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Bayern: Aufregung nach Verkehrsunfall - Radioaktives Iridium befand sich im Unfallwagen

Am Freitag stießen auf der B 16 nahe der bayerischen Gemeinde Manching ein Kleinbus und ein Lkw aus der Slowakei zusammen. Gegen 3 Uhr krachte das Auto mit zwei Handwerkern nach einem Überholvorgang frontal in den Lkw. Der Fahrer des Kleinbusses wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Für größere Aufregung sorgte allerdings ein Behälter mit gefährlichem Inhalt. In dem Gefäß befand sich radioaktives Iridium. Die Flüssigkeit wird zum Röntgen von Schweißnähten verwendet. Glücklicherweise blieb der Behälter bei dem Unfall unversehrt.

Die Feuerwehr hatte mit Strahlenmessgeräten die Unbedenklichkeit festgestellt. Nach ersten Ermittlungen soll der Lkw aus der Slowakei zu schnell gewesen sein. Die Handwerker waren auf dem Weg zu einem Auftrag in einer Raffinerie der Bayernoil.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, Unfall, Bayer, Verkehr, Verkehrsunfall, Radio, aktiv, Aufregung
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2008 14:43 Uhr von vostei
 
+14 | -1
 
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zerstörungsfreie Werkstoffprüfung: Es handelt sich dabei um ein Isotop des Iridiums (192) - es wird meist mobil bei größeren wandstärken benutzt. Die Strahlungsquelle (Gammastrahler) selbst ist von den Abmessungen her sehr klein und für Transportzwecke in mehrwandigen Behältern versiegelt, der innere ist ungefähr so groß wie ein Reagenzgals und wird dann in mobilen Geräten zur Prüfung von Schweißnähten oder Gefüge bei zb Metallrohren verwendet.

Die Transportbehälter selber sind ungefähr so groß wie ein 15 Liter Bierfaß und so gut wie unkaputtbar.
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28.09.2008 15:17 Uhr von juggernaut
 
+2 | -1
 
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@vostei - gammastrahlung? hui, gammastrahlung? das ist ja schon sehr heftig, kein wunder, dass das so übelst verpackt ist. wahrscheinlich könnte so ein ding auch aus nem flugzeug fallen und wäre immer noch intakt.

gammastrahlung ist ja schon heftig, weil so energiereich.
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28.09.2008 16:20 Uhr von Andy3268
 
+4 | -0
 
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Und warum: diese Aufregung?
Wenn das Iridium sicher Verpackt ist und nichts rausgekommen ist?
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28.09.2008 18:51 Uhr von KingPR
 
+2 | -2
 
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Andy: Bei soetwas besteht die Gefahr, dass irgendein Verrückter sich das Zeug schnappt und eine Dirty-Bomb baut.
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29.09.2008 17:42 Uhr von Racery
 
+0 | -0
 
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naja: Ich bin mir nicht sicher, aber ist das mit iridium Möglich?
ich dachte immer das man dafür uran braucht...
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29.09.2008 17:49 Uhr von KingPR
 
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Racery: Nein leider nicht. Mit Cäsium wäre es zum Beispiel auch ziemlich gut möglich. Eine Dirty-Bomb aus Iridium zu bauen ist in der Hinsicht nicht sinnvoll, da es aufgrund seiner Seltenheit (seltener als Platin) schwer zu beschaffen ist. Caesium findet man hingegen überall in der ehemaligen Sowjetunion (damit wurde jede Menge Schwachsinn betrieben, beispielsweise Saatgut bestrahlt)
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29.09.2008 20:50 Uhr von juggernaut
 
+1 | -0
 
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@KingPR: danke für deine hinweise.
sollten hier terroristen mitlesen, werden sie sich sicher über diese informationen freuen.
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30.09.2008 12:24 Uhr von Gizmo09
 
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Pläne im Internet: Wenn wirklich jemand eine Bombe bauen will, so muss er doch lediglich die Suchseiten bemühen. Dort bekommt man doch zahlreiche Baupläne.

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