22.09.08 09:22 Uhr
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385 Millionen Jahre alter Fisch hatte Ansätze zu Fingern

Der Panderichthys ist ein 385 Millionen Jahre alter Quastenflosser. Zu seiner Zeit schwamm er im Wasser, wo heutzutage das Baltikum liegt. Forscher haben besonderes Interesse an dem ausgestorbenen Tier, weil es einen Übergang darstellt zwischen dem Fisch und einem vierfüßigen Tier das an Land lebt.

Die Forscherin Catherine Boisvert hat über den Fisch neue Erkenntnisse gewinnen können. Die Wissenschaftlerin von der Universität Uppsala untersuchte ein Fossil des Urfisches im Computertomografen. Es zeigte sich, dass der Fisch bereits anfing Finger und Zehen zu entwickeln.

Boisvert sagte zu dem Fund: "Das neue Ergebnis ist das wichtigste Puzzlestück und zeigt eindeutig, dass rudimentäre Finger und Zehen schon bei den Vorfahren der Landwirbeltiere existierten." Im Magazin "Nature" wurden die neuen Ergebnisse präsentiert.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Million, Fisch, Finger
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2008 10:15 Uhr von Fourier-Reihe
 
+18 | -4
 
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und wieder ein Argument gegen den Kreationismus.
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22.09.2008 10:26 Uhr von Big-E305
 
+12 | -23
 
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22.09.2008 10:51 Uhr von Schnawltass
 
+10 | -5
 
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die evolution macht vor nix halt :)

@Big du schweinchen du :P
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22.09.2008 12:21 Uhr von NGen
 
+2 | -5
 
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frag mich grad was es dem fisch für einen vorteil gebracht hatte so ansätze von fingern in sich zu bergen. ich mein die natur wusste ja nich, dass das später mal hand und fuß sein soll und es sich dann schon auszahlen wird
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22.09.2008 12:31 Uhr von Miem
 
+5 | -1
 
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Mit Fingern: kann man sich aber besser über Land ziehen. Und das war wohl der Grund, denn die Quastenflosser überlebten in Dürrezeiten, indem sie sich über Land kriechend die nächste Pfütze suchten.
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22.09.2008 12:32 Uhr von NGen
 
+0 | -2
 
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die quelle sagt "Mit Hilfe seiner vorderen Brustflossen und einer extrem gut ausgebauten Muskulatur konnte sich das Tier am Boden entlang schlängeln."

bin davon ausgegangen dass das ding so rumschwimmt. am meeresboden konnte das sicher nützlich sein.
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22.09.2008 14:09 Uhr von computerdoktor
 
+3 | -1
 
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Interessant: Evolutionstechnisch sehr interessant. Den Vorrednern - "woher wusste der Fisch, dass ihm das mal nützt" - sei gesagt, dass sich diese Fische auch über Schlamm fortbewegt haben, also eine Vorstufe des echten, trockenen "Landgangs". Es gibt auch heute noch Fische, die mangels Wasser in Schlammpfützen "übersommern" und erst in der Regenzeit dann wieder richtig schwimmen können.
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22.09.2008 15:41 Uhr von seto
 
+1 | -0
 
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@computerdoktor: ja!! den schlammspringer :)

http://de.wikipedia.org/...
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22.09.2008 16:33 Uhr von ernibert
 
+0 | -3
 
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tja: da wissen wir, woher wir kommen....und manche riechen im schritt auch heut noch so ..^^
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22.09.2008 16:59 Uhr von Blablablubb
 
+1 | -0
 
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Evolution ist ungerichtet sprich der Fisch wusste nicht, dass ihm die Zehen Vorteile bringen, noch hat er sie sich gewünscht. Es sind mehr oder weniger zufällige Mutationen, die dazu geführt haben, und diese Mutationen haben sich in der Selektion der Fische dann als vorteilhaft erwiesen.
Durch den Vorteil hat sich dann das Merkmal gefestigt. Ich denke ein nicht unerheblicher Punkt ist eben dieses "über das Land kriechen", das mit den Ansätzen von Zehen leichter funktioniert hat als ohne.
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22.09.2008 19:08 Uhr von NGen
 
+0 | -0
 
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das mit der mutation u. selektion ist mir wohl bekannt. deshalb hab ich überlegt welche ursache das hatte. in der news steht ja dass er schwimmt und nicht etwa am boden kriecht, das hatte die frage aufgeworfen.
übrigens gut dass man fürs fragen stellen negativ bewertet wird.
so wies auch üblich in der schule oder für die eigenen kinder ist: was mitm stock zu bekommen wenn man fragen über ne unklare sache stellt.
das sind solche trolle, die früher mitm finger gezeigt haben und es selber nich gewusst hätten
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22.09.2008 19:15 Uhr von Blablablubb
 
+0 | -0
 
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Ich würde mich über negativ bewertende Trolle nicht ärgern ;-) Es gibt keine dummen Feagen, es gibt nur dumme Antworten, also was solls
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24.09.2008 01:48 Uhr von Mediacontroll
 
+0 | -0
 
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Irgendwie: Perverse Vorstellung..


Aber stammen wir jetzt doch vom Wasser ? Dann zum Affen ?? Dann Mensch und heute wieder Affe ??
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24.09.2008 11:27 Uhr von Blablablubb
 
+1 | -0
 
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Im Endeffekt stammen wir höchstwahrscheinlich einfach nur von irgendwelchen Einzellern ab, die sich in Jahrmillionen zufällig gebildet haben.

Was hast du gedacht? Der Affe ist einfach so ausm Boden gewachsen?
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27.09.2008 23:49 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Geschichte ist: etwas aufgewärmt lieber Spiegel-Autor.
Was die fleißige Forscherin herausfand, ist seit mehr als 50 Jahren allgemeiner Kenntnisstand der Wissenschaft.

Wirklich neu war, dass es den Quastenflosser in inzwischen zwei Arten heute noch zu geben scheint:
Kuckst Du hier:
http://de.wikipedia.org/...
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20.10.2008 20:59 Uhr von Valmont1982
 
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Die Evolution ist einfach nur faszinierend !!!

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