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"Die IG Metall hat nicht mehr alle Tassen im Schrank" - 8 Prozent mehr Lohnforderung

IG Metall fordert für Beschäftigte in der Elektro- und Metallindustrie acht Prozent mehr Gehalt. Dies sei seit 16 Jahren die höchste Gehaltsforderung. "Die IG Metall hat nicht mehr alle Tassen im Schrank", so reagierten Gesamtmetall-Chef Martin Kannegiesser.

Im Oktober sollen die Verhandlungen mit den Arbeitgebern beginnen. Die Tarifforderung wird von der Gewerkschaft u.a. durch den hohen Preisanstieg gerechtfertigt. Ebenso soll eine Gerechtigkeitslücke aufgrund der hohen Gewinne der Firmen und der hohen Managergehältern geschlossen werden.

Die Arbeitgeber wollen sich nicht erpressen lassen und erläutern, dass die Unternehmen bei einem Streik Kunden, Arbeitsplätze und Aufträge verlieren.


WebReporter: noflowers
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Metal, Metall, IG Metall, Schrank
Quelle: www.spiegel.de
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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2008 12:29 Uhr von mag189
 
+38 | -17
 
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Unverschämtheit: So eine Frechheit jetzt verlangen die Arbeitnehmer auch noch von den Gewinnen der Unternehmer zu profitieren! Die sollen gefälligst einer Gehaltskürzung zustimmen, das die Gewinne und die Ausschüttungen an die Investoren noch größer werden und die Manager noch mehr verdienen können!

Jetzt mal im Ernst, Lohnnebenkosten sind ein weiteres Problem für dass die Politik eine bessere Lösung finden sollte.
Und soweit ich mich erinnern kann haben die Arbeitgeber, wenn es Unternehmen schlechter ging immer wieder Arbeitnehmer zum Gehaltsverzicht angehalten. Ob das dann bei den Führungskräften in den Unternehmen auch so lief ist wieder eine andere Frage.
Und zudem sollte jedem klar sein dass 8 Prozent nur mal ein erster Vorschlag ist und die beiden Parteien sich dann bei einem niedrigerem Prozentsatz einig werden.
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23.09.2008 12:34 Uhr von real.stro
 
+16 | -5
 
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"Die IG Metall hat nicht mehr alle Tassen im: Schrank"!!! Richtig. Die Forderung ist viel zu gering!
Spass beiseite.......
http://www.secret.tv/...
Den Film ansehen und nachdenken!!!

Ciao
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23.09.2008 12:37 Uhr von oneWhiteStripe
 
+15 | -11
 
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@wok micht nicht erinnern, dass die in Zeiten der Stagnation sich auch mal an den Verlusten beteiligt haben (in Form der Akzeptanz einer Gehaltssenkung)...

das ist aber dann dein schlechtes gedächtnis. wieviel arbeitnehmer haben mehr gearbeitet bei gleichem lohn oder abzügen zugestimmt? informier dich erstmal..und es ist nur fair die arbeiter die den gewinn erwirtschaften auch am erfolg teilhaben zu lassen...

aber wenns nach dir ginge hiesse es:

verluste solidarisieren!
gewinne privatisieren!

das wird so nichtmehr lang funktionieren. sonst passiert auch in deutschland bald das hier:

http://newsticker.sueddeutsche.de/...
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23.09.2008 12:41 Uhr von Ashert
 
+7 | -3
 
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Sehr schön: die Gewerkschaften sollten trodzdem mal besser was substanzielles fordern, die 8% in Form einer 0,2% Dividenen-Gewinnbeteilung oder so, dann kann man sich solche ewigen Zankspiele, nur zur Inflationsanpassung nämlich auch mal sparen!
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23.09.2008 12:41 Uhr von computerdoktor
 
+21 | -36
 
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23.09.2008 12:47 Uhr von majorpain
 
+15 | -4
 
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HMM: Wenn wir mal die letzten 10 Jahre anschauen gab es eigentlich nur Gehaltsenkungen. Inflation war nicht ausgeglichen die Preise sind mehr nach oben gegangen als die Gehälter abgesehen von den Steuern die nur nach oben geschossen sind.
Eigentlich wären sogar 10 % gerecht aber bei der Wirtschaft?
Vielleicht eine Gewinnbeteiligung wäre okay das stimmt.
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23.09.2008 12:48 Uhr von oneWhiteStripe
 
+19 | -14
 
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@compudoc: wohl BWL, erstes semester oder?

aber hauptsache gegen gewerkschaften schimpfen....

was soll man "leuten" wie dir noch sagen...
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23.09.2008 12:52 Uhr von :raven:
 
+11 | -1
 
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Hmm nennt man das dann Lohn-Preis-Spirale?
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23.09.2008 12:52 Uhr von Falkone
 
+16 | -5
 
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8% sind zuwenig, wenn Manager 30% erhöhen !!! Warum stellt man denn dann die Manager nicht halbtags ein,
dann könnte man schon viel sparen. ;-)

Ich sehe das auch als politisches Problem an...
Vor allem die Steuern.
Das ist schon ein wichtiger Punkt aus Sicht des Unternehmers. Was nützt es 2000€ mehr Brutto zu geben, wenn dann nur 500€ mehr auf´m Lohnzettel übrigbleiben.
Dort muss man ansetzen!!!

Deutschland - Seine Moral - die es nicht mehr gibt.

Schwarzarbeit ist Notwehr !!!

Ich habe vorigen Monat eine Finanzamtprüfung gehabt, die wollten doch glatt eine Nachzahlung von 1500€ !!!

Die habe ich aber nach Intensiver Schwarzarbeit schon lange wieder eingespielt.
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23.09.2008 13:00 Uhr von oneWhiteStripe
 
+14 | -8
 
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@wok: du weisst genau dass ich nicht die "erhöhung" von 35 stunden auf 38 stunden meine (imho ist alles unter 45h/woche sowieso nur teilzeit, das ist aber mein privatvergnügen!)

fakt ist dass die arbeitgeber immer dümmere ausreden haben um ihre arbeiter weiter zu knechten! was sollen die auslagerungen in tochtergesellschaften? damit man den arbeiten (das sind die die den gewinn erwirtschaften!!!) nichtmehr so viel zahlen muss?

hör mir auf mit deiner jammerei vom leidenden mittelstand...
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23.09.2008 13:46 Uhr von Kacknoob
 
+10 | -3
 
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Das Gefüge ist doch längst gestört Arbeitnehmer:
Ich hab keine Ahnung wie es in der Metallbranche aussieht aber in vielen Bereichen genügt das verdiente nurnoch für das nötigste. Tatsächlich hat doch der gemeine Arbeitnehmer so gut wie nichts von dem Angeblichen Aufschwung gespürt. Irgendwann wenn unten immer mehr rausgezogen wird muss oben auch mehr kommen. Alles wird teurer aber das Geld was man verdient soll auf gleichem Niveau bleiben?

Das mit dem Auswandern ins Ausland ist auch nur eine kurzsichtige Lösung. Mal abgesehen das die Transportkosten bei aktueller Lage sicher nicht fallen werden zerschiesst man mit diesem Denken hervorragend seine Absatzmärkte. Und wie Polen ja vor kurzem gezeigt hat, fordert man da auch schnell höhere Gehälter. Zu guter letzt leben uns die Manager ja auch noch eiskalt Ihren gelebten Reichtum vor. Millionen für Verantwortung die sie ja eigendlich sowieso nicht tragen. Rechenschaft sind diese Verbrecher nunroch den Investoren schuldig. Stellenabbau wohin das Auge sieht. Soziale Verantwortung ist schon längst ein Fremdwort. Woher soll bei soviel eiskaltem Kalkül den bitte das Verständnis erwachsen?

Arbeitgeber:
OK, der Hinweis auf den Mittelstand sitzt. Wenn es solche Chefs gibt, gebe ich zu sollte man hier versuchen einzulenken. Allerdings ist wohl davon auszugehen das bei einem Unternehmen das einen solchen Chef hat auch das passende Betriebsklima herrscht. Hier sollte es doch schafbar sein, bei einem transparenten Gespräch mit seinen Mitarbeitern (das werden dann ja auch keine tausenden sein), dass passende Verständnis aufkommt.

Wie soll jetzt also das Patentrezept aussehen? Wer oder was ist Schuld an der Misere? Wie kann es sein, das etliche Unternehmen an der Auslastungsgrenze fahren und trotzdem scheinbar keine Gewinne einfahren. Wohin verschwindet die ganze erwirtschaftete Kohle? BIP von 3.322 Mrd. US$.

Der Kommunismus hat versagt aber ich denke die Marktwirtschaft braucht nur länger. Menschen sind nunmal nicht gut oder selbstlos. Was bringt die Rettung? Soll man sich an die Hoffnung utopischer Forschung klammern oder wird evtl. eine globale Kriese einen Neustart bringen? Vielleicht ne kleine Pandemie? Ich weis es nicht. Auf jeden Fall wird kein Unternehmer oder Politiker mit wirtschaftlichen Interessen wirklich den Weg in eine positive Zukunft weisen. Mir machen die Entwicklungen Sorgen und ich fühle mich machtlos. Irgendwie würde ich mich über ein paar gute Nachrichten freuen.

Gruss
Kacknoob
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23.09.2008 14:10 Uhr von Sorriso
 
+10 | -16
 
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Meiner Meinung nach wollen sich die Gewerkschaften nur die eigenen Taschen füllen! Man sollte nicht vergessen, das die Gewerkschaften durch Lohnerhöhungen auch kräftig mitverdienen! Und allein das, sagt mir das es seit Jahren nicht mehr um den Arbeiter oder Angestellten geht, sondern nur noch um die eigene Kasse.

Ehrlich, wie bitte sollen sich mittelständische Betriebe das leisten können?!


Jeder weiß, dass das eine utopische Forderung ist!
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23.09.2008 14:12 Uhr von Sorriso
 
+8 | -15
 
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Ach und noch was, interessant ist, das alle Beiträge, die gegen die Gewerkschaften sprechen, hier mit Minussen nur so überseht sind...da frag ich mich ehrlich, wie weit so manch einer hier mitdenkt!
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23.09.2008 14:26 Uhr von _BigFun_
 
+10 | -8
 
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@sorriso: wahrscheinlich denken manche doch etwas mehr mit als du... aber lassen wir des ;)

...Klar wollen sich die Gewerkschaften die Kassen füllen - sollten wirklich mal harte Streiks angesetzt werden, dann müssen die Kassen voll sein - um diese auch eine Zeit lang durchzuhalten. Ach dazu müßtest du ja wissen, dass streikende Gewerkschaftsmitglieder soetwas wie Streikgeld bekommen.....
Darüberhinaus, ist die Tätigkeit jeder Gewerkschaft gerechtfertigt, weil ohne diese würden die meisten heute noch Sklavenarbeit für nen Hungerlohn verrichten. Schaut euch doch mal Geschäfte wie Lidl oder Mediamarkt an, wo Zweigstellenleiter geziehlt verhindern, dass es Betriebsräte gibt, wo Mitarbeiter welche in einer Gewerkschaft organisiert sind unterdrückt und in ständiger Angst gehalten werden.

Aber natüüüüüürrrrlich - 1% vom Lohn für die Gewerkschaft abzudrücken ist ja zuviel Geld, weil man bekommt ja meistens auch die Gehaltserhöhung welche die Gewerkschaft durchgedrückt hat - modernes Schmarotzertum auf kosten der Kollegen....

Vieleiicht sollten manche hier mal überlegen oder nachlesen, was sie den Gewerkschaften zu verdanken haben....

Und noch was an die IG Metall - zieht die Sache hier ja durch, ich kann mich noch an die 90ziger erinnern, wo ihr damals klein beigegeben habt, das Ergebnis war, dass viele Arbeitnehmer unter ständig schlechter werdenden Bedingungen arbeiten durften ( me war einer davon).
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23.09.2008 14:29 Uhr von bliss.rds
 
+2 | -7
 
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naja: "nach seinem Aufreger ließ er sich wieder zurück in den dicken fetten Ledersessel in der obersten Etage des Wolkenkratzers fallen wärend seine Sekretärin schon mit der 1000 Euro teuren Schampus flasche und dem Kaviar vorbeischneit.
Vie Onlinebanking wird noch schnell gecheckt wie hoch der Bonus in diesem Monat ausgefallen ist...."

so stelle ich mir die Szene vor :)
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23.09.2008 14:34 Uhr von computerdoktor
 
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@oneWhiteStripe: Es gibt auch Länder, in denen die Lohnverhandlungen besser funktioniert als in Deutschland:

http://de.wikipedia.org/...

BTW, weil hier angesprochen wurde, dass Arbeitnehmer soviel Steuern zahlen müssen: Steuern zahlen ja nicht nur Arbeitnehmer. Den Großteil der Steuern (in Form von abgeführten Lohnsteuern) und Einkommenssteuern zahlen doch die Klein- und Mittelunternehmen! Dafür, dass unsere Politiker nicht mit den Steuergeldern umgehen können, können doch wir Unternehmer nichts!
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23.09.2008 14:38 Uhr von computerdoktor
 
+6 | -8
 
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@bliss.rds: Du bist also der Meinung, dass sich jeder Arbeitgeber eine Sekretärin und Schampus leisten kann? Toll! Wenn Du auch nur annähernd so gut bist, wie Du meinst, dann mach Dich doch selbständig! Ach, das ist Dir dann doch zu viel Arbeit? 90 Stunden arbeitest Du in normal drei, nicht in einer Woche? Na, dann ...
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23.09.2008 14:42 Uhr von computerdoktor
 
+9 | -14
 
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@_BigFun_: "Was wir den Gewerkschaften verdanken"? Ganz einfach: Sie würgen mit überzogenen Forderungen jedes Mal, wenn der Konjunkturmotor ein bisschen anläuft, genau diesen wieder ab. Und zwar mit einer Ignoranz, die man normalerweise den Bonzen zuschreibt. Die Wirtschaft besteht eben nicht nur aus Mercedes, VW und BMW, Telekom und anderen Aktiengesellschaften, sondern auch aus Klein- und Mittelbetrieben. Und genau die würgt ein Attentat der Gewerkschaft (als etwas anderes kann man wohl 8% Lohnforderung bei der aktuellen Arbeitslosenrate kaum bezeichnen) ab. Soviel zum "Mitdenken"...
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23.09.2008 14:46 Uhr von computerdoktor
 
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@Falkone: Schwarzarbeit als "Notwehr" zu sehen ist zwar sicher lustig (siehe Deine vielen Plus), läuft aber genau auf´s Falsche hinaus. Wer Schwarzarbeit leistet, betreibt Steuerhinterziehung. Und genau diese fehlenden Steuern müssen dann alle anderen, die nicht schwarzarbeiten, mehr bezahlen. Ich sehe Dich also als Schmarotzer an, der zwar einerseits Leistungen vom Staat kassiert (Schule für die Kinder, Strassenbenützung, Öffis etc, die Liste ist länger als man glauben möchte), andererseits aber nichts dafür leistet...
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23.09.2008 14:57 Uhr von _BigFun_
 
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@computerdoktor: Du verzapfst Schw... rechen mal zurück, wieviel Prozent die meisten Firmen an Gewinn zugelegt haben und was davon für die Arbeitnehmer übrig blieb. Darüberhinaus, glaubst du die Paar Millionäre sorgen für den Absatz von unserer Wirtschaft ? - Neeee der kleine Mann ist derjenige der das meiste kauft, der kleine Mann kauft die VW´s , die Fernseher, usw usw - also ist es doch in Wirklichkeit so, dass wenn der kleine Mann mehr Kohle hat, es auch der Wirtschaft besser geht - oder ?
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23.09.2008 15:18 Uhr von computerdoktor
 
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@_BigFun_: Bevor Du ausfallend wirst, darf ich Dir vielleicht mal kurz einen Sachverhalt darlegen, der Dir gänzlich entfallen sein dürfte: Wer veröffentlicht denn Gewinnzahlen? Richtig, die großen Konzerne. Und wovon spreche ich? Von den Klein- und Mittelständischen Unternehmen. Und denen geht es - dank Teuerung, die ja nicht nur den Privatmensch Unternehmer trifft, sondern die auch die Firmen voll trifft. Wenn ich darf gar nicht daran denken, was ich heuer alleine für Treibstoff für die Firmenfahrzeuge, Heizkosten etc. an Mehrausgaben habe. Käme da jetzt noch eine Lohnerhöhung in diesem Maß dazu, müsste ich bei meinem derzeitigen Mitarbeiterstand 10.000 Euro mehr an Lohnkosten zahlen. Davon würden gerade mal 4.300 bei den Mitarbeitern ankommen - eigentlich weniger, weil Sie dadurch eventuell sogar in eine höhere Steuerprogression kommen. Und wo soll ich die 10.000 Euro hernehmen? Richtig, ich erhöhe meine Preise. Dumm nur, dass ich meine Preise um mehr als 8% erhöhen müsste, weil ja nicht nur die Lohnkosten steigen, sondern auch alles andere teurer wird. Warum? Weil auch bei allen anderen Unternehmern, von denen ich Produkte beziehe, die Lohnkosten gestiegen sind. Siehst Du die Spirale? Nein? Dann bist Du Gewerkschafter. Wenn ja: Glaubst Du, dass die ca. 120 Euro mehr pro Monat einem meiner Mitarbeiter etwas bringen, wenn ich auf der anderen Seite mit jedem Mitarbeiter mindestens 240 Euro mehr verdienen muss? Wäre ich Friseur, müsste ich für jeden Haarschnitt, der eine halbe Stunde dauert, mindestens 1,50 Euro mehr verlangen... und die Spirale dreht sich weiter!

Mein Fazit: Du verzapfst Schwachsinn, und zwar ohne vorher darüber Nachzudenken...
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23.09.2008 15:29 Uhr von _BigFun_
 
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@computerdoktor achsinn -- war nich ausfallend gemeint - sorry.

Ja glaubst du, wenn die Arbeitnehmer immer nur stillhalten wird es besser hier ?
Und ja -- 8% sind vielleicht übertrieben, aber das ist ja eine Verhandlungsbasis. Würde die IG Metall mit 2 % kommen, könnte sie wohl froh sein mit 0.3% mehr lohn abgespeist zu werden, so ist es halt wie im türkischen Basar, der Einstieg beginnt bei 100€ - der andere bietet 80€ und am ende landet man etwa in der Mitte, wobei meistens beide zufrieden sind.
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23.09.2008 15:30 Uhr von Kacknoob
 
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ist auch schwer zu verstehen Manche Argumente fehlt leider die ausgleichende Aussage oder sind für mich schlichtweg vollkommen unverständlich!

1. Wann ist denn Zeit für Lohnerhöhungen?

Wenn es gut läuft? ne dann bremsen wir es aus
Wenn es schlecht läuft? natürlich nicht... ist ja nichts da
Wenn besser wird? man soll ja die Konjunktur nicht ausbremsen
Wenn schlechter wird? ne... dann beschleunigt man den Untergang...

2. Bei den Arbeitslosenzahlen ist mehr Gehalt nicht drin?

Warum nicht??? Was hat den die Arbeitslosenquote mit meinem Gehalt zu tun. Wird meine Arbeit schlechter weil es lauter Leute gibt die keine haben? Müssen wir jubeln, wenn "clevere" Geschäftsleute die Notlage für sich entdecken?

3. Die Preise müssen Runter und die Leute weniger verdienen damit man besser Exportieren kann?

Klar... ich hab nix mehr zu fressen aber Du kannst easy über internationale Platformen die Waren von meinem Chef verhökern? GEHTS NOCH!!!

4. 8% ist zu hoch!
Geb ich Euch vollkommen recht... aber Nullrunden waren früher zu wenig und eigendlich hieß es doch damals wenns besser wird holt man das nach... Ausserdem haben die Gewerkschaften doch nur dazugelernt. Man haut 8 % raus und ist dann froh wenns 4 % werden... Sonst kommt das von Arbeitgeberseite... Nullrunde und Abbau des Arbeitsschutzes... und später bleibt der Arbeitsschutz aber es gibt nicht so gut wie keinen Lohnzuwachs.

5. Wir sind doch nur der schwache Mittelstand
Ja, mag sein aber wenn ein Unternehmer dessen Firma 230 Millionen Euro Umsatz hat hier rumplärrt ist das schon ein bisschen hart.

6. Was können wir denn dafür das die Politiker mit den Steuern nicht umgehen können?

Und was kann ich als Mitarbeiter dafür das sie es nicht können? Warum soll ich nicht anständig entlohnt werden? Ich spreche nicht davon reich zu werden... Aber ich würde gerne...

- Miete für eine 2ZKB Wohnung zahlen können
- Meinen Gebrauchtwagen (incl. einer Tankfüllung im Monat)
- Nahrungsmittel (davon einen Einkauf nicht beim Discounter)
- Wohnnebenkosten (Telefon, INet,)
- alle 5-8 Jahre mal neue Möbel
- 1 mal im Jahr nen kleinen Urlaub alle 3 Jahre richtig Verreisen
- und dazu noch Kleidung und Co. was man als normal Sterblicher so braucht
- einigermassene Absicherung (Haftpflicht und Privatrente)

Das wäre so ungefähr das was ich mir in einer Vollanstellung doch eigendlich leisten können müsste. Aber diverse Punkte da oben fallen für mich schon seit Jahren flach. Und zum Thema Gehaltserhöhung gibt es schon seit Jahren die selbe Leier die hier alle spielen. Wenns jetzt nicht geht, kann man das ja verstehen aber dann sagt doch mal an wanns besser gehen soll oder wieso sich einige Leute das Geld SCHAUFELWEISE in die Taschen kloppen. Wie kann man dafür Verständnis erwarten?

Ach ja... ich habe übrigens KEINE Gewerkschaft die für mein Recht eintritt.

Gruss
Kacknoob
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23.09.2008 15:38 Uhr von _BigFun_
 
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@ Kacknoob: full akk

me ist derzeit übrigends auch in keiner Gewerkschaft - da Student - davor war ich jedoch 12 Jahre bei der IG M.
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23.09.2008 15:54 Uhr von anderschd
 
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Gerechtigskeitslücke: soll geschlossen werden? Da wiehern ja die Pferde. Was ist das denn für eine Begründung? Mit 8% Prozent schließt man gar keine Lücke die schon gar nicht.

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