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SlotMusic - Plattenfirmen wollen neues Musikalbum-Format neben der CD etablieren

Bereits nächsten Monat soll ein neues Musikformat in den amerikanischen Läden stehen, das der herkömmlichen CD Konkurrenz machen soll. Bei dem "SlotMusic" getauften Medium handelt es sich um eine ein Gigabyte große microSD-Karte, auf der DRM-freie MP3s mit einer Bitrate bis zu 320 KBit/s gespeichert sind.

Der große Vorteil dieses Formats soll der USB-Anschluss sein, durch den "SlotMusic" an einer Vielzahl verschiedener Geräte, wie Handys, PCs usw., verwendet werden kann. Außerdem kann der nicht belegte Speicherplatz für Bonusmaterial oder auch für eigene Daten verwendet werden.

Das neue Medium wurde von SanDisk, im Auftrag von EMI, Sony, Universal und Warner, entwickelt. Zum Verkaufsstart sollen 29 Alben verschiedener Künstler in den Läden stehen. Der Stückpreis liegt, nach Angaben von Wall Street Journal, bei etwa 15 US-Dollar.


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WebReporter: megatefyt82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Musik, CD, Platte, Format
Quelle: www.golem.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2008 09:55 Uhr von megatefyt82
 
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Beim ersten Lesen hört sich das Ganze zwar interessant an, dennoch bevorzuge ich weiterhin das Format "Audio-CD", da MP3s rein qualitativ einfach nicht mithalten können. Letztendlich erhält man nun mal nicht mehr als MP3s, direkt auf einem USB-Stick. Wirklich neu ist das so gesehen nicht.
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22.09.2008 10:35 Uhr von b0mb
 
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Im Endeffekt: wird über kurz oder lang eh alles darauf hinauslaufen, daß sämtliche Daten auf kleinen Speicherkarten gespeichert werden. Die Karten werden immer kleiner und schneller und fassen immer mehr Platz. Der Ottonormalverbraucher dürfte im übrigen keinen Unterschied zwischen einem Wavefile und einem MP3 mit einer Kompresssion von 320 KBiT hören. ;)
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22.09.2008 10:47 Uhr von vmaxxer
 
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Na prima!
Also haben die (in bestimmt einer Sauteuren Studie) herausgefunden das man Musik auch auf anderen Speichermedien als CD und DVD verkaufen kann ?

Super !
Herzlichen Glückwunsch!

Es ist zwar begrenzt logisch, aber der Haken an der Sache ist dieser:
Wie will man eine Speicherkarte an seine Musikanlage abspielen ? Die allerwenigsten Musikanlagen haben einen USB anschluß (und afaik keine ein Kartenleser)

Wieso wollen die das Rad neu erfinden ?
Mp3 auf cd verkaufen und gut.
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22.09.2008 10:55 Uhr von Unrockstar
 
+3 | -0
 
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nun: Es stimmt schon Musikanlagen mit SD Slot und USB Anschluss sind wirklich noch nicht soooo weit verbreitet - und dann muss man sehen welches Format die Speicherkarte hat, immerhin gibt es da einiges an verschiedenen Sachen.
Auch ist es einfach nicht das "Audio CD" Gefühl. Ich mein von der Lieblingsband oder einer guten Band will ich mir ein Album kaufen und es auch ins Regal stellen - dass sieht dann auch noch gut aus - aber wie soll das mit ner SD Karte gehen? Wohl eher schelcht.
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22.09.2008 10:58 Uhr von b0mb
 
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@Unrockstar: Große Verpackungen für ein kleines Produkt waren für die Industrie noch nie ein Problem. ;)
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22.09.2008 11:02 Uhr von Unrockstar
 
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hey! jetzt mach sie aber mal nicht schlechter als sie sind ;-)
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22.09.2008 11:13 Uhr von TheRoyal
 
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@ vmaxxer: klar haben die wenigstens anlagen bisher usb bzw kartenlesegeräte aber das selbe Problem war damals bei CDs das die wenigsten Geräte eben CD-Player integriert hatten also warum von der guten alten Schallplatte / Kassette zur CD wechseln?(wobei ich sagen muss ich liebe Vinyl :P)

@unrockstar
dann packt man eben ne Hülle um die Karte und gut is ;o) dann kannste die die Hülle ins regal stellen. Is ja nur ne Frage der Verpackung.

Ich finde die Idee gut. Allein schon das zerkratzen etc von CDs fällt weg und du kannst die dinger einfach austauschen, mein Autoradio betreib ich nur noch über SD-Card. für was immer cds brennen... stick raus, stick in pc, lieder aufn stick, stick raus, stick ins radio.
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22.09.2008 11:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Letztendlich wird man erst bei Anlagen über 1000 Euro einen Unterschied feststellen bei direktem Vergleich zwischen WAV 16-Bit und MP3 320kBit.
Man darf hier auch nicht vergessen, dass es zwischen einzelnen Programmen grosse Qualitätsunterschiede gibt beim Erstellen der MP3s.
Meiner Ansicht nach sollte der Markt in die Richtung gehen, dass alle Speichermedien auf andere (spätere) Speichermedien überführt werden können. Denn in 10 Jahren haben wohl die meisten einen Medien-Server für Video und Audio im Wohnzimmer stehen. Man sollte dann auch seine CD oder MP3-Sammlungen übertragen können - inklusive aller Zusatzinformationen der Titel z.B. per Internetanbindung und Kulturflatrate.
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22.09.2008 11:22 Uhr von Tyfoon
 
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@Vmaxxer: Mein Autoradio (etwas über 2 Jahre alt) hat neben dem normalen CD-Schacht noch jeweils einen USB - und SD-Port. Was glaubst Du wohl, welcher der meist genutzte ist? Richtig, der SD-Port. Daher kann ich mir auch gut vorstellen, dass moderne Musikanlagen ebenfalls damit ausgerüstet sind bzw. werden. Ich persönlich begrüße dieses Format auf jeden Fall und nutze es wie gesagt schon seit ca. 2 Jahren.
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22.09.2008 11:29 Uhr von vmaxxer
 
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jaja: Im Autoradio gibts das, aber eben nicht in musikanlagen....

Bei Datenträgerformaten ist das immer so eine sache... siehe auch MD von Sony...schön klein, schön kompakt... ein flop

Abwarten und Tee trinken.

Ich sehe da ein Problem wenn die das Rad neu erfinden wollen und zb an ner SD-Karte ne ecke ankleben damit es eben nicht mehr überall passt...und damit eben wieder ihr eigenes Süppchen kochen was ide sich (mit sicherheit) auch wieder gut bezahlen lassen wollen
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22.09.2008 11:30 Uhr von vmaxxer
 
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achja: Ich vermute auch das die sich zwar abspielen lassen aber nicht kopieren lassen werden....damit auch ja keiner Raubmordkopiert.
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22.09.2008 13:53 Uhr von C-Flip
 
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wozu? Wozu soll ich mir denn für 15 Euro eine SD-Karte mit ein paar MP3s kaufen? Solche Karten hat doch fast jeder zuhause. Ich brauche also nur die MP3s, um mir meine eigene SD-Karte zu erstellen.
Die sollen sich lieber mal Gedanken über den Preis machen. 5 Euro pro Album und die Umsätze laufen auch wieder!
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22.09.2008 17:38 Uhr von Beta-Tester
 
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unkomprimierte Musik + Surround wäre besser: Ich finde, man sollte größere Speicherkarten nehmen und dafür die Musik auch unkomprimiert bzw. verlustfrei komprimiert (flac) und in Surround anbieten. Musik klingt einfach besser, wenn sie in 7.1 aufgenommen wurde. Warum stecken wir immer noch bei Stereo fest und haben von unseren 5.1/7.1-Anlagen nur bei Filmen was?
ZUSÄTZLICH sind natürlich auch normale Stereo-MP3s wünschenswert.

Vielleicht wären 4GB (micro)SDHC-Karten gut.


Eine weitere Alternative zur CD (nicht für Unterwegs) sind DVDs. Es ist sehr schlecht, dass immer noch fast alle Musikanlagen keine DVDs abspielen können. Dabei wäre es kein Problem, z.B. in Radiorecorder ein DVD-Laufwerk einzubauen.
Schade, dass sich Audio-DVDs nie durchgesetzt haben. Die Industrie hätte die CD sterben lassen sollen und auf DVDs setzen.
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22.09.2008 19:37 Uhr von exchangefrank
 
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@ chuck.norris: die "alten platten" kommen jetzt aber wieder auf den markt
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23.09.2008 07:40 Uhr von FredII
 
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MP3 und hochqualitativ? Da lob ich mir meinen Mini-Disc-Player, der volle Musikdynamic liefert.
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23.09.2008 15:06 Uhr von Cyphox
 
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Qualitativ blabla: Jetz tut mal bitte nicht alle so, als wäre der Unterschied zwischen 320kbit MP3 und Losless so ultimativ riesig und extremst hörbar.

Oder rennt ihr alle mit 500 Euro Kopfhörern durch die Gegend?

Auf sehr guten Anlagen/Soundsystem lässt sich wahrscheinlch eher n Unterschied bemerken, allerdings muss dann dazu schon ein audiophiles Gehör besitzen.

Wahrscheinlich schreien die mit Aldi-MP3-Player und 10 Euro Kopfhörern am lautestesten.

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