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USA: Männer, die glauben die Frau gehöre in die Küche, haben ein höheres Gehalt

Für eine Langzeitstudie in den USA, die dort 29 Jahre lief, haben Psychologen 12.686 Männer und Frauen über die Jahrzehnte drei Mal befragt. Zu den Fragen gehörte auch, ob die Teilnehmer der Studie glauben, dass eine Frau sich um den Haushalt kümmern soll, während der Mann arbeitet.

Bei diesen Befragungen stellte sich heraus, dass Männer, die eine traditionelle Rollenverteilung favorisieren, im Durchschnitt 8.500 Dollar pro Jahr mehr verdienen, als die Männer, die für eine gerechte Aufteilung der Haushaltsarbeiten sind und es normal finden, dass auch Ehefrauen arbeiten gehen.

Laut der Psychologin Magdalena Zawisza liegen die Gründe darin, dass die Anhänger eines alten Rollenbildes eher an der Ausübung von Macht interessiert sind, sowie darin, dass Alleinverdiener eher befördert werden, da ihre Vorgesetzten wissen, dass sie allein eine Familie versorgen müssen.


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Mann, Frau, Gehalt, Küche
Quelle: news.bbc.co.uk

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2008 09:32 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
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Jetzt weiß ich endlich, warum ich keine Millionen verdiene. Ich hätte ein richtiger Macho werden sollen, dann würde das mit dem Gehalt auch besser aussehen.
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22.09.2008 09:40 Uhr von NinoW
 
+11 | -1
 
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@autor: Ähnliches sage ich auch immer wieder: Um im Leben weiter zu kommen (und auch nach ganz oben) muss man ein richtiges Ar***loch sein.
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22.09.2008 10:07 Uhr von ZTUC
 
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zu undifferenziert: In dem Beitrag klingt das so, als würde man die Frauen zur Hausarbeit zwingen. Allerdings gibt es auch viele Frauen die sich eben um Kinder und Haushalt als Mutter kümmern möchten. Dieses Rollenbild sollte man genau so akzeptieren wie die sogenannte "Karrierefrau".
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22.09.2008 10:27 Uhr von El Indifferente
 
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@ZTUC: Es geht doch in der Studie nicht um irgendeinen Zwang auf die Frauen. Keine Frau soll in irgendeine Rolle gedrückt werden.
Ein Mann, der das Rollenbild vertritt, dass die Frau den Haushalt schmeisst und die Kinder versorgt, wird wahrscheinlich keine selbstbewusste Karrierefrau heiraten, sondern eine, die diese Rolle auch ausfüllen will.

Es geht nur darum, dass Männer, deren Frauen den Haushalt und die Kindererziehung alleine übernehmen und nicht arbeiten gehen mehr verdienen als die andere Sorte Mann.
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22.09.2008 10:30 Uhr von El Indifferente
 
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Wahrscheinlich ist das auch deswegen so, wie XXX_Waldegg schon sagte, weil der Mann, dessen Frau auch arbeitet ja gar nicht soviel verdienen muss, da dann ja zwei Einkommen da sind, die zusammen sicher höher sind als das Einzeleinkommen des "Traditionalisten".
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22.09.2008 10:33 Uhr von Corum
 
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ich meine, es sollte nicht mehr um Rollenverteilung oder Macht gehen, sondern um persönliche Wünsche der werdenden/frischen Eltern. Es gibt Frauen, die gerne zu Hause bleiben, und andere, die sich trotz Kind um ihre Karriere kümmern möchten. Das sollte jedes Paar unter sich ausmachen. Auch Männer nehmen sich für ihre Kinder immer mehr Auszeiten, was ich persönlich sehr sehr gut finde, da es auch eine Entlastung der Mutter mit sich bringt.
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22.09.2008 11:07 Uhr von ZTUC
 
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@El Indifferente: Der Beitrag ist wertend, denn es wird z.B. von "gerechte Aufteilung der Haushaltsarbeiten" gesprochen. Was ist gerecht? Es wird suggeriert beim traditionellen Rollenverständnis ist die Aufteilung ungerecht, warum? Ist es ungerecht, wenn der eine arbeiten geht und der andere den Haushalt schmeißt (ist ja auch Arbeit). Im Endeffekt machen doch beide ihre Arbeit. Die eine wird nur nicht offensichtlich entlohnt.

Der nächste Punkt ist "Ausübung von Macht". Sowohl beim modernen als auch beim traditionellen Eheleben sollte doch wohl kaum etwas aus Zwang heraus passieren. Der Beitrag suggeriert aber, dass beim traditionellen Rollenverständnis eine irgendwie gerartete Machtausübung notwendig ist, die Frauen also gezwungen werden. Darüber hinaus leben sicher einige "Alleinverdiener" zu Hause unterm Pantoffel.

Jeder soll nach seinen Wünschen glücklich werden. Ich z.B. könnte mit beidem Leben, einer Frau die arbeitet und einer, die zu Hause bleibt und mir dadurch Arbeit abnimmt. Darüber hinaus gibt´s ja auch viele Frauen, die Teilzeit arbeiten. Das hat alles individuelle Gründe und sollte man nicht pauschal als gerecht, ungerecht oder als "Machtausübung" darstellen.
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22.09.2008 11:40 Uhr von El Indifferente
 
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@ZTUC: OK, mit dem Punkt "gerechte Aufteilung" gebe ich dir recht. Das ist wertend. Es war so gedacht, dass nicht die Frau arbeitet UND den ganzen Haushalt zu erledigen hat, sondern dass auch diese Arbeiten gerecht aufgeteilt werden müssen.

Zudem finde ich persönlich ja, dass Haushaltsführung alleine nur einen Bruchteil des Aufwandes einer geregelten Arbeit bedeutet. Ich gehe Arbeiten und muss meinen Haushalt alleine auf vorderman halten, wie Millionen anderer Singles auch.
Früher war das anders. Zu Zeiten, als man sich Rieseneimer mit Wasser auf dem Ofen warm machen musste, wenn man in einem Riesenbottich Wäsche waschen wollte und ein Waschtag wirklich 10 Stunden harte Arbeit bedeutete, da war die Rollenteilung sicher sinnvoll. Heute stopf ich die Wäsche in die Maschine, drücke auf einen Knopf und hab dann ein bis zwei Stunden nichts zu tun als zu warten, dass die Maschine fertig wird.
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22.09.2008 14:17 Uhr von marion66
 
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andersrum: hier muss man glaub mal nachdenken über die Frage
was war zuerst, das Ei oder das Huhn.

Die meisten Männer können sich ja gar nicht leisten als Alleinverdiener ne Familie zu ernähren. Da lässt natürlich der Glaube daran nach, daß Frau sich zu Hause anständig und mit vollem Einsatz um die Dinge kümmern könnte ;)
In dem Zeitungsartikel scheint es so, daß dieser Glaube zu mehr Geld verhilft *hihi*
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22.09.2008 16:06 Uhr von marion66
 
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huhu NinoW: du schreibst
***Ähnliches sage ich auch immer wieder: Um im Leben weiter zu kommen (und auch nach ganz oben) muss man ein richtiges Ar***loch sein.***

Was hat das mit Ar***loch zutun, wenn einem Mann das Wohl seiner Familie wichtig ist? Wenn er möchte, daß seine Kinder nicht von einer Hand zur andern gereicht werden, sondern von der eigenen Mutter erzogen und gepflegt. Was ist so schlimm daran, daß man ihn beschimpfen muss, wenn jemand anständiges Essen und ne saubere Bude für sich und seine Familie will, was es bei Doppelverdienern nur gibt wenn dann unter Doppelbelastung gelitten wird. Also noch mehr geackert werden darf oder eben darauf verzichtet wird und in Dreckbuden gewohnt wird und Fastfood herhalten darf.
Bitteschön, was daran ist so verwerflich?
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22.09.2008 16:41 Uhr von Ashert
 
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Ich glaub: hier wird nur Ursache mit Wirkung verwechselt, wenn ein aufgeklärter Softie zu Geld kommt, stellt er sich doch auch eine neue Frau in die Küche und die alte plappernde Karriere-Emanze auf Abstellgleis. Ist doch normal so?^^
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22.09.2008 18:49 Uhr von kadinsky
 
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@marion66: "Bitteschön, was daran ist so verwerflich?"

nichts, so lange die frau glücklich ist damit
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22.09.2008 19:40 Uhr von marion66
 
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Arbeit macht glücklich? Seit wann arbeitet man um glücklich zu werden?

egal was - ob das nun Kloputzen ist oder am Fließband stehen, oder auch in ner Chefetage rumtippseln. Zum glücklich werden gibts doch mit Sicherheit anderes als Arbeit?! ;)

Wenn jemand immer nur Freude an seiner Arbeit hat beneide ich ihn fast. Ich kenne sehr sehr wenige von dieser Sorte, die das von sich sagen.

Auch Männer dürfen bei ihrer Arbeit nicht nur Honigschlecken - darum kümmert sich keiner - *A****löcher werden se für noch genannt, wenn sie der Frau die Doppelbelastung abnehmen wollen, das ärgert mich schon etwas.
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22.09.2008 19:50 Uhr von kadinsky
 
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@marion66: du weißt genau was ich meine, es gibt mehr als genug zurückgebliebene und konservative arschlöcher in deutschland...
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22.09.2008 21:40 Uhr von marion66
 
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ich weiß nicht was du meinst, wenn du es nicht sagst??? Woher auch *zwinker*
Daß es überall Deppen gibt, auch in D und auch unter Männern und auch unter Konservativen, ebenfalls unter Zurückgebliebenen (damit meinst bestimmt die, die nicht alles nachplappern was in den Medien als toll verkauft wird, oder? ) ist klar, aber was hat das mit dem Thema zu tun?
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23.09.2008 13:46 Uhr von Mediacontroll
 
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Irgendwie: Komisch...

Wieso Heiraten diese Menschen dann ? Wenn diese unbedingt Karierre machen wollen sollen diese doch als Single machen..

Die Frau muss doch nicht wegen so einem Arschloch nur zuhause sitzen und Kochen vielleicht möchten diese auch irgendwie Selbständiger für sich sorgen und was passiert eigendlich mit Frauen die irgendwann geschieden sind ?? Seid Jahren keine Arbeit und jetzt plötzlich sollen diese wieder für sich sorgen ??

Ne ne ich finde die Frau sollte selbst entscheiden und auch mit sowas rechnen muss !!! Alleine wenn man die Scheidungsraten Jährlich sieht..

Die Zeiten sind früher gewesen, Mann Arbeiter und die Frau Hausfrau
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24.09.2008 19:30 Uhr von marshaus
 
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nun ja nun wissen wir warum in amerika die meisten millionaere leben und die groessten ars............

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