern, Personal u Verwaltung)
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01.10.2008 17:43 Uhr von Cyphox
 
+1 | -1
 
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@Tyde: "um 9 cent auf ingesamt 15"

macht 6 cent pro lied, keine 9
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01.10.2008 17:46 Uhr von Nepenthes
 
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naja da sind genug unbekannte Interpreten vertreten, die nicht auf mtv mit ihren Millionen prahlen.
Für die währe das nur gerecht.
Bezahlt mal für einen Tag ein professionelles Tonstudio, damit der eigene Song sich auch nach was anhört, und nicht nach Live Konzert aus der letzten Reihe.
Für die ganzen Publisher ala Sony Music ein Klacks, für bis dato Hobbiemusiker die auch oft schonmal geile Stücke machen ist das ein Vermögen.
Itunes ist nur eine Platform die ansonsten von selbst läuft. Klar muss auch Apple was dran verdienen, zahlen ja schliesslich auch Traffic und so.
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01.10.2008 19:34 Uhr von MBGucky
 
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@vmaxxer: Du hast vergessen zu erwähnen, dass von den 99 cent erstmal 19% an den Staat gehen. Und das sind immerhin auch schon fast 19 cent, also das doppelte von dem was der Musiker bekommt.


Traurig aber wahr. Wenn man alles so billig einkaufen könnte wie es produziert wird könnte man in D tatsächlich von Hartz4 leben.
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02.10.2008 10:16 Uhr von phil_85
 
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hmmm: von 6 cent auf 15 cent...wo gehen denn die anderen 93 cent pro song hin, wenn der Künstler nur 6 bekommt? Und wenn eine Erhöhung um 9 Cent den Gewinn zunichte macht, würde das ja bedeuten, dass Apple nichtmal 10% vom Verkaufspreis bekommt.

a) Würde Apple soetwas nie mitmachen...die machen doch nichts unter einer Gewinnspanne von 20-50%..
b) Wenn das trotzdem so sein sollte, dann müsste man mal die Plattenindustrie verklagen...der Unterhalt für Server usw sind max 15 cent pro Song...d.h. da würde min 78cent pro Song an die Plattenfirmen gehen?!

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