22.09.08 12:35 Uhr
 5.467
 

Warhammer Online - Professionelle Goldverkäufer wollten Mythic Entertainment bestechen

Laut Mark Jakobs wurde Mythic mehrfach von verschiedenen Gold-Farming-Unternehmen mit großen Geldmengen bestochen, um eine Art Freifahrtschein für ihre Aktivitäten zu erhalten. Bei den Summen, so der Mythic-Chef, ginge es um "deutlich mehr als das, was wir durch Packungsverkäufe sehen würden".

Gold-Farmer sammeln in kurzer Zeit viel virtuelles Geld in Online-Rollenspielen, um dieses dann an andere Spieler gegen echtes Geld zu verkaufen. Dies beeinflusst nicht nur den Wirtschaftskreislauf eines Spiels negativ, sondern zieht meist auch nervige Spam-Werbung in verschiedenen Formen nach sich.

Anstatt auf die Bestechungsangebote einzugehen, fährt Mythic Entertainment eine Nulltoleranzpolitik gegenüber Gold-Farmern und testet im Moment eine neue "Pranger-Taktik". Dabei wird allen gerade aktiven Spielern groß eingeblendet, welcher Account gerade wegen Goldverkäufen gesperrt worden ist.


WebReporter: megatefyt82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online
Quelle: www.golem.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Es könnte eine Mini-Version von dem Nintendo 64 auf den Markt kommen
Apples neuer iMac Pro wird 5.000 Euro kosten
Bericht: Tesla ist Schuld an weltweitem Batterie-Engpass

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.09.2008 12:32 Uhr von megatefyt82
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich kenne den Werbe-Spam schon aus anderen Online-Rollenspielen, vor allem aber aus WoW, wo dies inzwischen "normal" geworden ist. Daher finde ich es gut, wenn Mythic von Anfang an gegen Gold-Farmer vorgeht, um die negativen Seiteneffekte, die dadurch entstehen, zu verhindern.
Kommentar ansehen
22.09.2008 13:07 Uhr von ZTUC
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
Titel irreführend: Mythic Enterrainment wurde nicht bestochen sondern es gab nur einen Versuch zu bestehen.
Kommentar ansehen
22.09.2008 13:11 Uhr von ShadowDriver
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das hat man überall: das hat man in WoW, Silkroad mit sicherheit auch bei Age of Conan war klar das diese sich auch in Warhammer online breit machen. ich persönliche werde es nie rausfinden da ich ausschlieslich Warhammer 40k spiele.

Jedenfalls haben solche unternehmen schon viele kluften in spiele wirtschaften gerissen die einen die kaufen haben viel viel gold und können sich die tollsten größten rüstungen waffen und reittiere leisten die anderen krücken jahre lang um das zu erreichen
Kommentar ansehen
22.09.2008 13:19 Uhr von MegaTefyt82
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ZTUC: Schon richtig, aber ich wollte den Titel aus der Quelle nicht 1-zu-1 übernehmen (mir ist nichts besseres eingefallen). Mal davon abgesehen wird ja im Text klargestellt, dass Mythic darauf NICHT eingegangen ist.

Aber inzwischen sollte der Titel ja so passen. ^^
Kommentar ansehen
22.09.2008 13:21 Uhr von T00L
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
puh: ich hoffe das bleibt so, weil in WoW is es schon nervig genug...

darum bin ich schon beim überlegen ob ich mir dann das Spiel kaufen soll ;)
Kommentar ansehen
22.09.2008 13:39 Uhr von cinedevil
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
mit diser Taktik kommen Sie den Farmern aber nicht bei zumindest nicht in deutschland.Denn in dt. ist es erlaubt Verkäufe dieser Art zu tätigen und die Sache mit dem Pranger wird auch nur bis zur ersten klage funktionieren die dann ein User macht der sich in seinen Persönlihkeitsrechten beschnitten sieht.
Kommentar ansehen
22.09.2008 13:43 Uhr von Eadrich
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
...wenn ich die Verkäufer kenne und sperre sollte man auch über DB-Abfragen die Goldflüsse (zumindest die per Post - die per persönlicher Übergabe schwerer - aber sicher auch machbar) prüfen können. Es fließen ja nicht mal 1 Gold oder 2 sondern gleich 20 oder 50 oder 100. Wenn ich dann die Käufe permanent oder z.B. für eine Woche sperre und die auch öffentlich anprangere werden sich andere Spieler sehr wohl überlegen, ob sie das Risiko eingehen sollten selber Gold zu kaufen....hört sich hart an, aber es ist einfach zu leicht und es hat keine Konsequenzen wenn man Gold kauft (was per EULA ja auch untersagt ist).

Wenn keine Nachfrage da ist, wird das Angebot sich schon deutlich reduzieren.
Kommentar ansehen
22.09.2008 14:24 Uhr von elenath
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Pranger: "Tchar’zanek has ordered the slaughter of [Spammer] and all others of his kind who weaken the Raven Host by providing wealth and power to the unworthy”

Das ist der Text, der auf dem US- Server Phoenixthron eingespielt wird. Bzw. einer von mehreren. Ich hoffe nur, dass das auch auf deutschen Servern kommt. Diese Blage braucht kein Spiel.
Kommentar ansehen
22.09.2008 14:25 Uhr von elenath
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
edit: Plage statt Blage...
Kommentar ansehen
22.09.2008 14:31 Uhr von Maniska
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Klingt sehr gut: Klar, es war abzusehen wann die Goldfarmer Warhammer für sich entdecken. Dass die sich jetzt auch noch "freikaufen" wollen und somit ihrem Treiben den Anschein der Legalität verpassen wollen find unter aller Sau. Und "Thumbs up" für Mythic dass sie sich (offiziell) nicht darauf einlassen.

Hmm, wäre es nicht möglich anstelle des Accounts einfach nur den Chartakternamen einzublenden, bzw aller Chars auf diesem Server (vom Account natürlich)? Und zwar von Verkäufer UND AUCH vom Käufer. Somit würde sich der Markt von selbst Regeln, da keiner der solche Spiele wegen Story und Spielgefühl zockt etwas mit solche Goldkäufern am Hut hat. Vor allem will sich keiner so Outen lassen :P
Kommentar ansehen
22.09.2008 15:49 Uhr von ISd3d
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Warum nehmen sie nicht das Geld und sperren die Verkäufer trotzdem? Hätten sie dasselbe wie jetzt, aber mehr Geld.Sollen die Goldverkäufer doch klagen ;)
Kommentar ansehen
22.09.2008 16:27 Uhr von halloei
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ISd3d: Weil ein Account nur 50€ kostet.
Kommentar ansehen
22.09.2008 16:59 Uhr von Mahlstedt
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Goa würd ich sogar zutrauen das die sich bestechen lassen .
Kommentar ansehen
22.09.2008 20:39 Uhr von Ezo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
unglaubwürdig: klingt mir zu sehr nach billiger pr. nach dem motto: schaut her wie ehrlich wir doch sind
erstens gibt es nicht nur einen anbieter sondern sehr viele und ich kann es kaum glauben das einer solche großen summen aufbringen kann.
desweiteren verdient man an solchen spielen durch den monatsbeitrag und nicht durch packungsverkäufe.
und wenn das aufgeflogen wäre, was sicher sehr schnell der fall sein würde könnten sie das komplette spiel samt logistik mit fetten minus dicht machen.
also eine reine wirtschaftliche überlegung
Kommentar ansehen
23.09.2008 11:25 Uhr von Inf_23
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hätten es annehmen sollen. Aufhalten kann man die Goldverkäufer sowieso nicht. Inzwischen geht das sogar so weit, dass man vor Spielveröffentlichung Geld bestellen kann. Der Handel mit virtuellen Waren ist nicht zu unterbinden, deshalb sollte es der Hersteller des Spiels selbst sein, der daraus einen Nutzen ziehen kann. Zumindest landet dann das Geld bei den Entwicklern, die dann mehr entwickeln können, anstatt bei irgendeinem Sklaventreiber sonstwo in einem Niedriglohnland.

Eine andere Möglichkeit besteht darin dem Spieler mehr Macht zu geben. Wenn z.B. 25 Spieler einen Spammer im Spiel markieren könnten, dann wird der kurzzeitig auf Stumm geschaltet bis ein GM die Logs überprüft hat und ihn freischaltet oder sperrt.
Leider wird kaum ein Spielbetreiber Leute für den Zweck der Suche nach solchen Goldverkäufern abstellen. Ist zu teuer und die Spieler verlassen das Spiel selten wegen dem Goldverkauf. Ich halte diese Meldung daher auch für Propaganda.

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Japanisches StartUp investiert 90 Millionen Dollar für Werbung auf dem Mond
TU München: Uni-Dozent wird fast von Tafel erschlagen
Saarbrücken: Lehrer rufen in Brandbrief um Hilfe


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?