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eBay geht bei EU-Kommission gegen Boykott durch Markenfirmen vor

Schon seit Jahren gibt es diverse Konflikte zwischen eBay und bekannten Markenfirmen, die das Handeln mit ihrer Ware in Internet-Auktionen unterbinden wollen. Das Online-Auktionshaus beschwerte sich darüber nun bei der EU-Kommission, da angeblich gegen EU-Wettbewerbsbestimmungen verstoßen wird.

Den Unternehmen und ihren Handelspartnern ist es ein Dorn im Auge, dass auf eBay die gleiche Ware für deutlich weniger Geld erhältlich ist oder aber auch Plagiate angeboten werden. Firmen, wie zum Beispiel Tiffany, können somit keine Hochpreispolitik fahren und klagten bereits mehrfach dagegen.

eBay stuft dieses Verhalten als wettbewerbswidrig ein und nutzte den Online-Gipfel der EU-Kommission letzte Woche dazu, das Thema auf den Tisch zu bringen und forderte dazu auf, die Angelegenheit genauer zu untersuchen. Es wurde bestätigt, dass diese Praktiken "unter die Lupe" genommen werden.


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WebReporter: megatefyt82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: EU, eBay, Marke, Kommission, EU-Kommission, Boykott
Quelle: www.golem.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2008 13:04 Uhr von megatefyt82
 
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Natürlich hat eBay das Recht, sich gegen einen solchen Boykott zu wehren, aber in wie weit das Unternehmen damit Erfolg haben wird, das steht noch in den Sternen. Man darf gespannt sein.
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22.09.2008 13:30 Uhr von MegaTefyt82
 
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Anmerkung: Das kleingeschriebene "ebay" im letzten Absatz wurde wohl von einem Shortnews-Admin verschlimmbessert. :P
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22.09.2008 13:47 Uhr von Dohnny
 
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Mode: "Firmen, wie zum Beispiel Tiffany, können somit keine Hochpreispolitik fahren und klagten bereits mehrfach dagegen."

xD
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22.09.2008 13:48 Uhr von vmaxxer
 
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natürlich passt das den Marken nicht: Schließlich diktieren die Ihren Händlern den Preis. Wer das nicht will wird nicht beliefert.
Bei eBay wird eben ein (mehr oder weniger) realistischer Preis gezahlt, was der Verkaufspolitik der Marken zuwieder läuft.
Jedermann verbieten zu wollen seine Ware bei Ebay anzubieten würde tatsächlich gegen den freien wettbewerb verstoßen.
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22.09.2008 14:20 Uhr von derSchmu
 
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Naja, es laeuft ja auch so, dass viele Leute im Namen der Marken abgemahnt werden, die
1. Einzelhaendler sind
2. Einen echten Artikel verkaufen wollen.

Da die Herren Abmahnanwaelte aber jaaa so fleissig sind (irgendwie muessen die Honorare und Provisionen ja gerechtfertigt sein) benutzen diese sowas von teure Software, die einfach nur Ebay nach gewissen Marken absucht und dann nach mysterioesen Kritereien automatisch entscheidet, ob es sich um eine Faelschung handelt, oder nicht und dann ne Abmahnung rausschickt...das sollte wohl eher das Hauptproblem von Ebay sein....nicht, dass Haendler Markenware in Form von Neuware zu Ramschpreisen verscherbelt...da hielte sich mein Vertrauen den Haendler bzw in deren Markenware auch in Grenzen...
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22.09.2008 14:52 Uhr von korem72
 
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Das eigentlich Doofe ist doch: dass ich als Privatperson nicht die von mir teuer erworbene Markenjacke (o.ä.) weiter verkaufen darf, sobald sie mir nicht mehr gefällt oder passt. Versucht es mal und ihr bekommt sofort ein Mahnschreiben- egal ob ihr Original oder Plagiat nachweisen könnt. Ihr dürft also eure Markenklamotten nur in den Müll schmeißen, aber nicht weitergeben....
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22.09.2008 15:16 Uhr von vmaxxer
 
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definitiv falsch: Natürlich darf ich mein privates Eigentum auch verkaufen.
Da kann keine Firma etwas gegen unternehmen...
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22.09.2008 15:18 Uhr von korem72
 
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Ja verkaufen schon: aber der Erlös wird dann von dem Abmahnanwalt "geschluckt"
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22.09.2008 15:19 Uhr von Mr.Shot
 
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anderstrum, wer bei den hohen E-Bay Gebühren heute noch bei E-Bay verkauft ist ....... ;-) gibt genug andere Plattformen.

Ausserdem dachte ich immer ... "the Internet is for Porn" ?!
und nicht für Geldgierige Plattformen wie E-Bay

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