26.09.08 14:17 Uhr
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In 830 Tagen wird es keine chinesischen IPv4-Adressen mehr geben

Das Internet Network Information Center (CNNIC) in China meldete, China habe bald keine IP-Adressen mehr. Das Kontingent an verfügbaren IPv4-Adressen werde in 830 Tagen erschöpft sein. Dann könnte es für neue Internetnutzer Probleme geben. Auch die Provider sind betroffen.

Die Identifikation von Nutzern und Internetseiten wird in China überwiegend mittels IPv4-Adressen vorgenommen. 80 Prozent des chinesischen IPv4-Adressbereiches ist bereits vergeben. Nur mit dem IPv6 kann der Engpass beseitigt werden, da die Adressen von 32 auf 128 Bit erweitert werden.

Damit stünden rund 340 Sextillionen (340 Sextillionen - das ist eine Zahl mit 39 Stellen) Adressen zur Verfügung. Seit Februar werden von den global vorhandenen 13 Root-Server-Netzwerken sechs laut der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (Icann) mit IPv6-Adressen aufgerüstet.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: China
Quelle: www.zdnet.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2008 14:22 Uhr von canabisman
 
+11 | -94
 
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26.09.2008 14:38 Uhr von domenicbitreactor
 
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26.09.2008 14:40 Uhr von majorpain
 
+49 | -1
 
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Wird: Wird ja schon lange geschrieben das die IP Adressen ausgehen wird halt zeit das endlich IP 6 eingeführt wird.
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26.09.2008 15:15 Uhr von Johnny Cache
 
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26.09.2008 15:21 Uhr von Smudo77
 
+16 | -7
 
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Die Überschrift der News: hört sich so an, als ob in 830 Tagen kein Mensch mehr in China eine IPv4-Adresse haben wird. Dem ist wohl nicht so.

Das wird vorübergehend so gelöst werden können, dass jeder nur noch eine begrenzte Zeit im Netz sein darf, z.B. nur zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten; danach wird seine IPv4 an den nächsten vergeben.
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26.09.2008 15:39 Uhr von Mr.ICH
 
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@smudo77: Oder es wurde in der zwischenzeit auf die 128 bit adresse umgesattelt, was über kurz oder lang sowieso nötig sein wird...
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26.09.2008 15:43 Uhr von Mabie
 
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26.09.2008 15:45 Uhr von Mabie
 
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@ Smudo77: Und dann wird IPv6 eingeführt ;)
Ist ja keine dauerhafte Lösung, sich nur für einen bestimmten Zeitraum im Internet auf halten zu können.
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26.09.2008 16:17 Uhr von Hmphrey
 
+3 | -5
 
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Wie willst du so eine "Lösung" hinkriegen?
Lächerlich...
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26.09.2008 16:27 Uhr von riddick
 
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Und ich dachte schon die schalten die IPv4 Adressen ab .... endlich kein Spam mehr.... zu früh gefreut.
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26.09.2008 16:34 Uhr von Smudo77
 
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So einfach ist der Umstieg: auf IPv6 nicht. Wenn ich nicht irre, ist der bereits seit bereits 6 Jahren zugange, zumindest aber geplant. Wenn mein Router das nicht kann, kauf ich mir halt ´nen neuen. Aber die großen Verteiler komplett umzurüsten ist wohl nicht so einfach machbar.

Da wird das knapp, wenn China für sich alleine in 860 Tagen umgerüstet haben möchte. Theoretisch ist es aber möglich, auch wenn der Rest der Welt dann weiterhin nur IPv4 verwendet.

BTW: sicher - mein Vorschlag war eine ad hoc Lösung. Aber warum sie lächerlich sein soll, weiss nur Hmphrey alleine
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26.09.2008 17:05 Uhr von Lawelyan
 
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Das "Problem" bei IPv6 ist das alle aktiven Komponenten (also jeder der in die Pakete reinschautm Router, Server, Proxys usw) auf IPV6 umgerüstet werden muss und es verstehen muss.

Das sind im Internet wirklich viele, mehrere Millionen allein in China (geschätzt).

Eine Lösung ist das übersetzen der Protokolle, das gewisse netze Intern IPV6 und nach außen hin IPV4 benutzen, aber das ist auch nur im begrenzten Rahmen möglich.

Der Umstieg wird wohl nochmal genauso teuer werden, wie von Analog auf ISDN in den 90ern ;)
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26.09.2008 20:26 Uhr von r.robsen
 
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Gähn Diese Neuigkeit ist ein alter Hut. Schon seit Anfang der Neunziger Jahre ist bekannt, daß der IPv4-Adressraum erschöpft sein wird. Einerseits durch eine großzügige Adressvergabe in den USA in der Anfangszeit des Internets also auch der begrenzten Adressenzahl bedingt durch die 32 Bit-Adressierung. IPv6 wurde in den Neunzigern bereits als Standard verabschiedet, allerdings bestand zu der Zeit für die Provider noch keine Notwendigkeit auf IPv6 umzustellen, da auf Kundenseite die Technik auch kaum Einzug hielt. Inzwischen ist es für Internet-Provider kein Problem umzuschalten, da ihre Hardware IPv6 schon seit vielen Jahren beherrscht und mit Windows XP bzw. Vista auch bei der Masse der Internet-Nutzer das IPv6-Protokoll unterstützt wird. Insofern ist diese Panik-Mache lächerlich, da die Provider seit langem gewappnet sind.
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26.09.2008 20:52 Uhr von HuhuMan
 
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Gib mal schnell deine IP durch 192.168.... ach halt.. das ist ja jetzt 2001:0db8:85a3:08d3:1319:8a2e.......

:o
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26.09.2008 23:38 Uhr von Coolcow
 
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das ist müll @weimargg: durch ein weiteres routing wie du vorschlägst ist eine direkte verbindung zwischen zwei rechnern kaum noch möglich oder nur mit erhöhung der ressourcen, proxies etc, möglich. Das zu finanzieren dürfte noch teurer werden als auf IPv6 umzusteigen.
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27.09.2008 04:04 Uhr von Bender_Unit22
 
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Also: wenn jede IP Adresse des IP4 netzes vergeben wird, dann sind das insgesamt etwas mehr als 4 Milliarden Addressen. Durch Subnetze usw. wird das eigentlich nur mehr anstatt weniger. So sollten eigentlich bei 5 Milliarden Menschen, also vielleicht 2 Milliarden Haushalten und Unternehmen noch genug IPs vorhanden sein. Und jeder der Vista nutzt sollte schon mitgekriegt haben, das er jetzt auch ne IPv6 Adresse besitzt, die einzigartig auf diesem Planeten ist.
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27.09.2008 13:20 Uhr von sub__zero
 
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@Bender_Unit22: du tippst
http://www.shortnews.de
dein Rechner sucht aber nach:
192.168.0.1 um mal die bekannteste zu nennen ;)
d.h. du hast 2-3 (Mrd) oder noch mehr Websites vergessen, die auch eine IP brauchen.
"http://www.shortnews.de" können sich die meisten aber besser merken als 234.199.43.1.

@Coolcow
Was weimargg sagen will:
Du hast z.B. 3 vernetzte Rechner, alle haben Zugang zum Internet. Die lokalen IPs lautet z.B. 192.168.0.2 - 192.168.0.4, ins Internet gehen aber alle über die selbe IP, z.b. 78.124.98.21, trotzdem landen die Anfragen von Rechner 1 (z.B. http://www.shortnews.de) auf Rechner 1 und nicht bei Rechner 2 oder sonst wo.
Google mal nach NAT (Network Adress Translation), dann verstehst du was er meint.
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27.09.2008 14:00 Uhr von denksport
 
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too much: und was wenn man einfach noch ein Byte an die Adressen anhängt.
Statt 192.168.0.1 (IP4) dann einfach 10.192.168.0.1
Und schon hätte man den Adressbereich um Fakto 255 erhöht und könnte evtl. eine gewisse Abwärtskompatibiltät gewährleisten durch einfaches Weglassen eines Adressbytes.

IPv6 ist bestimmt durch Firmwareupgrades zu bewerkstelligen, aber vom Design her viel zu kompliziert als dass es irgendwann mal eines Tage wirklich von Ntuzen sein wird.
Hatte ja lange genug Zeit sich durchzusetzen, aber es will eigentlich keiner wirklich haben.
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27.09.2008 14:26 Uhr von cYpher23
 
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denksport: "und was wenn man einfach noch ein Byte an die Adressen anhängt.
Statt 192.168.0.1 (IP4) dann einfach 10.192.168.0.1"
Das wäre bereits sowas wie IPv5, und würde fast den gleichen Aufwand wie IPv6 erfordern.

Die beste Lösung hat imho immer noch weimargg genannt.
Sollte ja bekannt sein, dass 192.168.x.x nicht nach außen geroutet wird. De facto kann man bis zu 64770 (= 255x254) Rechner hinter einer IP verstecken. Setzt natürlich ementsprechend starke Bandbreite voraus.

In meinen Augen scheint der Aufwand dies umzusetzen viel geringer als auf IPv6 umzusteigen.
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27.09.2008 14:36 Uhr von Bender_Unit22
 
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@ sub_zero: mensch ja, du hast ja vollkommen recht. webseiten hatte ich komplett vergessen... wie peinlich :-)
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27.09.2008 17:51 Uhr von denksport
 
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@cypher23: Sorry, man kann hinter einer IP nur 4000 devices ersetzen. Die verwendete Methode heißt bei Cisco Paort-Adress-Translation.
Theoretisch könnte man alle 65500 TCP oder UDP Ports zur Adressierung und IP-Masquerading verwenden, aus irgendeinem Grund sind es aber leider nur 4.000 mögliche Adressen.
Wäre auch schon eine erster wirksamer Behelf, allerdings bisschen mehr Pfennigfuchserei bei den IP-Adressen. 64000 Adressen wäre cool, aber angeblcih gehen nur 4000 zu hiden.
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27.09.2008 22:13 Uhr von r.robsen
 
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@Bender_Unit: Die Rechnung geht nicht ganz auf, da a) nicht alle IP´s in IPv4 zur Verfügung stehen. So wurden die maximal möglichen 4,3 Mrd. IP´s in verschiedene Klassen unterteilt...

Class A: 0.0.0.0 - 126.255.255.255
Class B: 128.0.0.0 - 191.255.255.255
Class C: 192.0.0.0 - 223.255.255.255
Class D: 224.0.0.0 - 239.255.255.255
Class E: 240.0.0.0 - 255.255.255.255

Die Class E-Netze wurden damals für was auch immer reserviert und stehen nicht zur Verfügung. Die Class D Netze sind für Multicasting reserviert und können somit auch nicht vergeben werden. Hinzu kommen dann noch die Private IP´s, die nicht geroutet werden. Dazu zählt das vollständige 10er Netz von 10.0.0.0 bis 10.255.255.255, der Bereich 172.16.0.0 bis 172.31.255.255 und das wohl bekannteste Netz 192.168.0.0 bis 192.168.255.255. Erschwerend kommt dann noch hinzu, daß in den den Anfangstagen des Internets ganze Class A-Netze von Firmen reserviert wurden, so gehört die Adressen von 3.0.0.0 bis 3.255.255.255 beispielsweise General Electric. Und wenn ich dann noch berücksichtige, daß ich in jedem Subnetz 2 IP´s für die Adressierung verliere, dann bleibt nicht mal für jeden zweiten Erdenbürger eine IP...

Bisher hat man das Problem durch Network Address Translation (NAT) umgangen. Dein Provider hat eine einzige IP-Adresse, mit der er im Internet erreichbar ist. auf dem Weg von deinem Rechner ins Internet wird jedes Datenpaket nochmal mit einem neuen Adressaufkleber deines Providers versehen. Kommt eine Antwort zurück, wird der "neue" Adressaufkleber durch den alten Absender ersetzt und das Paket findet wieder zurück zu deinem Rechner. Das erklärt, wie ein Provider mit einer IP Millionen Clients in seinem Netz adressieren kann. Irgendwann ist aber auch dieser Adressraum eben erschöpft. Das war der IEEE und anderen Organisationen schon Mitte der 80er klar und deshalb wurde IPv6 definiert. Aktive Komponenten wie Router oder Switche der namhaften Hersteller wie Cisco Systems, Juniper, extreme Networks etc. können schon seit Jahren mit IPv6 umgehen. Nur hat man es bisher noch nicht eingesetzt, da es bisher ja noch mit IPv4 funktioniert. In Deutschland betreibt Arcor z.B. sein Netz schon mit IPv6...
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29.09.2008 09:03 Uhr von Feuerfaenger
 
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Warum machen es die Chinesen nicht wie mit allen anderen Dingen auch. Einfach IPs fälschen. Und jeder der sich beschwert bekommt eine Kiste Milchpulver als Wiedergutmachung.

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