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Interesse an Mondforschung wächst weltweit

Er ist in den zurückliegenden Monaten wieder in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Nach Jahren des Desinteresses haben nun Forscher mehrerer Staaten wieder Projekte zur Erkundung des Erdtrabanten "Mond" angekündigt. Neben den Weltraumnationen sind auch Indien und Italien auf dem Weg zum Mond.

Nach den Apollo-Missionen der NASA Ende der 60er und Anfang der 70er wurde es ruhig um den Himmelskörper. Doch Wissenschaftler wie Detlef Koschny von der ESA oder Planetenforscher Gerd Nelkum sehen den Erdtrabanten wieder zunehmend im Fokus der Forschergemeinde.

Erst am gestrigen Freitag fand in Münster ein ganzer Kongress zu dem Thema statt. Doch ansonsten ist das Interesse der deutschen Politik am Mond ziemlich gering. Wegen Haushaltsproblemen seien die Aussichten auf eine "deutsche Mondfahrt" eher gering. Mit einem Brandbrief wolle man aber Druck machen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Interesse
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2008 16:48 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
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Immerhin bezeichnet das Wirtschaftsministerium die Erforschung des Mondes als interessante Option. Aber mal ehrlich: Wir haben deutlich mehr Probleme mit unserem eigenen Planeten. Forschungsgelder z.B. für die Erforschung neuer Antriebstechniken scheint mir wesentlich sinnvoller.
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27.09.2008 18:21 Uhr von Babalou2004
 
+15 | -2
 
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Endlich Der Mond hat einen unschätzbaren Vorteil als
Weltraumstation,
Forschungslabor,
Startbahnhof für Planetare Reisen,
Standplatz für Superteleskope, evtl. Naturschätze
usw.
Eine Mondstation ist stabiler und dauerhafter als jede geostationäre Weltraumstation. Und nicht nur das: sie ist auch rentabler.
Babalou
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27.09.2008 19:14 Uhr von litterman
 
+12 | -0
 
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erw: Naja, das was du "Luxus"-Forschung nennst, wird in anderen Kreisen als Grundlagenforschung bezeichnet... Die Sachen die wirtschaftlich was abwerfen folgen dann erst ne gute Zeit später...
Zum Beispiel die Erforschung der Radioaktivität durch Becquerel, Curie, etc. hat auch nicht sofort wirtschaftlich was abgeworfen... und heute haben wir Atomstrom..
Und auch aus den Untersuchungen von PLank zur Schwarzkörperstrahlung dürfte nicht viel finanzieller Gewinn gezogen worden sein... und doch hat er damit die Grundlage der gesamten Quantentheorie gelegt...
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27.09.2008 20:46 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -9
 
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hmmm ?? Wie oft muss man eigentlich in die Wüste fahren um rauszukriegen, das dort kein Grass wächst ???
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27.09.2008 21:25 Uhr von Taifl
 
+2 | -5
 
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Italien? Seit wann hat Italien ein eigenes WeltraumProgramm?! Die sollten erstmal die Koruptsion(sry wenn falsch geschrieben) abschafen und den Müllberg in Neapel wegräumen.
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27.09.2008 22:20 Uhr von litterman
 
+3 | -0
 
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Nunja Italien braucht ja kein eigenes Weltraumprogramm um sich z.B. finanziell an Mondmissionen zu beteiligen und im Gegenzug dann Daten erhält...


Wesentlich interessanter erscheint mir jedoch der Aspekt das die deutsche Mondsonde ungefähr soviel gekostet hätte wie bei der KfW-Panne verloren gingen (und über die Summe wurde wenn ich mich recht erinnere seitens der Regierungsprecher gesagt das man ihren Verluste problemlos verkraften könne...
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27.09.2008 23:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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Das grösste Interesse hat die Schweiz da ja der Mond aus Käse (mit Löchern) besteht.
Wers nicht glaubt soll mal auf Google-Earth nachschauen.
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28.09.2008 05:34 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -0
 
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Der Mond ist nun mal das erdnächste Objekt und während man bei der ISS buchstäblich im Nichts rumhängt könnte man auf dem Mond etwas konstruktives tun.
Das Problem ist nur, daß es nur einen Bruchteil der Energie kostet, eine Tonne Material in den erdnahen Orbit (400 km) zu schießen als sie auf den Mond (360.000 km) zu schicken.
Das liegt jetzt nicht primär an der Entfernung sondern ist dem Umstand geschuldet, daß ein Körper, der zum Mond reisen möchte, zuerst so hoch beschleunigt werden muss, daß er aus dem Erdschwerefeld entweichen kann.

Eine Mondbasis ist aber zuweit weg, als daß sie - beim heutigen Stand der Technik - effektiv von der Erde mit Material (Baumaterial, Luft, Lebensmittel) versorgt werden könnte.
Das Hauptproblem ist in der Tat dasselbe wie beim Mars: Wasser. Ohne Wasser auf dem Mond wäre eine dauerhafte Mondbasis schier unmöglich, da jeder Tropfen von der Erde eingeflogen werden müßte.
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29.09.2008 09:34 Uhr von tuxre
 
+1 | -0
 
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ich denke: du beginnst noch einmal von vorne.

höre auf, allgemeine thesen zu vertreten, wenn du nicht mit eigenem wissen dahinterstehen kannst.
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07.01.2009 00:06 Uhr von mondkult
 
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ex und hop: Man könnte doch zumindest alle Bodenschätze ausrauben und dann weitersuchen.

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