24.09.08 19:57 Uhr
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Krankenhäuser brauchen eine bessere Finanzausstattung

Am Mittwoch wollen Beamte aus dem Krankenhaus sowie Ärzte und Pfleger für eine bessere Ausstattung demonstrieren. Auch auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts ist dieses Thema.

Krankenhäuser kommen mit dem Geld, das ihnen zur Verfügung gestellt wird, nicht mehr aus. Ein Krankenhausmanager aus Münster meinte: "Die Situation ist ernst." Acht Wettbewerber von Kliniken, die um Gunst und Vertrauen der Patienten konkurrieren, haben sich zusammengetan.

An diesem Donnerstag fahren sie alle zusammen nach Berlin. Dort wollen sie mit 70.000 Klinik-Bediensteten für eine bessere Ausstattung von den Häusern demonstrieren. In den letzten Jahren ist die Grundlohnsumme um ein Prozent gestiegen.


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WebReporter: maxi888
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank, Finanz
Quelle: morgenmagazin.zdf.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2008 18:50 Uhr von maxi888
 
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Ich finde es nicht schön. Wenn sie kein Geld mehr haben, kann es ja passieren, dass die Krankenhäuser einfach geschlossen werden. Das wäre sehr schlimm.
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24.09.2008 21:41 Uhr von soadillusion
 
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Aber: nicht auf unsere Kosten, bitteschön!
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24.09.2008 23:28 Uhr von KingPR
 
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N00Bs: 1/3 der Krankenhäuser sind kurz davor bankrott zu gehen und ihr sagt "nicht auf unsere Kosten" ?
Vielleicht sollte der Staat das Geld nicht so verprassen, aber solange er das tut muss man halt immer das doppelte von dem zahlen was gebraucht wird.
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25.09.2008 02:55 Uhr von meisterthomas
 
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Kaputtgespart: wir haben unsere Krankenhäuser bereits jetzt nahezu kaputtgespart. Daran ändert kurzfristig auch keine bessere Finanzierung mehr etwas. Das alte Niveau wiederherzustellen würde mindestens 5 bis 8 Jahre brauchen.
Theoretisch haben wir noch immer gute Krankenhäuser. Fakt aber ist, daß nur noch ein Standard geleistet wird und eine optimale medizinische Betreuung für viele nicht mehr gegeben ist, ja das in aller Regel nicht einmal auf der Intensiv-Station.

Die Gesundheitsreform ist nicht nur gescheitert, sondern hat uns auch einen kaum wieder gut zu machenden Trümmerhaufen hinterlassen.

Ursache ist der politische Trend Arbeitnehmer und Arbeitskraft rücksichtslos zu entwerten und damit die Taschen der Unternehmen und Anleger zu füllen. Dieses zumindest war die politische Entwicklung der letzten 15 Jahre.
Darüber hinaus ist das Versagen der Gesundheitspolitik auch Ausdruck einer Kurpfuscherei, die auch nur an Symptomen herum doktern will, aber keine Verantwortung übernimmt.
Denn was schließlich bleibt uns von einstiger politischer Verantwortung nach 2 oder 3 Legislaturperioden noch übrig. Sicher nicht mehr als in unseren Atomendlagern liegt.

Mir erscheint unsere soziale Entwicklung von der vaterlosen Gesellschaft zur Politisierung ihrer Klassen unaufhaltsam.

Einerseits eine notwendige Entwicklung weil wir kaum noch individuelle Verantwortung und Freiheit leben, sondern meinen uns den Zwängen von politischen und wirtschaftlichen Systemen beugen zu müssen.

Anderseits eine Entwicklung die wir durch Ausgrenzung noch anheizen. So erscheint mir die Gewaltbereitschaft unserer Jugend nicht zuletzt eine Folge von Verwahrlosung durch Ausgrenzung.
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25.09.2008 08:50 Uhr von borgworld2
 
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Die Leute dort sollen schon genug Geld bekommen um sich und die Periferie "Krankenhaus" zu bezahlen.
Das ist sehr wichtig!
Aber dann müsste man halt an anderen Sachen sparen, irgendwo muss ja das Geld hinfliessen, denn so wenig wird ja nicht eingenommen.
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25.09.2008 10:50 Uhr von arielmaamo
 
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schlecht gewirtschaft, überhöhte Chefarztgehälter: Die meisten Krankenhäuser kümmern sich nicht darum wirtschaftlich zu arbeiten. Also die sind teilweise selbst Schuld an der Misere.
Ausserdem kriegen einige Chefärzte immense Gehälter, über 300 000 Euro im Jahr.
Da sollte erstmal gespart werden.
Aber der dumme Beitragszahler kann ja alles bezahlen.
Wenn ich mir überlege, dass ich ab nächstem Jahr über 3 Prozent mehr Krankenkassenbeitrag zahlen kann, werde ich sehr ärgerlich.
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25.09.2008 11:11 Uhr von arielmaamo
 
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Korrektur: Die Chefarztgeälter sind noch höher !!!

Aus einem Forum:
Beitrag eingesandt von Bettina am 15.01.2003 13:43:21 als Antwort auf
Chefarztgehälter absenken:Einfach und wirkungsvoll von Contradoc.

"Chefärzte zu Festgehältern angestellt werden(als Selbstständige waren sie sowieso nie tätig ).Hierfür genügen 150 000 €,an mittleren und kleineren Häusern 100 000€ völlig"
Das ist ja wohl absolut lachhaft. Für 150.000 € oder gar für 100.000 € lassen sich kaum gute Chefärzte finden. Wenn das Krankenhaus den Anspruch verfolgt, eine in dem jeweiligen Fach führende Kapazität zu engagieren, braucht man je nach Fach unter 300.000-500.000 € überhaupt nicht anzufragen. Durchschnittliche Chefärzte für mittlere Häuser sind vielleicht ab einem bereich von 250.000 € zu finden. Ich halte es auch für sehr kontraproduktiv, die Einkommen der leitenden Ärzte zu weit drücken zu wollen, da immerhin der Ruf der Abteilung in erster Linie vom Chef abhängt. Besser ist es, einen Top-Chefarzt zu finden, sei es auch für 400.000 € aufwärts, der die Patienten in das Haus lockt, insbesondere auch Privatpatienten, als stattdessen die Assistenten üppig zu bezahlen. Von diesen hängt nämlich nicht der Ruf ab.
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27.09.2008 21:23 Uhr von ron11
 
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ich kenne: kein krankenhaus das gewinne abwirft, aber man muss sich auch fragen warum. vielleicht sollten sich die politiker einfach daraus halten

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