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Chávez stellt Rettung der Fluglinie Alitalia in Aussicht

Die Fluglinie Aserca ist im Besitz der venezolanischen Regierung. Hugo Chávez erwägt, Angebot für die schwer angeschlagene italienische Fluglinie Alitalia abzugeben.

Doch dem italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi wäre es lieber, wenn die CAI, ein italienisches Konsortium aus 16 Geschäftsleuten, die Rettung der Firma übernehmen würde. Die kommunistische Partei Italiens begrüßte Chávez' Offensive hingegen.

Nachdem die CAI ihr Angebot aufgrund massiver Gewerkschaftsproteste zurückgezogen hatte, hofft Berlusconi nun vor allem darauf, dass die drei großen europäischen Airlines Minderheitsbeteiligungen an der Alitalia erwerben. Allerdings ist Eile geboten: Am Donnerstag muss ein Sanierungsplan vorliegen.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rettung, Aussicht, Hugo Chávez, Fluglinie
Quelle: www.ftd.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2008 20:15 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
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Liegt am Donnerstag (morgen) kein Sanierungsplan vor, dann wird dem Unternehmen möglicherweise die Betriebserlaubnis entzogen was praktisch das Aus bedeutet. 19 000 Menschen könnten dann ihren Job verlieren.
Übrigens: Obwohl ich kein Kommunist bin wird mir Chávez langsam sympathisch, ich würde vermutlich als faktischer Alleinherrscher ähnlich handeln.
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24.09.2008 21:37 Uhr von ZTUC
 
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Chavez soll sich um sein Kram kümmern: In Venezuela gibt es genug Arme, da wäre es viel sinnvoller die Millionen anzulegen. Aber Chavez will sein Volk arm halten, denn nur wenn er die sozialen Schichten in seinem Land gegeneinander ausspielen kann, kann er weiter regieren.
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24.09.2008 21:49 Uhr von KingPR
 
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ZTUC: Das ist ein Langzeitinvestment, mit der Rendite kann er die Steuern senken und so die Armen entlasten.
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24.09.2008 22:22 Uhr von Jimyp
 
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@KingPR: Aus den Einkünften einer Fluglinie könnte kein Land der Welt die Steuern senken. Wenn, dann bereichert er nur sich selbst damit.
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24.09.2008 22:27 Uhr von KingPR
 
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Jimpy: Er bereichert sich persönlich, ja. Aber wenn die Einkünfte in die Haushaltskasse fließen dann braucht das Land weniger Geld => Steuersenkung
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24.09.2008 22:36 Uhr von Jimyp
 
+3 | -4
 
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@KingPR: Glaubst du, ein Land senkt die Steuern nur weil ein paar Millionen mehr in die Staatskasse fließen?
Vielmehr wird das Geld in ein paar mehr AK-47 investiert.
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24.09.2008 22:41 Uhr von KingPR
 
+3 | -4
 
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Jimpy: Dann ist es doch auch gut, dann müssen die Steuern nicht erhöht werden um den Militäretat zu finanzieren. So oder so, wenn die Firma profitabel wird profitiert Venezuela und Teile des Volkes davon.
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25.09.2008 09:16 Uhr von ZTUC
 
+2 | -3
 
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Antworten: @KingPR
Aus Alitalia Gewinn ziehen? Ich glaub die Fluglinie wird mein Lebtag nicht mehr profitabel.

@mcinternet
Ja, der Chavez ist voll beliebt, deswegen gab´s auch immer mal wieder ein paar Demonstrationen, leider nicht unblutig, aber da kann der nette Chavez ja nix für und weil er so beliebt ist, werden kritische Medien gleich mal mundtot gemacht. Kann ja nicht sein, dass man beliebt ist und man dennoch kritisiert wird.

Chavez mag zwar derzeit noch durch seine Propaganda und Ausschaltung die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich haben, aber so wie Du es darstellst, ist es ganz sicher nicht.

Des Weiteren ist Chavez für Südamerika eher Fluch statt Segen. Seinen negativen Einfluss sieht man z.B. in Bolivien, wo es bereits zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kam, aber Chavez zündelt munter weiter.
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25.09.2008 13:43 Uhr von ZTUC
 
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@mcinternet: Selten so gelacht. Der Präsident Boliviens ist ein dicker Kumpel von Chavez und die Aufstände richten sich genau gegen diesen Präsidenten und sind eher pro-USA, weil die Bevölkerung sich nicht mehr von ihm ausplündern lassen will. Alles Geld soll nach La Paz für die kommunistischen Experimenten des Herrn Morales fließen. Klar, das man sich das nicht gefallen lassen möchte, wenn man für dieses Geld schuftet.

Stellt euch die Bayern vor, wenn´s plötzlich heißt, alles Geld wird nach Schleswig-Holstein gepumpt. Wären die ja auch nicht begeistert.

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