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China: 30 Monate Haft für einen Bauern weil er Tigerfotos fälschte

Zu einer Haftstrafe von 30 Monaten wurde am Samstag ein Mann in China verurteilt, weil er gefälschte Fotos eines Tigers hergestellt hatte und sich damit einen Geldbetrag ergaunerte.

20.000 Yuan (zirka 2.900 US-Dollar) wurden ausgeschrieben für ein Foto des seltenen und seit Jahren nicht mehr erblickten Südchinesischen Tigers.

Der 54 Jahre alte Mann hängte einfach ein altes Poster eines Tigers in einem Wald zwischen den Bäumen auf, machte davon ein Foto und gewann damit das ausgeschrieben Geld. Des Weiteren hatte die Polizei auch ein hölzernes Modell eines Tigers bei dem Mann gefunden.


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WebReporter: Venomous Writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Haft, Monat, Bauer, Tiger
Quelle: www.iol.co.za

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2008 11:50 Uhr von Venomous Writer
 
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Ich finde es gut dass die chinesische Regierung so hart gegen solche Machenschaften vorgeht. Heute sind es nur gefälschte Fotos, doch schon morgen könnte dieser Mann Flugzeuge in Gebäude stürzen lassen. Schön das westliche Politiker einem Land, das ein solches Rechtsempfinden, auch im Bezug auf Menschenrechte hat, stets den H*****n küsst.
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28.09.2008 12:48 Uhr von TrangleC
 
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Relation: Natürlich wirkt es für uns hier lächerlich den Mann deshalb zu 30 Monaten zu verurteilen, aber andererseits muss man auch bedenken wieviel Geld 20000 RMB für die meisten Chinesen sind.
Ich hab ein Jahr in China gearbeitet und die ganzen jungen Ingenieure mit denen ich da zusammengearbeitet habe, haben alle um die 1800 RMB verdient. Das heisst 20000 RMB sind ein ganzes Jahresgehalt eines gut ausgebildeten Ingeneurs. Wie lange ein Bauer bräuchte um so viel zu verdienen, ist kaum abzuschätzen.
Das würde ungefähr 60000 Euro in Deutschland entsprechen. Wenn einer hier 60000 Euro ergaunern würde, könnten dabei auch längere Haftstrafen herauskommen.
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28.09.2008 14:10 Uhr von sinsemilia
 
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@frantic: schönen blog hast du da
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28.09.2008 14:55 Uhr von Ezo
 
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richtig so: endlich mal ein urteil mit dem die sn leute zufrieden sein können.
in china herrscht noch recht und ordnung.......
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28.09.2008 15:37 Uhr von KingPR
 
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20000 RMB: sind im Schnitt für einen Chinesen ein Jahreslohn.
Klar das er für schweren Betrug eine schwere Strafe bekommt.
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28.09.2008 20:25 Uhr von mustermann07
 
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29.09.2008 13:36 Uhr von cyrus2k1
 
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@TrangleC: Dann warst du aber sicher vor langer Zeit da, den die Menschen die ich dort getroffen habe hatten als Angestellte Gehälter in Höhe von 1000 - 1500€ pro Monat, und auch die Preise in den Geschäften waren fast auf deutschen Niveau.Vielleicht aber auch nur in der Provinz (Guangdong) in der ich war. Ich hatte dort innerhalb von 6 Wochen 1200€ ausgegeben ohne Hotelkosten. Von günstig keine Spur.
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29.09.2008 15:11 Uhr von TrangleC
 
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@ cyrus2k1: Ja? Das wundert mich wirklich.
So lange ist das bei mir auch wiede rnicht her. Ich war vom Sommer 2003 bis Sommer 2004 in Qingdao, Shandong. Ich hab dort von 50 Euro die Woche gut gelebt. Brauchte eben kein Hotel, weil ich in einem Wohnheim der Firma mit der ich zusammengearbeitet habe, umsonst wohnen konnte. Aber alles andere (Taxi, Busse, Essen, Kleidung, Bootleg-DVDs etc.) hab ich von den 50 Euro Taschengeld bezahlt die ich bekommen habe. Ich konnte davon sogar noch genug beiseite legen um einen nicht all zu billigen Verlobungsring zu kaufen.
Ich war dann mit einer Chinesin aus Hunan (also fast anderes Ende von China, von Qingdao aus gesehen) verlobt und mit der hab ich bis heute Kontakt und weiß dass auch sie als Elektroingenieurin knapp 2000 RMB im Monat verdient.
Ein guter Freund hat inzwischen einen Job in Shanghai angenommen bei dem er mit 7000 RMB sehr viel mehr verdient als alle seine Ex-Kollegen in Qingdao und praktisch ein reicher Mann ist.
Guangdong...? Warst du im Umland von Hong Kong? Da kann ich mir schon vorstellen dass alles viel teurer ist, aber sonst...

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