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USA: Sprunghafter Anstieg von Obdachlosen-Zeltstädten

Ein Bericht der National Coalition für Obdachlose besagt, dass 61 Prozent der Obdachlosen-Organisationen einen starken Anstieg der Zahl von Menschen ohne festen Wohnsitz verzeichnen. Die offensichtliche Zunahme von Zeltstädten in vielen Gegenden und Städten unterstreicht dies.

Ein Sprecher sagt: "Es ist klar, dass Armut und Obdachlosigkeit zugenommen haben. Die Wirtschaft befindet sich im Chaos, wir sind in einer inoffiziellen Rezession und die Amerikaner sind besorgt über ihre Zukunft aufgrund der Obdachlosen aus der Mittelklasse."

Erschreckend sei die rasche Zunahme der "homeless people", welche einhergeht mit der negativen Entwicklung der Lebenshaltungskosten seit dem letzten Jahr.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Anstieg, Sprung, Obdachlos
Quelle: www.msnbc.msn.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2008 21:29 Uhr von Tomoko
 
+28 | -2
 
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So traurig es klingt, das war abzusehen das die Leute immer ärmer werden. Und ich sag jetzt bewusst nichts gegen die Regierung, sonst heißt es wieder ich wäre nicht ProUSA.

Aber es ist traurig zu sehen, das man lieber Geld für Waffen rauswirft anstatt der eigenen Bevölkerung zu helfen.
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22.09.2008 21:38 Uhr von mcdead
 
+19 | -2
 
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die schere zwischen arm und reich wird sicher noch einen zahn
zulegen (nicht nur bei den amis)

kann sich jemand eine art französische revolution in nordamerika
vorstellen? könnte der erste welt-bürger-krieg werden.
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22.09.2008 21:40 Uhr von Raptor667
 
+12 | -2
 
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@Tomoko: leider stimmt es was Du schreibst...lieber Geld für die Waffenlobby als für das Volk...ich sag nur bush.raus.de/
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22.09.2008 22:26 Uhr von Tomoko
 
+12 | -2
 
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Man will gar nicht daran denken, bei der Bewaffnung die viele Bürger haben, was los ist wenn das Geld nichts mehr wert ist und das Land in eine Krise fällt.

In Bezug auf die Menschen dort, wäre es gut wenn man die Krise abwenden kann, aber es steht schon die nächste, die Kreditkartenkrise, ins Haus.
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22.09.2008 23:04 Uhr von christi244
 
+12 | -1
 
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Na ja Tomoko: niemand wirft Dir US-Bashing vor.

Allerdings ... richte Deinen Blick auch in dieses Land hier ... was glaubst Du, wie es hier irgendwann laufen wird und würde, wären die Geburtsquoten höher?
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22.09.2008 23:35 Uhr von Tomoko
 
+9 | -1
 
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Deutschland wird an dem ProUSA Trip festhalten und hoffen das es nicht so schlimm wird.
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23.09.2008 00:56 Uhr von Montauk
 
+10 | -1
 
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hohoho: langsam scheint der groschen nun zu fallen, was uns selber auch bald blühen könnte.

ich stelle mir gerade so eine multikulti zeltstadt vor, beispeilsweise einer vorstadt oder auch einen stadtteil von berlin.

wieso bekomme ich bei der vorstellung eine gänsehaut, wenn die ersten wirklich hunger bekommen?

wenn das papiergeld nebst kleidung, essen, geschweige denn der miete nicht mehr reichen wird?

http://www.rp-online.de/...

na wenigstens denkt die rosi auch einmal an das undenkbar denkbare, an schlechte zeiten nämlich.

kann es sein, dass die wenigsten hier, auch einmal ohne eine woche einkaufen auskommen?

wie schauderhaft die vorstellung auch sein mag, im fall der fälle wird kein verlass auf vater staat sein, weil der zivil- und krisenschutz - vorsorge - seit jahrzehnten (fahrlässig/vorsätzlich) vernachlässigt wurde.
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23.09.2008 03:16 Uhr von GottesBote
 
+10 | -1
 
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Ganz erlich, ich bin mir sicher das es in den Straßen der USA in einpaar Jahren genauso aussieht wie in den Filmen "Flucht aus L.A." oder "Judge Dredd".
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23.09.2008 07:14 Uhr von maki
 
+7 | -1
 
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Interessant wäre, ob über den Zeltstädten immer noch die Fahne der Weltzerstörer im Winde wedelt...
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23.09.2008 07:58 Uhr von trinito
 
+8 | -1
 
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Hier bei SN stellen sich nicht bei dieser News: anscheinend immer mehr die Frage, ob die gegenwärtige finanzielle und wirtschaftliche Situation zu Aufständen, Bürgerkriegen oder gar einer Revolution führen könnte.
Ich glaube die Frage ist berechtigt, lass ich kürzlich eine Zusammenfassung zu einem Artikel in der Washington Post, welcher leider inzwischen wieder gelöscht wurde:

Artikel bei Washington Post, inzwischen wieder entfernt - ist eben doch CIA zitiert, in der er eindringlich vor sich abzeichnenden Bürgerkriegen in Europa warnt. Haydens Aussage erfolgte anläßlich einer Rede vor der Kansas State University und er machte damit die Studie über Globalisierung, Migration und drohende Bürgerkriege erstmals öffentlich. Thema der Studie sind Schwierigkeiten in der Regierbarkeit, wobei für die "BRD" speziell Gebiete wie das Ruhrgebiet mit Dortmund und Duisburg, Teile Berlins, des Rhein-Main-Gebietes, Teile Stuttgarts, Ulms und Vororte von Hamburg genannt werden.

Bürgerkriege soll es laut CIA-Studie auch in Schweden, Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Italien geben, wodurch diese Länder unregierbar werden. Die Bürgerkriege sollen als Hintergrund Migrationsbewegungen und mangelnden Integrationswillen haben, wobei sich Zuwanderer auch mit Waffengewalt rechtsfreie Räume erkämpfen. Die CIA geht davon aus, daß Teile Europas in sich zusammenbrechen werden und die Europäische Union in ihrer heutigen Form wahrscheinliche auseinanderbrechen werde.

Schwere Unruhen seitens Jugendlicher, wie sie sich in den letzten Monaten in den Pariser Vorstädten, aber auch in den Niederlanden, in Dänemark, in Großbritannien und Schweden ereignet haben, sind erste Anzeichen der bevorstehenden Bürgerkriege. Revolten wegen Arbeitslosigkeit und zunehmend unzureichende Sozialleistungen werden Auslöser der Unruhen sein, die dann zu Bürgerkriegen übergehen.


Mal davon abgesehen, ob es diesen Artikel gegeben hat oder nicht. Glaubwürdig wird es allein durch die Tatsache, dass das Homeland Security inzwischen weit über 80 Lager, früher sagte man KZ, für mindestens 6 Millionen Menschen, in der ganzen USA verstreut, gebaut haben.

Ach ja, das US-Hilfspaket für das Finanzsystem beinhaltet einen Artikel 8. Wer Lust hat, googelt danach und darf sich an Ermächtigungsgesetze erinnert fühlen.
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23.09.2008 08:27 Uhr von christi244
 
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Tomoko: Natürlich ... als Wasserträger ist das so (leider). Das gilt nicht nur für D, sondern für Gesamt-Europa und EU-Land.

@Trini
Jepp, ich las diesen Kommentar auch und kenne ihn.

@Montauk
Durchaus realistisch ... aber NOCH könnten wir was ändern, wenn wir anders wählten und diese Regierungsbande zum Teufel jagten.
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23.09.2008 08:47 Uhr von botcherO
 
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Change? Can you spare some Change?
Please some Change?

=)
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23.09.2008 10:52 Uhr von Mr.E Nigma
 
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Der "American way", sich alles auf Pump zu kaufen ist gescheitert, die Blase am Immobilienmarkt ist geplatzt, die Leute können zu tausenden ihre Darlehen nicht mehr Bedienen und werden zwangsvollstreckt. Ein Soziales Netz gibt es nicht ... ist doch klar das die Obdachlosenzahlen nach oben schnellen ! Das ist eine Quittung des Turbokapitalismus wie in die USA betreibt! Zur Krönung wird jetzt noch von der Bush Regierung 500 Mrd. $ in den "Geldkreislauf" gepumpt damit die Banken flüssig bleiben.

Dass muß man sich mal geben ... in einer sogenannten Demokratie geht sowas ab ... die Wirtschaft kann ihre Gewinne privatisieren und die Verluste werden sozialisiert (der doofe Steuerzahler darf dafür blechen)
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23.09.2008 13:31 Uhr von Montauk
 
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krise: @christi
"...aber NOCH könnten wir was ändern, wenn wir anders wählten und diese Regierungsbande zum Teufel jagten."

naja, so wie es aussieht, wird demnächst in bayern die csu mit der fdp koalieren. also "änderung" gleich null.

zur bundestagswahl nächstes jahr sieht es ähnlich aus, und eine änderung hin zu pest oder cholera, wird es erst geben wenn dass kind schon in den brunnen gefallen ist, wenn die meisten leute am eigenen leib erfahren, was die eudssr (ezb) eigentlich wirklich für sie bedeutet.

die meisten kompetenzen sind längst an die eu abgetreten worden, dazu gehört auch dass wichtigste was einen souveränen staat ausmacht, und das wäre eine eigene währung, und die kontrolle darüber.

wahlen sind schön und gut, wenn man denn wirklich die wahl hätte.

@Mr.E Nigma
cui bono?

grundsätzlich stimmt es was du schreibst, dazu möchte ich aber noch erwähnen, dass am meisten das bankenkonsortium der fed, also die zentralbanken von der inszenierten krise profitieren.

die sogenannten "geretteten" banken gehören jetzt etwa nicht dem staat, auch wenn sich "verstaatlichung" danach anhört.

diese banken sind nun unter der fuchtel der fed.

denn die vsa besitzt in dem sinne genauso wenig einen souveränen anspruch auf ihre währung (schuldscheine) wie die eu.

eine verantwortungsbewusste regierung würde es nie zulassen, diesen souverän an eine kleine private bande von bänkern abzugeben, die für dass bedrucken von papier billionen an zinsen (steuergelder) kassiert.

offiziell zahlt deutschland etwas über 40 milliarden euro alleine an zinsen für den immer größer werdenden schuldenberg.

dieses geld fließt etwa nicht wieder in den wirtschaftskreislauf zurück, sondern verschwindet in den rachen von großbanken und letztendlich bei der ezb, die alleinig das monopol im euroraum hat, unsummen an zinsen fürs drucken zu kassieren.

eine rechnung die auf dauer nur dazu führen kann, sämtliche regierungen in den ruin zu treiben.

henry ford formulierte es einmal ziemlich trefflich, als er sinngemäß meinte, dass wenn die leute verstehen würden wie das geldsystem funktioniert, sie spätestens am nächsten tag eine revolution anzetteln würden.
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23.09.2008 13:52 Uhr von Montauk
 
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ich spekuliere jetzt mal: welches ziel fed&co mit ihrer desaströsen geldpolitik verfolgen...

die inszenierte krise dient dazu sämtliche noch verbliebenen banken abzusägen um sie unter ihrer kontrolle zu bringen.

es reicht ihnen nicht mit ihrem monopol geld zu drucken die regierung zu beherrschen, nein, sie wollen die komplette wirtschaft kontrollieren, und damit auch alle menschen.

die kommende umwälzung des finanzwesens dient alleinig der abschaffung des bargeldes, weltweit.

für die leute die sich dann ihre pin-nummer nicht merken können, gibt es vorzügliche lösungsvorschläge die man hier nicht weiter extra vertiefen muss.

p. s.
die finanzkrise steckt noch am anfang m. e.
das dicke ende kommt noch, wenn der wille nach einer "änderung" (einer vermeintlichen lösung der probleme) gekommen ist.
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23.09.2008 14:56 Uhr von christi244
 
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Montauk: Stimmt!!! So schätze ich den Verlauf auch ein. Der deutsche Wähler ist schlichtweg doof und ein Strammsteher vor dem Herrn. Anders kann ich es nicht sehen.

Ich meine, dass einige hier ihren Frust über die D´land gerne auf die USA projizieren ... was anderes geht doch hier letztlich auch nicht ab, egal, was uns hier von oben erzählt wird.
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23.09.2008 15:00 Uhr von maki
 
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Fabian: hat es bald geschafft... ;-)
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23.09.2008 15:30 Uhr von :raven:
 
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Das die FED der Kohle hinterher ist kann man ihr nicht mal wirklich verübeln, ist sie doch schliessliche eine Privatbank:
http://www.save-a-patriot.org/...

Viele glaube die FED "gehört" der USA...
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24.09.2008 12:15 Uhr von Tomoko
 
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@ GottesBote: Denke ich auch das es in Amerika so aussehen oder ähnlich aussehen wird wie in Flucht aus LA. Allein beim Gedanken daran wieviel Waffen die US Bürger so haben.

Aber ich denke mal das, sollte alles zusammenbrechen, dass das auch gleich genutzt wird um eine neue Art von Regierung aufzubauen die noch mehr Kontrolle haben wird. Natürlich dann wieder nur für den Bürger und dessen Sicherheit, logisch oder? ^^

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