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Eichstätt: Leiter des Gesundheitsamtes lässt Mitarbeiterin in Psychiatrie einliefern

Von einem skandalträchtigen Fall aus Eichstätt berichtete jetzt der "Donaukurier". Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren u.a. wegen Freiheitsberaubung und Körperverletzung, gegen den Leiter des Gesundheitsamtes in Eichstätt, den Arzt Roland M., eingeleitet.

Er soll nach einem Streit eine Beschäftigte in eine Nervenklinik eingewiesen haben - mit Handschellen. Wegen einer gesundheitlichen Störung war sie Ende März 2008 im Amt, um eine neue Krankmeldung abzugeben. "Ich habe ihn provoziert, aber so hätte er trotzdem nicht reagieren müssen...", so die Mitarbeiterin.

Ihr wurde dann die Lage zu bedrohlich und wollte telefonieren. Dazu kam es aber nicht, denn plötzlich standen Notarzt und Polizei vor ihr und brachten sie fixiert in die Klinik. Die Ärzte dort wussten auch keinen Rat und entließen sie nach Hause. Ein Gutachter: Die Einweisung war überhaupt nicht berechtigt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gesundheit, Mitarbeiter, Psychiatrie, Leiter, Gesundheitsamt
Quelle: www.tz-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2008 11:44 Uhr von jsbach
 
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Was zwischen dem Leiter und der Mitarbeiterin vorging, wissen wir nicht. Aber da gleich eine Einweisung verfügen, ist schon stark übertrieben.
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21.09.2008 11:57 Uhr von Babalou2004
 
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Alt bewährte Methode Gegner auszuschalten.
Hat man auch sehr gerne von 1933 bis 1945 gemacht. Auch Stalin war da recht groß drin.
Babsalou
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21.09.2008 12:09 Uhr von Noseman
 
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Einweisen: in die Psychatrie kann man nur nach dem PsychKG. Das ist zwar Ländersache, aber sofern ich als totaler Laie weiss gehört da selbstmurmelnd ein richterlicher Beschluß zu.

Der Cheffe kann also allerhöchstens den Fall angezeigt haben. Wenn die Dame zu Unrecht eingewiesen wurde, dann liegt die Schuld in der Exekutive, aber nicht bei ihrem Chef.

Es seidenn,dass er ihr die Handschellen angelegt hat.Das geht aus der Quelle nicht hervor, aber ich zweifel das erstmal einfach so an.
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21.09.2008 12:42 Uhr von Lapetos
 
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Psycho: Den Leiter des Gesundheitsamtes sollte man mal untersuchen lassen.
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21.09.2008 14:03 Uhr von coolio11
 
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das riecht nach: einem klaren Fall von Freiheitsberaubung.
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21.09.2008 14:20 Uhr von supermeier
 
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@noseman: Jeder Arzt kann eine Person einweisen lassen, auch mit polizeilicher Unterstütznug, allerdings nur vorläufig und es wird umgehend von behördlicher Seite geprüft.

Zum Beispiel wird bei jedem Suizidversuch die Person umgehend in die Psychatrie eingewiesen und erst nach eingehender Prüfung eventuell wieder entlassen.
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21.09.2008 15:46 Uhr von Styleen
 
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Eichstätt wundert mich nicht, alle die ich von dort kenne haben einen an der Waffel ....
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21.09.2008 20:07 Uhr von coolio11
 
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@Styleen: Soso, aha, alle die du kennst aus Eichstädt "haben einen an der Waffel". Welch ein beeindruckend intelligente Aussage.

Dann essen bestimmt auch alle Italiener, die du kennst, immer nur Nudeln. Und alle Rentner, die du kennst, gehen bestimmt immer am Stock. Und bestimmt sind alle Frauen, die du kennst, immer nur scharf auf dich...

Spaß beiseite: Könntest du bitte bei deinen zukünftigen Beiträgen auf mehr Niveau und Qualität achten? Deine Aussage ist nichts als Müll, dummes Geschwätz.

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