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Deutlich zu viele Amputationen bei Diabetikern

Der Gefäßmediziner Karl-Ludwig Schulte hat gegenüber dem Focus bekundet, dass jede zweite Amputation auf Grund von Diabetes in Deutschland überflüssig sei.

Mit rund 40.000 Amputationen pro Jahr hat Deutschland eine deutlich höhere Amputationsrate, als Länder wie Finnland, Dänemark, Niederlande und Großbritannien. Außerdem ist Deutschland das einzige Land, in dem diese Rate in den letzten Jahren gestiegen ist.

Da die bei Diabetikern üblichen Gefäßschäden an Füßen und Beinen durch Wundpflege und Chirurgie kontrolliert und korrigiert werden können, appelliert Schulte an die fachübergreifende Zusammenarbeit der Spezialisten.


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WebReporter: Fliegenschiss90
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Amputation
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2008 19:28 Uhr von Fliegenschiss90
 
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Die Frage ist eben: Warum arbeiten die Spezialisten nicht ordentlich zusammen und vermeiden überflüssige Amputationen?
Die (mögliche) Antwort: Ein Patient der behandelt wird und dann nach Hause gehen kann bringt weniger Geld ein, als eine Amputation...
Sollte dies wahr sein ist das eine Schweinerei!
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21.09.2008 20:04 Uhr von chip303
 
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nein eine Operation von einem Spezialisten aus dem Ausland ist teuer...

dass könnte die Milliardengewinne der Krankenkassen schmälern....dann könnten die vielleicht einen Glaspalast weniger in die Landschaft stellen....
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21.09.2008 20:23 Uhr von flofree
 
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Gesäßmediziner habe gar nicht gewusst, dass es schon einen extra Arzt für Ärsche gibt! :D
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21.09.2008 21:40 Uhr von ron11
 
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wird vielleicht billiger gleich zu amputieren als auf langer sicht zu behandeln oder teuere spezialisten zu holen
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21.09.2008 22:29 Uhr von KingPR
 
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Uii: das wird die Leute die dadurch Gliedmaßen verloren haben aber freuen.
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22.09.2008 00:25 Uhr von Ashert
 
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Ärtze machen: halt was sich laut dem Leistungskatalog der Kassen auch lohnt, darum wird ja auch viel zu oft operiert! Jeder Schnitt ist doch bares Geld und die Leute in Stücke sägen, bringt natürlich am meisten!
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22.09.2008 12:05 Uhr von Motzpuppe
 
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Erschreckend: Mann kommt ins Krankenhaus, in der Notaufnahme wurde ihm gleich gesagt, beide Beine müssen amputiert werden.

Bekannter Arzt sagt mir, ein Kassenpatient bringt nur Geld, wenn er auch operiert wird.

Mann gesagt, nix unterschreiben, wir holen 2.te Meinung ein, egal was kostet.

Siehe da, es war nicht mehr die Rede von Amputation.

Als Patient ist man doch gnadenlos ausgeliefert.
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22.09.2008 12:05 Uhr von Motzpuppe
 
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Ich kann: Ashert nur zustimmen!
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23.09.2008 00:53 Uhr von Ashert
 
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Bei: 40.000 unnützen Verstümmelungen jedes Jahr, muss man sich ja schon fast fragen, wozu brauch man überhaupt Ärtze? Die führen ja praktisch Krieg gegen uns!

Vorallem Amputierte sind ja normalerweise auch regelmäßige Folgepatienten, das schafft sich die ganze Ärtzeinnung ja quasi ihre eigene Nachfrage!

Wobei das ist ja irgendwie logisch, wenn Ärtze nur gesund machen würden, wären sich ja auch irgendwann nur noch eine Nummer beim Arbeitsamt!

Das errinert mich an Feuerwehrleute in Spanien, da wurden vor einiger Zeit auch welche teils nur nach Arbeitseinsätzen bezahlt und was passierte, genau die haben die Wälder dann teils selber angesteckt!

Das ganze Vergütungsystem ist einfach total krank! Man sollte Ärtze danach bezahlen, was sie an Gesundheit schaffen und nicht nur an Skalpell-Arbeit!
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23.09.2008 01:03 Uhr von Ashert
 
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Korrektur: es hieß jede zweite, also 20.000 sinnlose Operationen von 40.000!

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