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Immer mehr Behörden steigen auf Linux und OpenOffice.org um

Von vielen Behörden werden die Vorteile von Open-Source-Software erkannt. 50 Prozent der Computer der belgischen Justiz laufen bereits auf Linux mit OpenOffice.org, gleiche Konfiguration wurde nun auch vom Bundesland Sachsen-Anhalt beschlossen.

Die erhöhte Sicherheit, sowie die Kosteneinsparung stellen bei dem Umstieg die Hauptargumente dar. In Sachsen-Anhalt sollen 25.000 Desktop-PCs umgestellt werden, das Projekt stehe jedoch noch in den Kinderschuhen.

"Ich denke nicht, dass wir demnächst unsere PCs auf Open-Source-Software umstellen. Es ist erstmal viel wichtiger, dass wir unsere Daten und Dokumente dahingehend umstellen, dass sie ein offenes Dateiformat verwenden", so der Leiter der Umstellung in Sachsen-Anhalt.


WebReporter: noflowers
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Linux, Behörde, Office, OpenOffice
Quelle: www.gulli.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2008 13:11 Uhr von campino1601
 
+12 | -2
 
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"daumen hoch": Kluge Entscheidung, für den Standard-Zuhause Nutzer ist Windows aus Gewohnheitsgründe vllt. das bessere System, aber wenn man mal über Preis-Leistung nachdenkt, finde ich diese Lösung sehr schlau. Hoffentlich macht das Schule, weltweit, und irgendwann lernt MS dann evtl. auch mal was dazu *träum*
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23.09.2008 13:16 Uhr von borgworld2
 
+14 | -3
 
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OpenSource gut und schön, aber wenn die Firmen/Behörden schon auf OpenSource umstellen, dann brauchen sie Admins die wirklich was drauf haben sonst geht das in die Hose.
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23.09.2008 13:24 Uhr von geeduz
 
+14 | -14
 
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billg: ist nicht immer gut.....
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23.09.2008 13:34 Uhr von KingPR
 
+12 | -11
 
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Auf: Windows würde ich nicht verzichten, es ist das bessere Betriebssystem. Aber warum sollte man MS Office benutzen wenn man locker ein paar Tausender sparen kann indem man auf die ungefähr gleichwertige Freewareversion zurückgreifen könnte?
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23.09.2008 13:34 Uhr von nightfly85
 
+12 | -1
 
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Naja in unserer Firma haben wir mittlerweile auch OpenOffice.org und raten es auch unseren Kunden. Nicht, weil wir MS-Hasser sind, sondern weil es einfach viel Geld spart.

Das MS-Office Paket ist an sich sicher ein nahezu perfektes Programm. Daran gibt es nichts zu meckern.

Aber die Sparsucht führt dann halt zu einem kostengünstigerem - oder einem kostenlosen Programm, das fast alles kann wie das MS-Office Paket auch.

Hätt ich genug Geld würd ich Office nutzen, aber das kostenlose OpenOffice ist da einfach die beste Alternative.
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23.09.2008 13:35 Uhr von Lightning Lord
 
+7 | -1
 
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Warum auch nicht? Wer nicht zocken möchte und auch nicht auf spezielle Branchensoftware angewiesen ist, die nur auf Windows läuft, der kann getrost z.B. Ubuntu mitsamt Open Office nutzen. Beide Produkte sind mittlerweile ausgereift genug.
Zumal die Kosten sehr gering gehalten werden können.
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23.09.2008 13:45 Uhr von b0mb
 
+10 | -0
 
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Ich war früher kein Freun von Open Office, aber dann habe ich mich mal damit beschäftigt und festgestellt, daß es wie Office ist.

Optisch kein großer Unterschied, die Formeln in Excel sind gleich und viele Sachen gehen wesentlich einfacher mit Open Office.

Und das dann noch kostenlos...

Was will man mehr?
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23.09.2008 14:07 Uhr von ZTUC
 
+8 | -4
 
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sind wieder zurück zu MS Office: Bei uns in der Firma wurde auch mal mit OpenOffice getestet, hat sich dann aber als Fehlschlag erwiesen, da es massive Probleme gab, wenn man nach MS Excel konvertieren wollte.
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23.09.2008 14:50 Uhr von Unrockstar
 
+2 | -1
 
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Ich denke auch dass es zu Problematisch wäre, einfach weil die Mehrheit MS benutzt, Betriebssystem wie Office.
Und ändern wird es sich wohl auch kaum, da neue PCs immer wieder mit Windows ausgestattet sind und sich nicht jeder normal verbraucher - verständlicherweise - über Linux informieren wird.
Und wenn ich ehrlich bin ist mir eine Firma wie Microsoft bei einem Betriebssystem immer noch lieber als die Open Source gmeinde - was keine direkte Beleidigung sein soll.

mfg
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23.09.2008 14:55 Uhr von Cyphox
 
+6 | -1
 
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Erhöhte Sicherheit: Falls es irgendwann dazu kommen sollte, das Linux/Unix höhere "Marktanteile" als MS-Produkte vorweisen, ists mit der Sicherheit auch vorbei...
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23.09.2008 15:01 Uhr von vmaxxer
 
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Find ich gut Allein was man an lizengebühren sparen kann,....
Und behörden benutzen für gewöhnlich ohnehin eine maßgeschneiderte Software die eben auch auf Linux geschneidert werden kann...
Und solang man nicht alle funktionen von excel braucht (sonder nur die Standart funktionen) sollte es auch mit open office kein Problem geben.

(Mit Office gibt es auch schonmal probleme... wir benutzen Office 2003 in der Firma.. jetzt musste ich das Patch zum lesen von den neuen office dateien installieren.. und schwups hat die Sage (Warenwirtschaftssystem) probleme damit. Super. Danke MS)
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23.09.2008 16:01 Uhr von bueyuekt
 
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Banken & Versicherungen: steigen vorwiegend auf Office 2007 um.

Und das sind nicht wenige. Ich hätte nich gedacht, dass
Office 2007 sich so schnell durchsetzt. Dazu kommt noch
SharePoint.

Das behörden diesen Weg gehen müssen (kleines Budget)
ist logisch. Sie werden dazu gedrängt. Hätten Sie das
Budget, würden Sie den Umstieg nicht machen!

Es wird sich aber zeigen ob es wirklich günstiger ist.
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23.09.2008 16:10 Uhr von schweinshax
 
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naja: ich vermute das schulung des personals und admins mehr kosten wie die windows lizenzen aller rechner zusammen... aber warum nicht.
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23.09.2008 18:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Spätestens wenn man mit Kunden zusammenarbeitet gibt es doch immer wieder mal Probleme wenn man im Büro nur OpenOffice hat. Da funktioniert dann im Austausch manchmal etwas nicht richtig und man steht dann dumm da.
Hätte ich das nicht nötig würde ich mir auch OpenOffice holen.
Mit Windows und Office ist man - sofern man viel Kundenaustausch hat - auf der kompatiblien Seite.
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23.09.2008 18:49 Uhr von Sk8tty
 
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Linux ist das bessere System, gute Entscheidung: "Auf Windows würde ich nicht verzichten, es ist das bessere Betriebssystem." wenn ich so ne Scheiße lese könnt ich schon kotzen.

Betrachtet man mal FAKTEN, ist Linux für Viren viel weniger anfälliger, was vor allem dadruch erreicht wird, dass man seltenst Root ist.

Und wenn mans aufs Idioten Level reduziert: Es gibt einfach weniger Viren für Linux -> geringeres Sicherheitsrisiko.

Wo bitte schon soll Windows hier ein Vorteil bieten?! Blödsinn! Google und Wiki benutzten und sich bilden und nicht so 0815-scheiß-standard-Microsoft-Propaganda verbreiten!
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23.09.2008 20:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Sk8tty Was interssieren mich Viren wenn der ganze Arbeitsablauf mit Linux nicht mehr funktioniert?

... ich nehm dich gern mal an der Hand in ein paar Büros, dann darfst Du Lösungen mit Linux vorschlagen ...
Dann können wir uns alle mal krank lachen wenn du versuchst den Ablauf der meisten Firmen unter Linux zum Laufen zu bekommen - vor allem wenn Du z.B. bei uns für ein paar Buchscanner, Audio-Interfaces und andere teure Pheripherie keine Treiber hast und in der gesamten Linux-Welt nicht annähernd hierzu professionelle Software zur Verfügung steht.
Oder : Ein Versicherungskaufmann dessen Programme der Versicherungen nur unter Windows erscheinen ...

Wer arbeiten und Geld verdienen will im Berufsleben, braucht eben zu 98 Prozent Windows oder Mac.
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23.09.2008 21:45 Uhr von JKW-Media.de
 
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Linux wird besser: Ich finde Linux ist ein sehr gutes Betriebssystem, es wird immer besser.
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23.09.2008 21:48 Uhr von Tomoko
 
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@ Sk8tty: Ich bin auch nicht gerade Microsoft Fan, aber das mit den Viren ist nicht ganz korrekt. Wäre Linux weiter verbreitet, so wie Windows ist, hätte Windows den Status (ausser das es nicht OpenSource ist ;-) ) den jetzt Linux inne hat.

Je weiter Linux verbreitet wird, desto mehr Viren wird es dann auch geben.

Linux zu nutzen ist eine kostenfrage und eine Frage der Überzeugung. Ich mag den OpenSource Gedanken, deswegen nutze ich Linux.
Ich habe aber auch Windows, weil es sich nicht immer vermeiden lässt.

@ThomasHembrecht

Deine Aussage ist nicht ganz korrekt.
Warum liegt den keine professionelle Software bei Linux vor? Weil die Software- und Spielehersteller lieber Windows huldigen, weil das mehr Geld bringt.
Nicht weil Linux nicht kompatibel wäre. ;-)
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23.09.2008 22:12 Uhr von Technomicky
 
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In meiner Zahnarztpraxis benutzen wir auch OpenOffice...
Bei uns wächst das Geld ja schließlich auch nicht am Baum ;o)
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25.09.2008 17:09 Uhr von Gladdle
 
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Meine (bescheidene) Meinung Ich finde so einen umstieg nicht Lohnenswert seitens der Behoerden. Die meisten Firmen die der Staat beauftragt sind extrem billig, Spaarpunkt Qualitaet. Der Standart Windows User ist mit KDE, Gnome und Co ueberfordert wenn er nicht umgeschult wird.

@ Tomoko
Ich selbst arbeite in der OpenSource Scene (Web Applkationen auf php Basis) und bin mir sicher DAS Linux sicherer ist als Windows. der "root" (Administrator) ist getrennt von den Anwendern, keine ActiveX Steuerelemente, keine Registry Datenbank und alle Programme Modular. Kein Virus kann sich in Linux so verstecken wie in Windows.
Und noch eine kleine andere Frage: ??? ? ????? ?? ??
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25.09.2008 17:57 Uhr von ksros
 
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@ borgworld2: "dann brauchen sie Admins die wirklich was drauf haben"

Das is Quatsch, man braucht nur jemanden der sich damit auskennt, so wie man auch jemanden braucht der Windows kennt, wenn man keinen Plan hat.

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