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US-Finanzkrise: Wachovia steht offenbar zum Verkauf

Die Krise an den internationalen Finanzmärkten macht auch am Wochenende nicht Halt. Jüngster Wackelkandidat ist die viertgrößte US-Geschäftsbank Wachovia. Bereits Ende Juli 2008 gab das Unternehmen Milliardenverluste bekannt (SN berichtete), nun tut sich neues Unheil auf.

US-Medien berichteten am Wochenende über einen möglichen Verkauf der Bank. Zu den potenziellen Käufern zählt unter anderem auch die spanische Santander Bank. Nach der letzten Pleite der größten US-Sparkasse Washington Mutual ist dies bereits die zweite Hiobsbotschaft innerhalb von nur zwei Tagen.

Experten gehen davon aus, dass es unter den 8.400 US-Geldhäusern weitere Übernahme- oder gar Pleitekandidaten gibt. Die Anleger der börsennotierten Wachovia haben bereits am vergangenen Freitag die Quittung bekommen. Die Aktie stürzte um 27 Prozent auf rund zehn US-Dollar pro Anteil ab.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Verkauf, Finanz, Finanzkrise
Quelle: www.handelsblatt.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2008 16:46 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Wer wird der nächste sein. Es dürfen noch Wetten abgeschlossen werden. Was wir jetzt erleben, ist ein Musterstück aus der Lehre von der Wirtschaftskrise. Mal schauen, ob Finanzwelt und Politik es gemeinsam schaffen, das Vertrauen wiederherzustellen. Eines steht schon jetzt fest: Dieser Weg wird kein leichter sein.
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28.09.2008 16:58 Uhr von Mueritz
 
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Weitere werden folgen: Es werden viele weitere Institute den Bach runtergehen; auch in Deutschland.

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