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Russland: Ausgrabungen am alten Königsberger Schloss eingestellt

Der "Spiegel" stellt jetzt die finanziellen Mittel zur Förderung der archäologischen Ausgrabungen am Standort des Königsberger Schlosses im heutigen Kaliningrad ein. Das Schloss wurde im Krieg stark zerstört und die Reste auf Befehl des Kreml 1968 gesprengt.

Nach dem Zerfall der UdSSR öffneten sich auch die Tore zum einstigen militärischen Sperrgebiet in Kaliningrad. Im Jahre 2001 begannen die ersten Arbeiten zur Erkundung der historischen Mitte des alten Königsbergs. Gefördert durch den "Spiegel" Verlag Hamburg.

Der bis vor kurzem amtierende Stadtarchitekt Baschin überzeugte sogar den ehemaligen Präsidenten Putin vom Wiederaufbau der historischen Altstadt. Aufgrund des Machtwechsels an der Stadtspitze wurde auch Baschin abgelöst. Demotiviert durch die ablehnende Haltung der Verwaltung strich der "Spiegel" das Geld.


WebReporter: Wolf29525
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Russland, König, Schloss, Ausgrabung
Quelle: www.kaliningrad.aktuell.ru

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2008 22:05 Uhr von Wolf29525
 
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Schade dass solche langjährigen Projekte so enden müssen. Hier haben endlich ehemalige Kriegsgegner einen Weg zur Versöhnung gefunden und forschen nach der gemeinsamen Geschichte. Der jetzige nur auf Rendite gerichtete Blick der Politik in Kaliningrad macht dann so etwas wieder kaputt.
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27.09.2008 13:01 Uhr von Ezo
 
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@autor: gemeinsame geschichte kannst du in militärbüchern nachlesen, mehr gemeinsamkeiten als gegeneinander krieg führen, kann ich beim besten willen nicht finden. nur beim aufteilen von polen haben sich die beiden völker immer gut verstanden.

das geld soll lieber für die jetzigen bedürfnisse der menschen ausgegeben werden und nicht für irgendwelche sinnlosen forschungen.
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27.09.2008 13:55 Uhr von Floppy77
 
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@Ezo: Besonders viel von Geschichte weisst du wohl nicht, wenn Krieg das einzige ist was dir dazu einfällt. Friedrich Wilhelm I. hat Peter dem Großen 1716 das Bernsteinzimmer geschenkt. 1941 wurde es von der Wehrmacht geraubt und nach Königsberg gebracht und ist seit 1945 verschollen. Katharina die Große war auch eine Deutsche und später dann Zarin von Russland.
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27.09.2008 16:20 Uhr von solitude
 
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@Ezo: Und wo kommen dann die vielen Russlanddeutschen her?
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27.09.2008 21:43 Uhr von trilli_2411
 
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@solitude: Von Katharina ?!?

Sie soll es ja bis in´s hohe Alter ziemlich wild getrieben haben.

Aber mal im Ernst: Warum hieß den Kaliningrad auch mal Königsberg ??? (bestimmt nicht wegen der Klopse...)
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28.09.2008 00:18 Uhr von solitude
 
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Eigentlich schade, daß Ironie nur erkannt wird, wenn es ganz groß angekündigt wird.
@trilli _2411: Die Russlanddeutschen wurden u.a. von Katharina ins Land gerufen, allerdings nicht um Kailiningrad herum angesiedelt, sondern an der Wolga. Übrigens war der Bezirk Kaliningrad für die Russlanddeutschen nach ´45 tabu.

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