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Historiker: DDR-Geschichte wird in den Schulen vernachlässigt

Der 47. Deutsche Historikertag in Dresden kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass in deutschen Schulen zu wenig über die Geschichte der früheren DDR gelehrt wird.

Peter Lautzas, Bundesvorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands, beklagt, dass in den Lehrplänen und Schulbüchern die DDR kaum Beachtung findet.

Hingegen begrüßt der Schriftführer des Verbandes der Historiker und Historikerinnen, Axel Schildt, zwar, dass in den letzten Jahren umfassend über die DDR recherchiert wurde, bemängelt aber die Aufnahme der Ergebnisse.


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Geschichte, DDR, Historiker
Quelle: www.freenet.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2008 09:32 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Das ist natürlich nicht besonders ratsam. Man sollte den jungen Bundesbürgern die Geschichte der BEIDEN Teile Deutschlands so gut wie möglich vermitteln.

Man sollte generell über das Land in dem man lebt immer gut informiert sein. Das ist wichtiger als die Geschichte der Mongolen vor 300 Jahren.
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01.10.2008 10:10 Uhr von Carry-
 
+11 | -2
 
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tja: da man ja unbedingt jedes jahr in geschichte das 3. reich durchnehmen muss, bleibt halt keine zeit für ost, west, raf und diverse kriege (irak, balkan).
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01.10.2008 10:17 Uhr von psycoman
 
+11 | -2
 
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keine wunder: bis zur neueren deutschen Geschichte kommt man doch in der Schule gar nicht. Selbst auf dem Gymnasium, wo man 12-13 Jahre Zeit hat, kommten die meisten Geschichtslehrer nur bis kurz hinter den zweiten Weltkrieg. Oder das war nur bei mir so. Wir haben kaum die Gründung der BRD durchgenommen, es wurde aber auch über die Gründung der DDR gesprochen und Zack, war die Schule auch vorbei^^.

Auf einer Hauptschule kommt man gar nciht so weit, wie auch, da sind erstmal andere Fächer wichtiger, denke ich.

Würde mann nicht in der Schule fünfzig mal die Naziziet durchkauen, sondern einmal richtig, in den höheren klassen, dann würde das auch nicht passieren.

Mein Geschichtsunterrricht bestand darin, dass die Lehrerin das Buch vorgelesen hat. Super! Das hatte ich schon in den ersten drei Wochen durch, weil ich mich für Geschichte interessiert habe.

Und mann hat die Nazi-Thematik ja nicht nicht nur in Geschichte, sondern auch in Politik, Deutsch und wer weiß wo noch.

Bedauerlich, aber vielleicht ändert sich die Denkweise der Lehrer ja mit der Zeit, wnn neue Generationen von Lehrern auf die Schüler losgelassen werden.
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01.10.2008 10:33 Uhr von fiver0904
 
+6 | -5
 
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Ja das stimmt wohl, ich erinnere mich im Geschichtsunterricht auch nur an die super tollen Amerikaner und die bösen Deutschen die die Jugen vergast haben.
Ne sorry, wir hatten keine Römer, Griechen oder sonstiges!
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01.10.2008 11:20 Uhr von anderschd
 
+4 | -10
 
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Was gibt es da auch: zu berichten? 40 Jahre Sozialismus..................ging in die Hose, hat nicht geklappt. Also nächstes Thema.
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01.10.2008 11:29 Uhr von ZappZarappZappZapp
 
+4 | -3
 
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Na, wen wunderts? Wir haben doch schon das dritte Reich, das muss reichen.

Ich kann mich an meinen Geschichtsunterricht noch genau erinnern: 7 Klasse Römer und Griechen. Von da an nur noch das dritte Reich von vorne bis hinten und zurück. Ist zwar Geschichte und soll ja auch behandelt werden, aber eben nicht in diesen Überdosen und unverhältnismässig.

Andere Länder haben komischerweise keine Probleme damit ihre Geschichte zu verarbeiten.
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01.10.2008 11:35 Uhr von Pongwiffy
 
+7 | -2
 
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Vernachlässigt? Das ich nicht lache ist aber auch alles!
Wer bitte schön soll dies den noch vermitteln?
Es sind doch nicht einmal Lehrer da die die wichtigen Dinge des Lebens unterrichten! Wenn ich mir die Stundenpläne meiner Kids anschaue wirds gruslig andauernd Unterrichtsausfälle.
Kein Musikunterricht nur ein halbes Jahr Religion ein halbes Chemie das andere Halbjahr Physik. Von Geschichte und Erdkunde erst garnicht gesprochen.
Es fehlen grob geschätz 10 Lehrer alleine an dem Gym meiner Kids und das sagt doch alles.
Armes Deutschland
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01.10.2008 12:09 Uhr von execute.exe
 
+4 | -3
 
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ich kann nur nochmals darauf hinweisen, einmal das Taschenbuch "Die DDR zwischen Gründung, Aufstieg und Verkauf" von Joachim Mitdank(ISBN-10: 3865571484) zu lesen, wie ich es schon in einen anderen Thread schrieb.
http://www.amazon.de/...

Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in der Schule werden, aber ich glaube, dass möchte das momentane System nicht, denn es ist doch immer besser, von den eigenen Problemen abzulenken und immer auf den "Verlierer" draufzuhauen....

Ich finde es schon ganz schön lustig(traurig), dass vor einer Woche ein Gesetz im BT verabschiedet wurde,das jedes Kind einen Anspruch auf einen Kitaplatz hat. Dieses wird als Neuerung der regierenden Parteien gefeiert....Mensch, das gab es im Osten schon, wurde aber mit dem Anschluss abgeschafft.

@an Alle, die der Meinung sind, einen historisch richtigen Kommentar abzugeben, aber keine Ahnung haben, bitte liest das Buch....Wer es nicht lesen will, hat verdammt nochmal nicht das Recht, sich eine Meinung zu erlauben, die alles verzerrt darstellt. Diese nennt man reine "Polemik"...
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01.10.2008 12:17 Uhr von anderschd
 
+5 | -4
 
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Tja execute: Das ist auch ein Beispiel dafür, warum die DDR mit deren System untergegangen ist.
Jeder, verdammt noch mal wirklich jeder, hat das Recht seine Meinung zu äußern. Unabhängig von Büchern, die vorher gelesen werden sollten.
Ob die Meinung dann sinnvoll ist oder nicht, steht ganz wo anderschd.
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01.10.2008 12:22 Uhr von execute.exe
 
+3 | -2
 
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@anderschd: naja, dann werden wohl noch mehr unwissende Parolen in die Welt gesetzt.....

In diesem Buch ist anhand von Dokumenten alles belegt....Das sind Beweise....Ich rate(empfehle) es jeden, der sich wirklich interessiert und sich eine unabhängige Meinung bilden möchte, dieses Buch zu lesen....Es ist nur eine Empfehlung....Das Buch hat man locker in einigen Stunden durch. Da ist alles für und wieder beschrieben.....
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01.10.2008 12:25 Uhr von anderschd
 
+2 | -2
 
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Das ist der Nachteil: der Meinungsfreiheit. Die Parolenbildung. Aber so ist es mir lieber, als ohne ;)
p.s. Ich brauch das Buch nicht lesen, war dabei.
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01.10.2008 12:32 Uhr von Mr.E Nigma
 
+2 | -0
 
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ich fand den Schulgeschichtsunterricht schon immer bescheiden ! In meiner eigenen Schulzeit wurde die Zeit zwischen 2. WK und Wiedervereinigung total ausgeblendet. Wichtige Ereignisse wie die Terrorjahre der RAF oder später der Balkankrieg wurden einfach ignoriert. Es wurde auch kein Wort über den Mittleren Osten verloren, das sind alles Themen die ins Schulfach Geschichte gehören, dies gehört zur Allgemeinbildung und sollte nicht selbst recherchiert werden müssen. Das 3. Reich ist natürlich wichtig, aber es kann nicht sein, dass unsere Geschichte auf 12 Jahre reduziert wird!

Der 2. WK war der zentrale Konflikt unserer Großväter, er darf nicht vergessen werden, aber der zentrale Konflikt unserer Generation, der Konflikt im Mittlere Osten mit all seinen Ausläufern, Israel, Palästina, Iran, Irak, Jordanien ... darf in der Schule nicht weiter ignoriert werden !
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01.10.2008 12:33 Uhr von norge
 
+4 | -4
 
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@ execute.exe: du kämpfst gegen windmühlen. wer von den altbundesbürgern seine meinung über die ddr hat, der hat sie. aber mit betonköpfen kennen wir gelernten ddr-bürger uns ja aus. ;o)
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01.10.2008 12:41 Uhr von execute.exe
 
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@norge: jepp, leider scheinst du recht zu haben!

*traurigkeitsmodus_on*
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01.10.2008 12:46 Uhr von execute.exe
 
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@anderschd: [...]p.s. Ich brauch das Buch nicht lesen, war dabei.[...]

Du möchtest das Buch nicht lesen....Ich glaube, du hast Angst vor der reinen Wahrheit!
Leider machst du mit, in dieser Geschichtsvedrehung...Sich aber hinzustellen und zu schreiben:"Ich war dabei" deutet darauf hin, das in der DDR der Drogenkonsum doch eine Rolle spielte....
(bitte den letzten Satz nicht zu ernst nehmen)
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01.10.2008 12:49 Uhr von anderschd
 
+3 | -1
 
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Natürlich hat er recht. Wenn ich mir so umhöre. Hier wird z.B. immer noch geglaubt, das die Rentenkassen durch den Beitritt der DDR und den damit verbundenen Rentnern pleite gegangen sind. Unwissend darüber, dass die Rente schon damals nicht aus den laufenden Einnahmen finanziert wurde. So könnte man das immer fort führen.
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01.10.2008 12:54 Uhr von artefaktum
 
+3 | -1
 
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@execute.exe: "In diesem Buch ist anhand von Dokumenten alles belegt....Das sind Beweise"

Zunächst: Was die DDR angeht, gibt es nichts schönzusprechen, eine historische Auseinandersetzung ist richtig und wichtig.

Da jetzt ein einziges Buch aber als Quelle aller Wahrheit zu verkaufen ist aber nicht besonders seriös. Die Geschichtswissenschaft gehört zu den unexakten Wissenschaften, d.h. jede Behauptung ist eine individuelle Auslegegung der Ereignisse.

Ich finde es gut, wenn dich das Thema interessiert und du was darüber liest. Aber bitte lies nicht nur ein Buch sondern mehrere. Verschiedene Historiker kommen nämlich auch immer zu verschiedenen Interpretationen zu dem was passiert ist. Da gibt es keine allgemeine Wahrheit, die lediglich ein Buch verkündet.

Das muss natürlich nicht ausschließen, das das ein gutes Buch ist. Aber eine Interpration ist einfach zu wenig.
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01.10.2008 12:58 Uhr von Mobakko
 
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Seltsam: Also ich habe jetzt mein Fachabitur fertig gemacht, war vorher jedoch auf einer Hauptschule (alles Bayern). Da haben wir in der 8. oder 9. Klasse seehr ausführlich die DDR durchgenommen. Das ist jetzt aber auch schon 5 - 6 Jahre her. ;)

Auf der Fachoberschule haben wir übrigens die Zeit von Napoleon bis zum Dritten Reich durchgenommen...und sehr viel weiter kamen wir da auch nicht, die DDR wurde nicht gerade breit ausgefächert.
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01.10.2008 12:58 Uhr von Heartless
 
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das stimmt so nicht ganz: zumindest auf Gymnasien nimmt die DDR einen Stellenwert ein, der mit der Nazizeit vergleichbar ist!
Wir haben uns ein ganzes Jahr mit der Nachkriegszeit (also 1945+) beschäftigt, davon war ein Großteil über die DDR, die "alte" BRD wurde recht schnell behandelt (trotzdem ausführlich genug).
Ich denke das liegt eher an den verschiedenen Schulformen, ich weiß zum Beispiel von einigen Realschülern mit denen ich befreundet bin, dass dieser Zeitraum eigentlich nur von den Daten her behandelt wurde...also alles wichtige mit nem Datum versehen und so runtergelernt (und das waren 3 verschiedene Realschulen).
Wir haben uns sogar einen ehemaligen DDR-Schüler eingeladen, um mit ihm über die Zeit zu reden und ihm fragen zu stellen die wir so hatten...
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01.10.2008 12:59 Uhr von Schnawltass
 
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würd mich ma: interessieren ob das thema ddr von ganz oben abgeschnitten
wurde wie zb: oh mein gott wenn wir sowas in der schule
unterrichten bekommen wir zu viele komunisten . oder
so ähnlich .

ich bin zwar wessi aber so schlecht war die ddr au net
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01.10.2008 13:00 Uhr von anderschd
 
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Geschichtsverdrehung? Ich denke, dass ich kein Buch über Dinge lesen muß, die ich selbst erlebt hab. Das Buch hat ja auch jemand geschrieben, ist also nur eine weitere Meinung. Wer sagt mir, das diese die richtige sein soll?
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01.10.2008 13:03 Uhr von anderschd
 
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artefaktum: Ganz meine Meinung.
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01.10.2008 13:31 Uhr von mACABer
 
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scheinbar keine Geschichte nach dem 2. WK: Ich kann mich hier vielen Kommentaren anschließen. Der Geschichtsunterricht endete so ziemlich mit der Kapitulation Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg. Es ist wirklich schade das man, zumindest in der Schule, nicht wirklich viel über deutsch/deutsche Grenzen, Korea, Vietnam, Israel usw gelehrt bekommen hat. Denn gerade das sind Themen die ja noch bis heute aktuell sind.
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01.10.2008 13:36 Uhr von Birkensaft
 
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Ist so gewollt: das die letzte Deutsche Diktatur der Jugend nicht vermittelt wird, zum einem könnte die Jugend auch mal begreifen dass das Böse auch von Links kommt statt immer nur von Rechts.

Zum anderen Steuern wir wieder auf einen neuen Überwachungstaat hin, da kann man die neue Generation natürlich nicht auch noch darüber Informieren, dass sich einiges ehemals bekämpftes schlichtweg wiederholt.

Durch gezielte Fehlinformationen oder durch Weglassen gewisser Informationen über die Deutsche Geschichte der letzten 100 Jahre, findet nichts weiter als eine Staatliche Formung künftiger Generationen statt.
Unwissende Menschen lassen sich besser Manipulieren.
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01.10.2008 13:37 Uhr von execute.exe
 
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@aderschd: der Autor des Buches J.Mitdank, war MfAA(Minister für Auswärtige Angelegenheiten)Abt. Westberlin, Botschafter der DDR in Finnland, Beauftragter in UK und Irland....

Er bezieht sich auf Verträge, Abkommen und öffentliche Briefe, die beide Regierungen und die Regierungen, der Allerierten abgeschlossen haben. Diese Dokumente sind, man mag es kaum glauben, im Anhang angeführt.

Der Autor beschreibt sämtliche Situationen, von 1945 - 2003, beider deutscher Staaten.

Übrigens, lese ich mehrere Bücher...Ich kann nur dieses von mir erwähnte Buch "bestens" emphehlen....Mehr nicht.

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