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Der jüdische Rechtsanwalt Landmann verteidigt Schweizer Rechtsrockgruppe Amok

Der Gitarrist der zur rechten Szene zugeordneten Schweizer Band "Amok" wird durch einen jüdischen Anwalt vertreten. Der Rechtsanwalt V. Landmann, dessen Familie im Zweiten Weltkrieg selbst zu Opfern wurde, ist dabei der Ansicht, "Jedermann hat das Recht auf Verteidigung".

Er ist weiterhin der Meinung, dass schon gewisse Liedtexte der Band nach Schweizer Recht problematisch seien, allerdings kommt er zu dem Schluss, dass "Amok" mit ihrer Vorliebe für Soldatenlieder nicht klar war, welche Auswirkungen diese Lieder haben könnten.

Mit seiner Verteidigung möchte er dazu beitragen, dass auch legale Mittel im Land etwas bewirken können. Sein Mandat würde er nur niederlegen, wenn etwas Unrechtes von ihm verlangt werde. Derzeit gebe es jedoch keinen Grund dafür.


WebReporter: Kosh67
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Recht, Jude, Amok
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2008 10:12 Uhr von GencOsman
 
+13 | -4
 
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naaa: eher das Geld, das mehr Macht hat und nicht sein Glaube.
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27.09.2008 10:28 Uhr von NickMcK
 
+1 | -3
 
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waldegg: was findest du denn an deinem link nicht gut?
sie hat doch recht. zumindest fast. vor knapp acht jahren hatten die usa eine ausgeglichenen staatshaushalt und keine schulden.
vielleicht steh ich ja auf dem schlauch, aber erklär mal.
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27.09.2008 10:45 Uhr von Fetzo
 
+4 | -2
 
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Geld stinkt nicht :[
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27.09.2008 11:07 Uhr von GeeKillor
 
+9 | -1
 
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Finds gut, wenigstens einer, der uns den großen Fehler und das Unheil, dass wir vor 60 Jahren angerichtet haben, nicht nachhält..
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27.09.2008 12:34 Uhr von bizzinho
 
+2 | -4
 
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landmann: ist doch selber nicht ganz koscher.
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27.09.2008 12:40 Uhr von DarkDome
 
+6 | -0
 
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na endlich hört jetzt endlich diese geschichte von damals auf?
warum sollte er es auch nicht tun?
er is anwalt und macht seinen job, ohne jetzt dabei genauso rassistisch gegen rechte zu sein wie die idioten von 45...
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27.09.2008 22:21 Uhr von LoneZealot
 
+4 | -3
 
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@ topnewsman: "was die J..... für geld alles machen! "

Stimmt, Juden gibt es nur im Plural.

"ein mensch, der seine familie durch nazis verloren hat, verteidigt nun nazis."

Tja, da sieht man mal was Nichtj.... OHNE Geld zu kriegen alles machen.

Ansonsten , tolle News, eignet sich hervorragend für die antisemitische Fangemeinde bei SN.
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28.09.2008 01:54 Uhr von stephanB1978
 
+6 | -2
 
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@lone: du weisst doch egal wie juden es machen, sie machen es immer verkehrt ;-)

ich finde die einstellung des anwalts richtig. in einem rechtsstaat hat jeder mensch das recht auf eine verteidigung vor gericht. wenn ich dieses recht einen menschen nehme aufgrund einer vermuteten oder erwiesenen anderen meinung, habe ich eine der wichtigsten zutaten fuer eine diktatur.
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28.09.2008 07:38 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -4
 
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@stephanB1978: Ja, du hast völlig recht. In Israel werden auch russische Neonazis von jüdischen Anwälten verteidigt. In einem Rechtstaat geht so etwas.

Ich mag diese Art von News weil sich da die Leute sehr schnell und sehr deutlich outen, aber kein Problem.
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28.09.2008 21:04 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -1
 
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Lachnummern: lol, wie lächerlich, jetzt kommt die ganze Bande und drückt bei meinen postings Minus.

Lachnummern seid ihr, mehr nicht.
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29.09.2008 08:22 Uhr von maki
 
+1 | -1
 
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*looool*: "...allerdings kommt er zu dem Schluss, dass "Amok" mit ihrer Vorliebe für Soldatenlieder nicht klar war, welche Auswirkungen diese Lieder haben könnten." Genau, die wollten nur spielen... *rofl*

Naja, wie schon gesagt - Geld stinkt nicht und andere dieser Sorte hängen halt bei der "Junge Freiheit" mit drin (und tun dann ganz verwundert, wenn sie mit Nazis in einen Topf geworfen werden)...

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