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Wahlkampf in Bayern: Edmund Stoiber attackiert Nachfolger an CSU-Spitze

Während sich CSU-Spitzenkandidat Günther Beckstein noch immer für seine Bierzeltrede entschuldigt, geht der ehemalige Ministerpräsident und CSU-Chef Edmund Stoiber in die Offensive - gegen seine Nachfolger an der CSU-Spitze.

Bei einem Wahlkampfauftritt in Bayern - mit 4000 Besuchern der bisher größte der CSU in diesem Wahlkampf - attackiert der Polit-Pensionär seine Nachfolger scharf. Der Konservatismus im Land habe zu wenige Sprachrohre, meint Stoiber, außerdem dürfe die CSU nicht mit hängenden Schultern auftreten.

Ebenso weist Stoiber Becksteins Aussage, wonach ein Verlust der absoluten Mehrheit in Bayern auch keine Katastrophe wäre, scharf zurück: Dies sei "nicht der Mythos CSU". Der Applaus der Basis war ihm damit sicher.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Bayer, CSU, Wahlkampf, Spitze, Nachfolge
Quelle: www.rooster24.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2008 14:02 Uhr von mediareporter
 
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Schon heftig, dass Stoiber mittlerweile offenbar Wahlkampf für sich selbst betreibt - der CSU wird das alles schwer nützen ;) In der Quelle wird neben Stoibers umjubelten Auftritt in Freising (da gibts auch noch mehr Zitate) ein Auftritt von Nachfolger Beckstein in Berlin geschildert und verglichen - sehr unterhaltsam :D
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19.09.2008 14:18 Uhr von nopulse
 
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@ lottokoenig: naja, wenige tage vor einer wahl - wo geschlossenheit der eigenen partei ja vorausgesetzt werden sollte - bei einer wahlkampfveranstaltung solche "sticheleien" gegen den spitzenkandidaten (wo noch dazu der verlust der absoluten im raum steht) zu fahren, ist schon eine "scharfe kritik". nach expliziter kann man es im glatten polit-geschäft ja gar nicht sagen...
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19.09.2008 14:37 Uhr von mediareporter
 
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das: ist schon ein guter punkt, stimmt. für gewöhnlich ist es aber halt so, dass eine partei, die bei wahlen nicht geschlossen hinter ihrer spitze steht, zur niederlage verdammt ist - ob ein alt-politiker, der nicht mehr zur wahl steht, die basis mit kritik am spitzenkanidaten mobilisieren kann, das wage ich zu bezweifeln... aber ich kann mich durchaus täuschen :)
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19.09.2008 15:03 Uhr von lolonois
 
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Der alte Ede: bereitet sein Comeback vor. Falls das dynamische Duo bei der Wahl versagt, ist er in 1-2 Monaten vieleicht schon wieder am Ruder.
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19.09.2008 18:12 Uhr von coolio11
 
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den Ex-Ministerpräsidenten Edmund Stoiber: schätze ich als einen Mann ein, der (selbst ein Jahr nach seinem Rücktritt noch!) so eitel, überheblich, arrogant und selbstverliebt ist, dass er fast nicht gerade laufen kann.

Er kann sich einfach nicht vorstellen, dass seine Nachfolger Beckstein und Huber auch nur annähernd an seine überlegene Größe heranreichen.

Der Mann sieht die Welt nicht wie sie ist. Er nimmt m. E. seit langer Zeit die Realität vollkommen verschoben wahr.
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19.09.2008 18:18 Uhr von no_trespassing
 
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Die Bayern sind gut beraten, es so zu lassen: Bayern ist das reichste Bundesland.
Ist Einzahler in den LFA.
Steht bei vielem ganz weit oben.

Das sind nicht die Früchte irgendeiner Vorgängerregierung, sondern hier hat die CSU den Boden bereitet, Bayern aus einem Agrar- zum modernen Industrieland zu machen.

Wer soll es sonst gewesen sein? War ja sonst keine andere Regierung an der Macht.

Warum also Erfolgreiches aufgeben?

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