30.09.08 21:22 Uhr
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Fehler im Formatter-Modul legt Weltraumteleskop Hubble lahm

Seit der Nacht zum Sonntag schickt das Weltraumteleskop keine Bilddaten mehr zur Erde. Der Bordrechner resettete die Systeme zur Datenaufbereitung, konnte sie aber dadurch nicht reaktivieren. In der Folgewoche soll auf das Reservesystem umgeschaltet werden.

Dieses Ausweichen auf das redundante System ist jedoch kompliziert und die Funktion fragwürdig. Erst zweimal wurde dieser Schritt unternommen, zuletzt vor mehr als 15 Jahren. Im Falle eines Erfolges wird Hubble unverzüglich den Betrieb wieder aufnehmen.

Wegen des Fehlers im Bilddaten-Übertragungsmodul konnte der Inhalt des Computerspeichers zum Zwecke der gezielten Fehleranalyse nicht ausgelesen und zur Erde übermittelt werden.


WebReporter: hostmaster
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fehler, Weltraum, Hubble, Format, Weltraumteleskop, Modul
Quelle: news.astronomie.info

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2008 22:39 Uhr von Uli_P
 
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30.09.2008 23:09 Uhr von bolitho
 
+6 | -0
 
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Unser Auge im All hat so phantastische Fernblicke geliefert - es wäre schade wenn es diese Krise nicht auch noch überstehen würde.
Für notwendige Überholungsarbeiten steht die "Atlantis" in Cape Kennedy bereit - und daneben die "Endeavour", erstmals wird eine Raumfähre als Rettungsboot bereitgestellt; die Atlantis muß in einem Gebiet operieren in dem die Häufigkeit von sog. Weltraumschrott und damit das Risiko eines Zwischenfalls wesentlich höher ist als bei den Anflügen auf die ISS.
Der Hubble- Nachfolger "James Webb" wird wohl erst 2017 in den Einsatz gehen.
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01.10.2008 09:33 Uhr von bolitho
 
+2 | -2
 
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Echte Redundanz würde bedeuten: daß es jedes System praktisch zweimal gibt - das ist in der Raumfahrt jedoch nicht möglich. Auch in der Luftfahrt sind einige systeme nur für einen Notmodus ausgelegt um das Flugzeug sicher landen zu können, mehr nicht.
Es wird nun mit Hilfe der Ersatzsysteme (die tw. nur eingeschränkte Funktionalität haben) geprüft wo der Fehler liegt.
Daran orientieren sich die Handlungsmögichkeiten.
Sollte eine Reparatur möglich sein könnte diese während der "Atlantis"-Mission mit erledigt werden (der für Mitte Oktober geplante Start wurde schon verschoben), andernfalls müßte Hubble aufgegeben werden.
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01.10.2008 09:54 Uhr von bolitho
 
+2 | -1
 
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Falsch! Lese mal nach über den Begriff "Redundanz" und seine Bedeutung.
Nochmal: Redundanz kann bedeuten, daß es einen zweiten Sender gibt da die Berechnung einer Ausfallwahrscheinlichkeit die Installation eines Zweitsenders sinnvoll erscheinen läßt. Das heißt aber nicht daß es auch zwei Antennenleitungen geben muß, wenn deren Ausfall als unwahrscheinlich angesehen wird. Hat diese dann doch einen Kabelbruch oder eine schadhafte Verbindungsstelle nützt der Zweitsender nichts - dennoch spricht man hier von Redundanz.
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02.10.2008 22:51 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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In einem anderen Kommentar: zu Hubble habe ich gerade geschrieben, das sie lieber ein paar Millionen in Hubble inverstieren sollen, als Hunderte von Milliarden in ihr marodes Bankensystem. Alleine die Bilder von "da oben"....

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