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Kuba: Lockert die US-Regierung die Handelssanktionen nach Wirbelstürmen?

Die kubanische Landwirtschaft wurde durch die beiden tropischen Wirbelstürme "Gustav" und "Ike" schwer getroffen. Selbstversorger Kuba muss nun Lebensmittel importieren. Erst nach massivem Druck gab die Bush-Regierung Exportlizenzen in Höhe von 250 Millionen Euro frei.

Dabei arbeitet die US-Wirtschaft bereits seit acht Jahren an einer Lockerung des Handelsembargos gegen den Klassenfeind. Inzwischen sind die USA der fünftgrößte Handelspartner Kubas. 35 von 50 US-Bundesstaaten sind im den Kuba-Handel aktiv. Vor den Küsten Kubas werden Erdölvorkommen vermutet.

Vor allem die US-Industrie würde von einer Wiederaufnahme normaler Handelsbeziehungen profitieren. Allerdings bleibt die Insel und ihr politischer Führer Fidel Castro für die Bush-Administration ein Unrechtsregime. McCain gilt in der Sache als Hardliner, Obama hingegen würde offener reagieren.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Regierung, Regie, Handel, Kuba, Wirbel, Locke
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2008 10:48 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Wirtschaft macht Politik. Der enge Zusammenhang zwischen den ökonomischen Interessen und der politischen Administration wird hier besonders deutlich.

Die recht einfachen Grundsätze der Bush-Außenpolitik (Schurken- und gute Staaten) wird durch ökonomische Interessen zu Graustufen relativiert. Es wird Zeit, dass hier wieder mehr Realitätssinn Einzug hält. Zumal das Handelsembargo Castro keineswegs zu politischen Reformen gezwungen hat.
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28.09.2008 12:05 Uhr von kadinsky
 
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8 jahre? "Dabei arbeitet die US-Wirtschaft bereits seit acht Jahren an einer Lockerung des Handelsembargos gegen den Klassenfeind."

8 jahre? Was verdammt nochmal haben die in 8 jahren gemacht? Kein wunder, dass das land den bach runter geht, wenn die für jede entscheidung ne ewigkeit brauchen...
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28.09.2008 18:46 Uhr von kadinsky
 
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sry: wenn das zweideutig war, natürlich mein ich die usa damit,
kuba stände ohne dieses embargo sehr viel besser da, vor allem innen-politisch und wirtschaftlich, aber das ist ja schließlich nicht im interesse der usa, dann könnte man ja nicht mehr sagen:
der böse fidel ist für alles verantwortlich...
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28.09.2008 18:52 Uhr von Tomoko
 
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Es ist einfach so das Kuba den Amis ein Dorn im Auge ist. Da haben sie Ihre Schlappe an der Schweinebucht eingesteckt. Dazu kommt noch das der Russe in Kuba involviert ist.

Aber mal ehrlich, wenn Bush überredet werden muss um Exportlizenzen zu erlauben, stellt sich mir die Frage nach seiner Einstellung zur Menschlichkeit die er immer so hoch hält?

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