25.09.08 21:23 Uhr
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Ärzte verdienen etwa 30 Prozent weniger seit 1998

Das Internet-Portal "jobturbo.de" analysierte die Gehaltsentwicklung von etwa 300 Berufen. Verglichen wurden hierbei die Reallöhne von 1998 bis 2007 mit Einberechnung der Inflation.

Die Kaufkraft eines Allgemeinmediziners sank um ca. 31 Prozent und sind somit die Berufsgruppe die vergleichsweise am stärksten von der Inflation beeinträchtigt worden.

Im Vergleich dazu sank der Reallohn eines Internisten um ca. 16 Prozent und bei einem Agraringenieur um ca. 21 Prozent. Aber es gibt auch Gewinner z. B. Notare und Unternehmensberater. Bei diesen Berufsgruppen stiegt der Reallohn um etwa 50 Prozent.


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WebReporter: elman
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Arzt
Quelle: www.aerztezeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2008 21:36 Uhr von _Ace_
 
+13 | -2
 
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"Notare": Klasse:
Bürokratisierung wird unterstützt, gesundheitliche Versorgung ist unwichtg...
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25.09.2008 22:21 Uhr von uhlenkoeper
 
+5 | -0
 
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Stimmt _Ace_ : Wobei sich mir die Frage aufdrängt: wie haben sich die Reallöhne der Sprechstundenhilfen und der Krankenhausverwaltungen entwickelt ?
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26.09.2008 00:20 Uhr von Mi-Ka
 
+1 | -3
 
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Man sollte: aber auch nicht vergessen, dass es seitdem 30% mehr Ärzte gibt und insgesammt weniger Patienten.
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26.09.2008 00:36 Uhr von norge
 
+2 | -0
 
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@ wok! ich glaube, Mi-Ka hat nur einen scherz gemacht;o)
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26.09.2008 00:46 Uhr von litterman
 
+1 | -0
 
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Halbe Wahrheit Wenn man sich denn mal die ursprüngliche Quelle anschaut... da sind dann 9 der Top10 bei den Einstiegsgehältern Ärzteberufe...
bei den Gehältern nach 5 Jahren Berufserfahrung sind es noch 8/10...

Ob da dann so ein großer Grund zum jammern besteht?
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26.09.2008 03:49 Uhr von Bibi66
 
+4 | -1
 
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@ mcinternet: Du hast Deine Frage schon beantwortet...

Als ich nach 4 Jahren im Ausland zurückkam, war das erste, was ich hörte...
Bibi, halt die Klappe, halt dich zurück...

Und ich hab mit dem Kopf geschüttelt und mich gefragt, wo ich denn da hingeraten bin.....

Job? Am Arsch...

Bin nun glorreicher Leiharbeiter....
40 Std/Woche buckeln bei rund 950 netto,
Fahrtzuschuss inkl.

Und halt meine Fresse mit Sicherheit nicht...
Im Gegenteil....

Des drück ich jedem, ob er es hören will oder nicht...
Allerdings nicht hier im Net oder so...
Sondern in der Realität............

Diese Nadel stech ich jedem rein.......

Sollten alle Zeitarbeitler machen......
Und auch der Rest vom Schützenfest....

Aber wie Du schon sagtest....
"zu bequem, obrigkeitshörig",
nicht anonym im Internet (was ja ne Farce is) und die Angst,
selbst diesen f***ing Job zu verlieren........

Aber was willst von einem "Volk" sin huevos erwarten?

Also, ich erwarte nix..

Ich mach mein Ding und schei* auf die hombres sin cojones....
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26.09.2008 07:53 Uhr von KillA SharK
 
+4 | -0
 
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und die Pharma-Industrie: verdient jedes Jahr 30% mehr,
die Krankenkassen sind pleite,

irgend etwas läuft da doch falsch?
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26.09.2008 08:19 Uhr von Illiana
 
+2 | -0
 
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ach: Leute, die Gesundheit wir überbewertet ;)

@Bibi66: ich war auch mal leiharbeiter zu ungefähr gleichen Lohn wie du. Ich hab mich damals teilweise in der Arbeit ganz schön ausgelassen über die Firma (nach 2 Jahren Zeitarbeit bei ein und der selben Firma, in der selben Abteilung, kann man denke ich getrost sagen, dass ich nicht dazu war um Auftragsspitzen zu überbrücken ;) ). Irgendwie hat es keinen Interessiert.
Am besten find ich den Standard-Festangestellten-Spruch "sei Glücklich, dass du eine Arbeit hast".
Da kann ich nur sagen: "Warum soll man sich mit schlechterem Zufrieden geben, wenn es auch besser geht" ^^
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26.09.2008 09:37 Uhr von botcherO
 
+2 | -3
 
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Propaganda der Ärztezeitung! Die fetten Jahre sind vorbei meine Herren! Wem 7000 Euro im Monat nicht reicht, der wird auch mit 30% mehr nicht zufrieden sein. Seht es doch ein: Jahrelang wurden die Krankenkassen und somit auch jeder Bürger bis aufs übelste von den Ärzten abgezockt, aber damit ist dank Reform des Gesundheitswesens nun endlich Schluß. Der Normalbürger hat schließlich auch bis zu 30% "Kaufkraft" verloren...
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26.09.2008 09:52 Uhr von Bokaj
 
+1 | -1
 
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Wettbewerb überall: Also,ich kenne mich mit dem Einkommen einzelner Berufsgruppen nicht aus, aber die Ärzte verdienten damals sehr viel im Vergleich zu anderen studierten Berufen, die auch lange arbeiteten. Nun hat der Wettbewerb auch die Ärzte erreicht und sie müssen damit fertig werden wie alle anderen Berufsgruppen auch.
Auch Ärzten droht Arbeitslosigkeit, Pleiten etc. . Früher war das ein Fremdwort für Ärzte.
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26.09.2008 10:20 Uhr von Tyfoon
 
+0 | -0
 
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@Autor & Checker: "....Die Kaufkraft eines Allgemeinmediziners sank um ca. 31 Prozent und sind somit die Berufsgruppe die vergleichsweise am stärksten von der Inflation beeinträchtigt worden...."

Das ist Deutsch vom Feinsten und die Checker merken wie immer nichts.
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26.09.2008 10:29 Uhr von Illiana
 
+1 | -0
 
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@Bokaj: Welcher Wettbewerb? In manchen Regionen herrscht akuter Ärztemangel, viele Ärzte machen 3 Monate im Jahr Urlaub, ansonsten würden sie draufzahlen (mein Hausarzt auch) und abgesehen davon wird Deutschland für einen Arzt immer unattraktiver.

Ein guter Freund meiner Eltern der Chefarzt ist meinte, dass wenn er nicht eine recht gute Stelle hätte, sondern "nur" ein einfacher Krankenhausarzt wäre, wäre er schon längst weg aus Deutschland.
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26.09.2008 11:09 Uhr von Bokaj
 
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@Illiana: Das liegt aber daran, dass alle Ärzte in der großen Stadt mit besten kulturellen Angeboten ihre Praxis aufmachen. Dort herrscht große Konkurrenz. Auf dem Land, wo die Ärzte fehlen, wollen sie nicht hin. Aber dort hätten sie viele Patienten.

Die Ärzte wollen als aufopferungsvolle Helfer gesehen werden, aber dass sind schon lange die wenigsten.

Sie sind arbeiten genauso für das Geld wie andere und kriegen sie zu wenig, gehen sie.

Die Bezahlung vor Jahren war zu hoch, heute ist sie teilweise zu niedrig, aber ja nach Facharztausbildung auch heute noch sehr hoch.

Das Geld verteilen die Ärzte unter sich. Sie sollten vielleicht auch einmal gerechter verteilen.

Eine große Gehaltserhöhung gab es ja dieses Jahr.

Ich habe drei Ärzte im Freundeskreis. Einen Hausarzt, einen Orthopäden und einen Zahnarzt. Alle mit eigener Praxis und keinem geht es schlecht. Aber dem Orthopäden geht es am Besten. Da könnte man schon sagen, dass er überbezahlt ist. Aber die Manager in der freien Wirtschaft sind ja auch überbezahlt.

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