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Gesundheitsfond 2009: Sachsen entzieht sich dem Solidarprinzip

Mit Einführung des Gesundheitsfond in genau drei Monaten tritt die so genannte Konvergenzklausel in Kraft. Diese regelt die finanzielle Umverteilung der Kassen verschiedener Bundesländer. Damit soll verhindert werden, dass reichere Bundesländer durch den Fond benachteiligt werden.

Konkret bedeutet dass, das Bundesländer mit hohen Beitragseinnahmen anderen Ländern jährlich bis zu 100 Millionen Euro Unterstützung zahlen sollen. Dadurch zahlen Krankenkassen mit geringen Beitragssätzen Geld an Kassen mit hohen Beitragssätzen.

Das Land Sachsen fühlt sich durch die Konvergenzklausel besonders stark benachteiligt. Laut der Mittwochausgabe der "Dresdner Morgenpost" haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Stanislaw Tillich (beide CDU) darauf geeinigt, Sachsen als einziges Bundesland davon zu befreien.


WebReporter: Peggie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Sachsen, Gesundheitsfonds
Quelle: www.pr-inside.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2008 12:14 Uhr von Peggie
 
+1 | -0
 
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Eigentlich fehlen mir die Worte... Da hat sich unsere Regierung ja mal wieder was tolles einfallen lassen :/ Die landesunmittelbaren Kassen in Sachsen können dann wahrscheinlich Prämien ausschütten. Doof nur für diejenigen, die solche Kassen nicht wählen können...
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01.10.2008 12:47 Uhr von Bokaj
 
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Ich glaub es nicht So ein Gesetz gilt entweder für alle oder für keinen. Für mich ist dieses Gesetz damit gescheitert.
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01.10.2008 13:17 Uhr von Hirnfurz
 
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Schmarotzer: Jahrzehntelang Solidaritätszuschlag kassieren, und wenn mal Solidarität von ihnen verlangt wird, dagegen sein.
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01.10.2008 13:26 Uhr von ZTUC
 
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richtig so! Es kann nicht sein, dass die Krankenkassen in Sachsen besonders wirtschaftlich handeln und jetzt dafür bestraft werden.
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01.10.2008 13:31 Uhr von Bokaj
 
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@ZTUC: Aber alle anderen wirtschaftlich gut arbeitenden KKen in den anderen Bundesländern schon?
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01.10.2008 13:38 Uhr von coolio11
 
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in der Überschrift und im Text der Meldung: steht zweimal "Gesundheitsfond" geschrieben. Damit haben Autor und SN-Checker einen Schreibfehler übersehen, die korrekte Schreibweise muss nämlich "Fonds" lauten.
(Das Wort "Fond" gibt es auch, aber nur in anderem Zusammenhang.)
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01.10.2008 13:40 Uhr von KingPR
 
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Bokaj: Nein, dass sollte auch nicht sein, der ganze Fond ist Mist!
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01.10.2008 13:48 Uhr von ZTUC
 
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@Bokaj: In meinen Augen sollte es jeder KK freigestellt sein, an dem Fond mitzuwirken oder nicht. Andere Möglichkeit wäre es, den Standardbeitragssatz entsprechend niedrig anzusetzen und wer mehr brauch, holt es dann von seinen Versicherten. Ein Ausgleich zwischen den Kassen gibt es ja heute auch schon.

Des Weiteren finde ich es etwas skuriel, dass Sachsen nun schon zu den "reichen" Bundesländern gehört.
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01.10.2008 14:01 Uhr von Daaan
 
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erklärung?? "Damit soll verhindert werden, dass reichere Bundesländer durch den Fond benachteiligt werden."

verstehe das prinzip nicht :( reichere bundesländer werden dadurch nicht benachteiligt das sie unterstüzung bekommen? die armen haben also einen geringen beitragssatz und mehr einnahmen, und zahlen das den reichen mit hohem satz??? blicks nicht, zumindest nicht so wies in der news steht
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01.10.2008 14:24 Uhr von JoeGame
 
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@ coolio11: wen störts...ich find täglich mind. 20 rechtschreibfehler in sn-news...und mach auch selber ab und an welche. in der news stimmt z.b. nicht nur das "gesundheitsfonds" nicht, es werden auch "das" und "dass" durcheinandergewürfelt
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01.10.2008 17:30 Uhr von Thommyfreak
 
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@Schmarotzer: Deine Aussage ist völlig daneben. Erstens haben wir im Osten ebenfalls den Solibeitrag gezahlt und das Geld ist nicht nur in den Osten geflossen. Ausserdem wurde der Zuschlag nicht für den Aufbau Ost erhoben. Siehe

http://de.wikipedia.org/...
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01.10.2008 17:44 Uhr von Montauk
 
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man: hätte es vorerst beim alten belassen sollen, bei der es möglich war, dass die aok-bremen etwa 2 - 3 % höhere beiträge abkassieren konnte/n wie in bayern.

also dort wo lokal ein höherer beitrag erforderlich war, stand dass soziale netz vor ort dafür finanziell ein.

der fond, bzw. die gesundheitsreform, ist m. e. sowieso fürn arsch.

die beiträge aller krankenkassen erhöhen sich proportional
zu dem unnötig zusätzlich bürokratischem geschwülzt, dass von den volksvertretern ins leben gerufen wurde.

bei über 300 verschiedenen krankenkassen, ohne den privaten dazuzuzählen, würden die beiträge alle schon durch dass gros an vorständen und funktionären drastisch zurückgehen.

sicherlich werden oftmals zu teuere und unnötige medikamente verschrieben. nur der größte teil an kosten entsteht durch den schwulzt an bürokratie, der nicht nur sprechstundenhilfen in de wahnsinn treibt.

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