22.09.08 08:20 Uhr
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Kornwestheim: Fallschirmspringer durchschlägt Dach eines Wohnhauses

Bei einem Flugfest ist ein 35-jähriger Mann beim Fallschirmspringen ums Leben gekommen.

Nach Angaben von Zeugen öffnete sich der Hauptfallschirm des Springers nach dem Absprung nicht vorschriftsmäßig. Der 35-jährige Mann warf den Hauptschirm ab und betätigte in niedriger Höhe den Reserveschirm.

Wenig später durchbrach er das Dach eines dreistöckigen Hauses und starb sofort.


WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dach, Wohnhaus, Fallschirm
Quelle: www.stuttgart-journal.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2008 08:36 Uhr von ***Dolly***
 
+7 | -3
 
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obwohl mich fallschirmspringen echt reizt, würde ich genau deshalb es nicht machen!
Da ziehe ich nen schnelleren Tod vor!
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22.09.2008 10:12 Uhr von _BigFun_
 
+7 | -26
 
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22.09.2008 10:16 Uhr von Flund3r
 
+9 | -3
 
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Ich: springe selbst Fallschirm und kann nur sagen, dass der Sport eigentlich ziemlich ungefährlich ist, wenn man sich ordentlich vorbereitet und alle Sicherheitsmaßnahmen beachtet.
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22.09.2008 10:30 Uhr von CrazyTitan
 
+15 | -5
 
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fallschirmspringen ist ungefährlich!! ich durchschnitt sterben in europa pro jahr 6 bis 12 fallschirmspringer. das ist ja wohl echt wenig.

btw: letztes jahr starben 6 frauen in deutschland bei brunstvergößerungen.
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22.09.2008 10:39 Uhr von Hebalo10
 
+11 | -5
 
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@CrazyTitan, "btw: letztes jahr starben 6 frauen in deutschland bei brunstvergößerungen."

Heißt das nicht "Brunft"?

Spaß beiseite, Du hast schon recht - es gibt Dinge, die gefährlicher sind. Der Gang zum Bäcker hat es schon in sich!
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22.09.2008 11:02 Uhr von romu20005
 
+7 | -1
 
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Heftig: Es muss allerdings auch für die Bewohner des Hauses nicht gerade leicht gewesen sein, im Bett der/des "Kleinen" auf einmal Reste eines Fallschirmspringers liegen zu sehen.

Naja.....
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22.09.2008 11:05 Uhr von derSchmu
 
+4 | -3
 
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Dennoch nix fuer mich ich mein Adrenalinkick hin oder her....dafuer gibts auch andere Extremsportarten...es will mir einfach nicht in den Kopf, warum ich ein vollstaendig funktionierendes Flugzeug verlassenn soll, wenn es sich noch in der Luft befindet...
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22.09.2008 12:00 Uhr von _BigFun_
 
+1 | -5
 
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@crazy titan: Brustvergrößerung ? - Mal davon abgesehen das sowas in 99% der fällen auch vollkommen idiotisch ist - ist der vergleich doch schon seltsam :) - bei uns heist des - " Du kommst vom Kuchen backen auf Arschbacken" :o]
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22.09.2008 13:11 Uhr von StYxXx
 
+3 | -0
 
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@romu20005: Das dachte ich auch. Ob das Kind das miterlebt hat? Zumindest wird man ihm erklären müssen, wieso es nicht in sein Zimmer kann und einige Dinge nie mehr sehen wird. Mit sowas rechnet man wirklich nicht...
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22.09.2008 14:00 Uhr von FrontFloater
 
+4 | -2
 
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Extremsport? Eine Sportart, die problemlos bis ins höhere Alter ausgeübt werden kann, die im Sinne der Sicherheit stark reglementiert ist und für die eine standardisierte Ausbilung nebst regelmäßigem Nachweis absolviert werden muss, kann man wohl kaum als Extremsport bezeichnen.
Fallschirmsport gehört ganz klar zu den eher sicheren Sportarten und ist definitv kein Extremsport. Allerdings sind Unfälle serh pressewirksam und werden nachhaltig ausgeschlachtet, weil Volkes Seele darauf ja so schön anspringt.
Die Unfallzahlen sind ausgesrpochen gering. Wenn es zu schweren Unfällen kommt, sind das heute in der Regel nicht mehr probleme mit dem Material (Fehlöffnungen oder Totalversager sind zum grßen Teil über die vorgeschriebenen Öffnungautomaten im Griff), sondern schlicht fahrlässige Pilotenfehler an der geöffneten Kappe.
"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um" ist übrigens ein Spruch, der in Sinnhaftigkeit und intellektuellem Anspruch nur sehr knapp vor "Arbeit macht frei" rangiert...
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22.09.2008 14:55 Uhr von coolio11
 
+3 | -0
 
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ich hätte noch: einen Nebenaspekt zum Thema Fallschirmspringen, zugegeben ein Nebenaspekt sozusagen "außer Konkurrenz".

Da war doch damals der Herr Möllemann, der in den Tod sprang. Nach meiner Überzeugung hat er als sehr erfahrener Fallschirmspringer dabei bewusst geplant und absichtlich Suizid begangen, ohne dass das nachträglich hundertprozentig als erwiesen gelten kann. Weiter als "...ist nicht auszuschließen..." konnte das offizielle Untersuchungsergebnis nicht gehen und Jürgen W. Möllemann wusste sehr genau, dass ein Rest Unklarheit bleiben muss und damit Raum für Legendenbildung.

Was ich damit sagen will: Für Suizidkandidaten ist es sehr praktisch, wenn sie Fallschirmspringen. Denn so haben sie eine "todsichere" Möglichkeit, sich ins Jenseits zu befördern, ohne das danach die genaue Ursache verifiziert werden kann, weil immer Restzweifel bleiben, die nicht ausgeräumt werden können. (Und sich die Familienangehörigen an den psychologisch wichtigen Strohhalm klammern können "es war kein Selbstmord, sondern ein Unfall".)
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22.09.2008 15:11 Uhr von computerdoktor
 
+0 | -5
 
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Naja hoffentlich war er gut versichert. So ein Dachschaden ist ja ziemlich teuer...


Wer einen Wortwitz findet, darf ihn behalten...
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22.09.2008 15:46 Uhr von starwars2001
 
+6 | -1
 
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Schlimme Sache: Als Nachbar und Ohrenzeuge wünsche ich niemanden, dass er so einen Knall jemals mitbekommt.
Was sich gestern bei uns in Pattonville abgespielt hat, ist sehr sehr schlimm.
Es waren einige Kinder vor-Ort, die direkt od. indirekt mitbekommen haben, was sich abgespielt hat.
Ich hoffe, die Zeit heilt die Wunden.
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22.09.2008 16:11 Uhr von Martin Reisbeck
 
+3 | -4
 
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Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um.
Mehr fällt mir zum Fallschirmspringen eigentlich nicht ein.
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22.09.2008 16:55 Uhr von mustermann07
 
+2 | -1
 
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FrontFloater: Du kannst ja mal einen Selbstversuch starten. Zuerst ziehst du dir Schuhe an und gehst laufen, danach Schuhe ausziehen und weiterlaufen. Dann begibst du dich in einen Flieger und springst mit einem Fallschirm ab, danach das Selbe nochmal aber diesmal ohne Fallschirm. Kurz vor dem Aufprall weißt du dann was der Unterschied zwischen normalen und Extremsportarten ist:)
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22.09.2008 17:23 Uhr von FrontFloater
 
+1 | -0
 
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mustermann: Das ist aber eine interessante Logik. Ein Sport wird also zum Extremsprot, wenn er ohne Sportgerät nicht durchführbar ist oder bei Ausfall des Geräts lebensgefährlich wird? Dann lässt sich die Liste der Extremsportarten aber mächtig aufblasen!
Im Ernst, "normaler" Fallschrimsport (ich rede hier nicht von extremeren Spielarten wie BASE usw.) ist vom Extremsport meilenweit entfernt. Auch hat das nichts mit Adrenalinkick zu tun. Der Reiz dieses Sport lieg in ganz anderen Bereichen.
Und glaub mir, ich kann mir ein Urteil zu beiden Beispielen, die Du da ziemlich unpassend anbringst erlauben, denn ich betreibe seit über 20 Jahren Fallschirmsport und laufe täglich aktiv. Ich habe übrigens mehr Freunde beim Ausdauersport (Laufen und Radfahren) verloren, als beim Fallschirmspringen, soviel zum Beispiel und zum Extremsport.
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22.09.2008 17:58 Uhr von titschi1
 
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Warum über Wohngebiet ?? Ich wohne in der Nähe des Unglücksortes und mir ist nicht klar warum der Springer in einem Haus einschlägt obwohl der Flugplatz ca. 1km von den nächsten Häussern weg ist..
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22.09.2008 18:26 Uhr von r.robsen
 
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Extremsport Fallschirmspringen: Ich muß ehrlich sagen, daß ich nicht ganz nachvollziehen kann, was daran so toll ist, aus einem intakten Luftfahrzeug zu springen. Allerdings kann ich auch nicht nachvollziehen, was an Fallschirmspringen im klassischen Sinne Extremsport sein soll. Schon allein aufgrund der Standardisierung der Ausbildung und beim Material sind die meisten tödlichen Abstürze auf Pilotenfehler zurückzuführen. Allerdings wird ein toter Fallschirmspringer immer gerne medienwirksam ausgeschlachtet und dann ohne weiteres von den Medienkonsumenten als lebensgefährlicher Extremsport wahrgenommen. Es geht doch nichts über die unkritische Masse...

@titschi1
Aufgrund von Luftströmungen, gemeinhin auch als Wind bekannt, kommt es zur Abdrift des Springers. Zudem haben die Springer beim Verlassen des Flugzeugs einen Masseimpuls in Bewegungsrichtung des Flugzeugs, der durch den Luftwiderstand und Luftströmungen verändert wird. Kann auch sein, daß der Springer durchaus noch versucht hat, einen Aufschlag in dem bewohnten Gebiet zu vermeiden, denn wenn ich mich recht entsinne, ist der Floridaring einer der äußeren Ringe in Pattonville.
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22.09.2008 18:40 Uhr von titschi1
 
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@robsen: Ganz so einfach ist es nicht: Wenn er bei 1000m (lt. Zeitung) merkt das der Notschirm nicht aufgeht hat er ca. 18 Sekunden Zeit um zu "lenken" - da geht nichts mehr. Also muss ja das Risiko bekannt gewesen sein (als erfahrener Springer) das bei einem Totalausfall wohl noch andere gefährdet werden könnten. Es ist immer tragisch wenn ein Springer stirbt - dass entbindet aber keinen von der Verantwortung.
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22.09.2008 19:06 Uhr von FrontFloater
 
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Beruhingend: Es ist angenehm zu sehen, daß es noch möglich ist, dem Sport kritisch gegenüber zu stehen, ohne in die allgemeine Sensationmacherei einstimmen zu müssen.

Hinsichtlich des Absetzpunktes (und richtig, der liegt häufig ausserhalb der eigentlichen Landezone, weil die jeweiligen Windbedindungen Berücksichtigung finden müssen) wundert mich allerdings tatsächlich, daß der so weit draussen war.
Ich kenne den Platz nicht, aber ein guter Kilometer ist ein Haufen, denn auch der Springer ohne Schirm (und zumindest eine unvollständige Öffnung war ja wohl da) driftet etwas mit dem Wind. Es könnte sein, daß auch der Absetzpunkt nicht wirklich optimal gewählt war, was bei solchem "Reinspringen" in Events gelegentlich vorkommt.

Ein aussagekräftiger Unfallbericht ist hier auf jeden Fall interessant, weil da nach der recht dürftigen Berichterstattung der Medien schon noch einige Fragen offenbleiben (warum hat das scheinbar eingeleitete Notverfahren nicht funktioniert? - warum hat nach dem Trennen der Hauptkappe, das ja scheinbar noch stattgefunden hat, nicht spätestens noch der Öffnungsautomat die Reserveöffnung eingeleitet?,...).
Ich nehme an, in der voliegenden Berichterstattung stimmt so Einiges noch nicht (u.a. die Höhenangaben), sonst sind hier gravierende Fehler gemacht worden.

Wenn ich es richtig verstanden habe, und die Maschine mit den Springern von einem fremden Platz reinkam, könnte es sein, daß es zu einem Fehler bei der Einstellung des Öffnungsautomaten kam (Abweichung in der Höhe von Startplaz und Ladeplatz ist dann zu berücksichtigen, wie auch das Höhenprofil der Flugstrecke). Ansonsten sind die in der modernen Springerei verwendeten (und vorgeschirebenen) Öffnungsautomaten nämlich zu 100% fehlerfrei (wo kann man so etwas schon behaupten) sofern Wartungsintervalle und korrekte Bedienung eingehalten werden.
Die einzige weitere Möglichkeit für den grob beschriebenen Unfallhergang wäre, daß der Trennvorgang für die Haupkappe gescheitert ist. Das kann in schlimmsten Falle durch ein Verhaken der Haupkappe mit dem Springer und/oder Gurtzeug passieren, so daß die Reserve nicht vernünftig zu Entfaltung kommen kann (kann sich dann mit dem verwurschtelten Hauptschirm verheddern).

Wie schon gesagt, ein Absturz wegen Fehlöffnung bzw. Versagen der Haupkappe ist heutzutage im Fallschirmsport kaum noch möglich. Die gesamte Ausrüstung ist mit dem Material von früher nicht im Geringsten vergleichbar; die Sicherheitsstandards sind extrem hoch.
Es ist doppelt bedauerlich, wenn so etwas dann auch noch auf so öffentliche At und Weise passieren muss. Ein tödlicher Unffall im Sport ist das Eine, wenn Unbeteiligte das so unmittlebar miterleben müssen, ist es natürlich doppelt schlimm.
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22.09.2008 21:41 Uhr von Unbekannt11
 
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Also ich wohne genau unter der Wohnung wo er eingestürtzt ist und in diesem moment war ich draußen an meinem auto und hab was gemacht und hab plötzlich was von oben kommen gesehen erst habe ich nix erkannt doch 3-4 sec. bevor er aufprallte sah ich das es ein mann war und neben ihn ein kaputter Fallschirm war..ich war erst 5 sekunden weg ich wusste micht ob es echt war oder kein ahnung kann ich net beschreiben dann rannte ich vor das haus und mein nachbarn kamen raus und wussten nich das da jemand gestürtzt war ich hab gleich die Polizei gerufen.... dann stand ich nur rum und konnte das nicht glauebn bis jetzt immer noch net ich hab nur dieses scheiße 4 sekunden was ich gesehen hab immer noch in meinen Kopf...und seit gestern nerven uns auch noch die scheiße Fernsehsender wie RTL und so ein scheiß die standen heute 4 strunden vor unserem haus.. ich hab eine tag vorher mit denen geredet aber heute hab ich die mit absicht net beachtet ich sag dazu nichts mehr.....najaa mir tut das voll leid.. aber ich bin auch froh das er auf das Dach geladet ist und nicht daneben den hinter dem haus auf den Spielplatz war mehr als 10 Kinder du das wäre nicht gut ausgegangen.............
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23.09.2008 11:20 Uhr von coolio11
 
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@Unbekannt11: nicht auszudenken, der Fallschirmspringer wäre tatsächlich ein paar Meter weiter auf dem Spielplatz runtergeknallt, wo, wie du schreibst, gerade zehn Kinder spielten. Und hätte zwei oder drei Kinder erschlagen, die zufällig grad beieinander saßen. Grauenhafter Gedanke.

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