28.09.08 13:19 Uhr
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Forcierte ein Milliardär zusammen mit US-Mächtigem Irlands Nein zur EU-Reform?

Irlands Bevölkerung sagte mehrheitlich im Juni diesen Jahres Nein zu dem EU-Reformvertrag von Lissabon und die Befürworter waren schockiert. Seitdem wird nach den Hintergründen für die Ablehnung der Iren gegenüber dem Vertrag gesucht und jetzt will man Schuldige gefunden haben.

Ein irischer Milliardär sowie US-Kräfte aus dem Bereich Wirtschaft und Militär sollen das Nein der Iren forciert haben. Mehr als zwei Milliarden Euro soll der Milliardär Declan Ganley aus der Grafschaft Galway in eine Anti-Reformvertrag-Kampagne investiert haben.

Nun wird vermutet, dass Ganley bei dieser Kampagne Unterstützung aus der militärisch-industriellen Oberklasse der USA hatte, die ein eigenes Interesse gegen ein starkes und selbstständiges Europa hat. Eine Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments soll dieser Behauptung jetzt nachgehen.


WebReporter: Venomous Writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, EU, Reform, Irland, Milliardär, EU-Reform
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2008 12:41 Uhr von Venomous Writer
 
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Der Bericht ist sehr ausführlich und am Besten zu verstehen, wenn man die Quelle dazu liest. Die Politiker wollen es einfach nicht wahrhaben, dass die gewöhnlichen Menschen an den Träumen eines geeinten Europas eher weniger Interesse haben, als die Politiker selbst und dazu neigen, Nein zu den Plänen zu sagen, wenn man sie denn nur mal fragt. Aber außer in Irland wurde die Bevölkerung ja erst gar nicht befragt.
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28.09.2008 13:43 Uhr von KingPR
 
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Jaja: das wird jetzt bald die Begründung um den Vertrag von Lissabon doch noch durchzudrücken. Dabei dürfte jedes Volk, dass nicht zum großen Teil aus Idioten besteht, sich gegen diesen Vertrag wenden, da er sämtliche Rechtsstaatlichkeit über das Hintertürchen abschaffen kann.
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28.09.2008 13:57 Uhr von Putt
 
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28.09.2008 13:57 Uhr von Paddex-k
 
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Wenn: es wirklich zutrifft, sollte man Declan Ganley danken und ihm ein Denkmal bauen!
Leider werden wir nicht von intelligenz sondern von dekadenz regiert!!!
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28.09.2008 14:04 Uhr von sub__zero
 
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ganz kleiner Fehler: 2 Mio Euro und nicht 2 Mrd !!!!

"...Für "mehr als zwei Millionen Euro", wie Irlands Europa-Minister Dick Roche schätzt, wurden Tausende von Plakaten an Straßenlaternen und Litfaßsäulen gehängt, Zeitungsanzeigen und TV-Spots geschaltet und dabei den Iren ihre Botschaft eingehämmert: "Sagt Nein zum Lissabon-Vertrag". Woher, fragen nun die Verlierer der Volksbefragung, die Regenten in Dublin und die EU-Elite in Brüssel, kam das viele Geld?..."

2 Mio Euro - was für ein Furz. Die Herren in Brüssel lassen sich mit dem zig-fachen schmieren und regen sich dann auf, wenn jemand für 2 Mio Euro ein paar Werbeplakate aufhängen lässt.
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28.09.2008 14:26 Uhr von mustermann07
 
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Die Amis haben da reingepfuscht? naja dann haben die Eu Säcke ja einen Grund für einen 3. Versuch:) und diesmal wird das Volk einfach nicht mehr befragt.lol scheiß Bagage.
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28.09.2008 18:18 Uhr von Dr.G0nz0
 
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ich dachte die amerikanern wollen eine starke eu, von wegen weltregierung und so. was ist denn da los?
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28.09.2008 18:45 Uhr von KingPR
 
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lol: “Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um

a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;

b) jemanden rechtmäßig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmäßig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;

c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen".


c) finde ich am Besten, denn das legitimiert den Einsatz der Bundeswehr im Inneren zum Schutze des Bundestags.
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29.09.2008 12:27 Uhr von ftp392
 
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@Frantic_K. Das ist eindeutig Verschwörungstheoretischer Müll.
Ich habe keine Lust schon wieder gegen diese sinnlose Panikmache zu argumentieren, ich bin es langsam leid.
Informier dich mal bei anständigen Seiten, oder frag jemanden der sich damit auskennt.
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29.09.2008 13:09 Uhr von bolitho
 
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Die Todesstrafe bleibt abgeschafft! Daß die EU die Todesstrafe sozusagen durch die Hintertür wieder einführen will ist absoluter Blödsinn und beruht auf absolutes juristisches Unwissen - was aber nicht heißt daß man sich nicht trotzdem dazu äussert...
Die genannten Fälle von Tötung z.B. zur Gefahrenabwehr oder in einer Notwehrsituation (in Deutschland lange diskutiert wurde der "finale Rettungsschuß", was bedeutet ob ein Geiselnehmer durch die Polizei gezielt getötet werden darf wenn für die geisel akute Lebensgefahr besteht) sind heute selbstverständlicher Bestandteil des nationalen Rechts vieler Staaten. Es gibt die Todesstrafe sogar noch in Deuutschland: In der Hessischen Verfassung wurde sie nie entfernt - aber Bundesrecht geht vor Landesrecht.
In Europa gibt es die Todesstrafe im Kriegsfall m.W. nur noch in Albanien.

Also, Frantic - mach Dich erstmal schlau - dies als Argument gegen die EU aufzuführen ist absoluter Stuß und geht in Richtung dieser völlig hirnverbrannten Verschwörungstheorien...
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29.09.2008 13:38 Uhr von sub__zero
 
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zum Thema EU-Abgeordnete und Geld: habe ich hier noch eine News, etws älter, aber trotzdem:
http://www.derwesten.de/...

"Abgeordnete dürfen Geliebte und Verwandte weiter anstellen

Brüssel. EU-Abgeordnete dürfen nun doch bis zum Jahr 2014 weiter ihre Ehe- und Beziehungspartner, Kinder und enge Verwandte mit lukrativen Assistentenverträgen des EU-Parlaments versorgen. Erst im Mai hatte das Parlament mit sehr großer Mehrheit ein Verbot solcher Verträge ab 2009 beschlossen. Dafür dürfen sie ihnen monatlich bis zu 15.496 Euro überweisen. Das jährliche Gesamtbudget für Assistenten beträgt 140 Millionen Euro !!!. Wie das Nachrichtenportal DerWesten erfuhr, hat es von EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering (CDU) und den Vizepräsidenten des hohen Hauses eine vertrauliche Abstimmung über „Altfälle“ gegeben.

Viele Missbrauchsfälle
Im Mai hatte Vizepräsident Ingo Friedrich (CSU) erfreut verkündet, EU-Abgeordnete dürften ab der kommenden Legislaturperiode (2009) endgültig keine Ehepartner, Geliebten, Kinder und nahen Verwandten mehr mit Verträgen versorgen. Kurz zuvor hatten Finanzprüfer vielfachen Missbrauch mit den Verträgen entdeckt..."

Wird hier auch ein Arbeitsgruppe gebildet?

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