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Hamburg: Der frühere Justizsenator half alter Frau beim Sterben

Eine 84-jährige Rentnerin wollte Selbstmord begehen. Der frühere Justizsenator von Hamburg, Roger Kusch, soll sie dabei unterstützt haben.

Die ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg sind gestern eingeleitet worden. Die Leiche der Rentnerin soll von Rechtsmedizinern untersucht werden.

Kusch hat ein Video auf seiner Homepage im Internet, das die freiwillige Entscheidung der alten Frau beweisen soll.


WebReporter: marshaus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Hamburg, Erbe, Justiz, Sterben
Quelle: www.aerztezeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2008 14:56 Uhr von Mr.ICH
 
+1 | -1
 
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Diese Frau muss es wissen. Sie sagt im letzten hörbaren Satz in dem Video, dass der Sterbewunsch ein Schrei nach Erlösung und nicht nach Liebe, wie von Kritikern behauptet, ist. Jetzt stellt sich die Frage: Wer hat denn nun Recht?

In meinen Augen ganz klar diese Frau, die meiner Meinung nach noch im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte war. Wieso maßen sich nicht vom Sterbewunsch betroffene an, zu sagen, dass ein Sterbewunsch nur das Bedürfniss nach Aufmerksamkeit sei?

Sollte der Justizsenator "schuldig" sein, so hoffe ich, dass er keine zu harte Strafe zu befürchten hat.
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01.10.2008 15:31 Uhr von Cyberbob81960
 
+4 | -0
 
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Kosten-Geschäfte mit dem Tod: wer mal nur auf die HP schaut, sieht sofort, daß sich diese Person mit dieser "Sterbebegleitung" eine goldene Nase macht. 8000 Euro will er hierfür haben. (In Ausnahmefällen bei geminderten Einkommensverhältnissen viell. n.Vereinbarung etwas weniger). Ab dieser Stelle ist das Bedürfnis "beim Sterben zu helfen" bei mir an einen Punkt der Unglaubwürdigkeit angelangt.
Sachliche, rechtlich fundierte Diskussionen um Hilfe beim friedlichen Sterben sollten unbedingt weiter geführt werden. Mit dem Ziel, eine moderate Gesetzgebung dafür zu finden. Aber dann auch sozial und menschenwürdig und niemals als "Geschäftspraxis".
Und die Helfer sollten dann aus dem Bereich der humanen Sterbebegleitung kommen, welche für den Menschen arbeiten und nicht komerziell für die eigene Portokasse.
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01.10.2008 20:20 Uhr von ticarcillin
 
+1 | -0
 
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die alte Dame: war im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte. Für den Zuschauer war ihr Sterbewunsch nicht nachvollziehbar. Schade um diese tolle Frau.
Einen außerordentlich fiesen Beigeschmack hat aber die Kommerzialisierung durch Herrn Kusch.

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