01.10.08 14:11 Uhr
 230
 

Hamburg: Der frühere Justizsenator half alter Frau beim Sterben

Eine 84-jährige Rentnerin wollte Selbstmord begehen. Der frühere Justizsenator von Hamburg, Roger Kusch, soll sie dabei unterstützt haben.

Die ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg sind gestern eingeleitet worden. Die Leiche der Rentnerin soll von Rechtsmedizinern untersucht werden.

Kusch hat ein Video auf seiner Homepage im Internet, das die freiwillige Entscheidung der alten Frau beweisen soll.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: marshaus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Hamburg, Erbe, Justiz, Sterben
Quelle: www.aerztezeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Seit Referendum beantragen immer mehr Türken Asyl in Deutschland
Polizei sieht keinen Straftatbestand in Pöbel-Anruf an Sigmar Gabriels Frau
Barcelona: Terroristen hatten viele Wahrzeichen der Stadt zudem als Ziel

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.10.2008 14:56 Uhr von Mr.ICH
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Diese Frau muss es wissen. Sie sagt im letzten hörbaren Satz in dem Video, dass der Sterbewunsch ein Schrei nach Erlösung und nicht nach Liebe, wie von Kritikern behauptet, ist. Jetzt stellt sich die Frage: Wer hat denn nun Recht?

In meinen Augen ganz klar diese Frau, die meiner Meinung nach noch im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte war. Wieso maßen sich nicht vom Sterbewunsch betroffene an, zu sagen, dass ein Sterbewunsch nur das Bedürfniss nach Aufmerksamkeit sei?

Sollte der Justizsenator "schuldig" sein, so hoffe ich, dass er keine zu harte Strafe zu befürchten hat.
Kommentar ansehen
01.10.2008 15:31 Uhr von Cyberbob81960
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Kosten-Geschäfte mit dem Tod: wer mal nur auf die HP schaut, sieht sofort, daß sich diese Person mit dieser "Sterbebegleitung" eine goldene Nase macht. 8000 Euro will er hierfür haben. (In Ausnahmefällen bei geminderten Einkommensverhältnissen viell. n.Vereinbarung etwas weniger). Ab dieser Stelle ist das Bedürfnis "beim Sterben zu helfen" bei mir an einen Punkt der Unglaubwürdigkeit angelangt.
Sachliche, rechtlich fundierte Diskussionen um Hilfe beim friedlichen Sterben sollten unbedingt weiter geführt werden. Mit dem Ziel, eine moderate Gesetzgebung dafür zu finden. Aber dann auch sozial und menschenwürdig und niemals als "Geschäftspraxis".
Und die Helfer sollten dann aus dem Bereich der humanen Sterbebegleitung kommen, welche für den Menschen arbeiten und nicht komerziell für die eigene Portokasse.
Kommentar ansehen
01.10.2008 20:20 Uhr von ticarcillin
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
die alte Dame: war im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte. Für den Zuschauer war ihr Sterbewunsch nicht nachvollziehbar. Schade um diese tolle Frau.
Einen außerordentlich fiesen Beigeschmack hat aber die Kommerzialisierung durch Herrn Kusch.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Günther Jauch kritisiert ARD für zu viel Einmischung in seine Talk-Show
Hannover: Richter riecht Marihuana in Socken eines Angeklagten
Babypuder im Genitalbereich: Konzern zahlt Krebskranker 417 Millionen Dollar


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?