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Hamburg: Bundesregierung greift bei bevorstehendem Hapag-Lloyd-Verkauf nicht ein

Der Reisekonzern TUI wird von Investoren derzeit stark unter Druck gesetzt, die besonders traditionsreiche Reederei Hapag-Lloyd zu verkaufen. Zwei Bieter streiten nun um die Schifffahrt-Gesellschaft: Neptune Orient Lines (NOL) aus Singapur und eine Gruppe Hamburger Investoren.

Speditionsunternehmer Klaus-Michael Kühne ist Initiator der sogenannten "Hamburger Lösung". Er organisierte eine Gemeinschaft, um Hapag-Lloyd in Deutschland zu behalten. Kühne forderte die Politiker auf, eine Position beim bevorstehenden Verkauf einzunehmen.

Doch die Politik gibt sich verhalten. Die zuständige Bundesbeauftragte Dagmar Wöhrl (CSU) meinte: "In Deutschland sind selbstverständlich auch ausländische Investoren willkommen". Das Engagement der Hamburger Investoren wird begrüßt. Die Singapurer wollten Hamburg keine Standortgarantien geben.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hamburg, Verkauf, Bundesregierung, Lloyd, Hapag-Lloyd
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2008 17:46 Uhr von no_trespassing
 
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Das darf einfach nicht wahr sein! In Frankreich wäre so etwas undenkbar. Da würde die Politik Zeter und Mordio schreien, wenn die Singapurer anmarschieren würden.

Es wird bei Hapag laufen, wie bei BenQ. Die Asiaten ziehen das Know-How ab (Hapag hat ein sehr ausgeklügeltes Logistiksystem) und machen dann den Hamburger Standort dicht. Deshalb auch keine Standortgarantie.

Und das heißt die Bundesregierung auch noch willkommen.

Der Bund sollte lieber 10-20% Hapag-Anteil zum Schutz mitkaufen.
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22.09.2008 17:55 Uhr von Paddex-k
 
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Gibt: es überhaupt noch Großbetiebe die sich in deutscher Hand befinden? Der Ausverkauf geht weiter!!!

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