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Bundesregierung: Osten wächst nach wie vor langsamer als der Westen

Laut dem "Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der deutschen Einheit 2008" hinken die neuen Bundesländer inklusive Berlin dem Westen weiter hinterher. Die Wachstumsrate im Osten lag 18 Jahre nach der Wiedervereinigung 0,3 Prozent unter der des Westens mit 2,2 Prozent.

Des Weiteren geht aus dem Bericht mit dem Titel "Die neuen Länder - für ein modernes und soziales Deutschland" hervor, dass die Arbeitslosenquote mit 12,7 Prozent zwar auf dem niedrigsten Stand seit 1991 sei, aber dieser Wert weiterhin deutlich über dem des Westen läge.

Während die Bauwirtschaft und der Dienstleistungssektor unterdurchschnittlich schnell wuchsen, liegt die Ost-Entwicklung im Industrie-Bereich mit 9,9 Prozent Wachstum vier Prozent über der des Westens. Insgesamt spricht der Bericht trotzdem von sich am "Konjunkturhorizont abzeichnende Gefahren".


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WebReporter: BlutenderJ3rry
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Osten, Westen
Quelle: www.presseportal.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2008 17:13 Uhr von BlutenderJ3rry
 
+0 | -0
 
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Zum Thema: Lt. dem Bericht wird die Regierung beschließen die Investitionszulagenförderung für Ostdeutschland bis 2013 zu verlängern.

Zur News: Das ist mein erster News-Versuch. Ich bin dankbar für jede Form der konstruktiven Kritik!
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23.09.2008 18:03 Uhr von Yuggoth
 
+8 | -2
 
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...wenn ich mir den mittlerweile ziemlich entvölkerten Osten so anschaue wundert mich das nicht.
Wenige "Macher" sind im Osten vertreten und schauen das da was vorwärts geht, selbst die Ärzte sterben aus, in ein paar Jahren können wir die ganze Ex-DDR zu einem Riesen-Nationalpark umwandeln da sie nahezu menschenleer ist.
Es ist schade um den Osten, aber es ist so. Es ist Schade für die Menschen, Schicksale und die Natur.
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23.09.2008 18:31 Uhr von Dr.G0nz0
 
+3 | -2
 
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@Autor: eine gelungene news mit vernünftigem thema, gut geschrieben dazu. mir geht das herz auf! ;)

auf viele weitere gute news von dir!
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23.09.2008 19:43 Uhr von anderschd
 
+3 | -2
 
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Ein bisl: übertrieben, derTitel. Niedrigste Arbeitslosenquote seit `91 und das Wachstum im Industriebereich ist über 4% stärker, als das in den alten Ländern. Also ich find das eigentlich eine gute Nachricht.
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23.09.2008 20:36 Uhr von XsiriusX
 
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Gutes Personal ist ja mittlerweile in Bayern: Die, die es sich leisten können, sind ja auch nicht mehr hier. Übrig bleiben die Idealisten und die Arbeitslosen (und noch ein paar Nazis; die allerdings mit Zuwanderung aus dem Westen)

Ich dachte aber, dass wir irgendwann mal den Westen klein kriegen. Nur so kann der Osten aufholen. Der Westen muss uns schon ein wenig entgegenkommen. *g*.
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23.09.2008 21:00 Uhr von XsiriusX
 
+3 | -0
 
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@writingale: Da hast du Recht. Aber ob es die CDU besser macht? Die CSU - sorry - deren Ex-MP zumindest hätte den Osten am liebsten ganz abgeschoben.

Das Lohnnievau liegt im Osten einfach niedriger und das ist meiner Meinung nach das größte Problem. Es ist für die Arbeitgeber, wie für die Arbeitnehmer aber schwer da raus zu kommen.
Für den Arbeitnehmer ist klar: Im Osten gibt es wenig Geld im Westen teilweise das 1,5-fache bei weniger Wochenarbeitszeit und mehr Urlaub. Da arbeitest du im Osten wenn überhaupt, dann nur kurz bis du im Westen eine Stelle gefunden hast.
Daraus ergibt sich ein Problem für die Arbeitgeber: Gutes Personal, was sie zumeist grad selber eingearbeitet haben, verschwindet perfekt eingearbeitet nach 3 Arbeitsjahren gen Westen.
Dadurch sind aber jetzt wieder die Personalkosten, trotz niedriger Löhne, hoch. Weil für die Einarbeitung muss einfach mehr Personal bezahlt werden bei gleicher Produktivität. Zum anderen liegt das Preisniveau im Osten geringer und damit die Einnahmen für die Arbeitgeber und damit natürlich auch die Gehälter für die Arbeitnehmer.
Das ist ein Kreis aus dem kann man nur schwer ausbrechen.
Der Westen saugt den Osten einfach aus. Vielleicht muss das auch erst passieren, bevor der Osten wirklich einen Aufschwung erlebt und den Westen einholt (wir hätten ihn ja fast überholt, aber dann kam die Wende *g*).
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23.09.2008 21:14 Uhr von anderschd
 
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Xsirius Von welchem: Preisniveau sprichst du, dass angeblich niedriger sein soll?
Benzin, Miete, Lebensmittel? Kannnicht sein, denn da sind die Preise sehr wohl angeglichen.
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23.09.2008 22:07 Uhr von XsiriusX
 
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@anderschd: Sorry. Natürlich nicht das beim Endkunden. Das ist aber nur ein kleiner Teil. Ich rede vom Preisniveau bei bspw. Industrieaufträgen.
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24.09.2008 10:22 Uhr von Jorka
 
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@ Yuggoth: Wieso fertigst du das mit "das ist so" ab?
Ist es nicht schade ganze Landstriche von über 100.000 km² Fläche entvölkern zu lassen?

Wozu brauchen wir dann die Gebiete noch, wenn dort eh bald keine Menschen mehr leben? Können wir dann ja gleich an Polen und Tschechien wieder zurückgeben...

Mich kotzt dieser Zentralisierungswahn dieser Tage jedenfalls echt an!!

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