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Lebensmittelskandal in Japan - Agrarminister verkauft verdorbenen Reis weiter

Die japanische Regierung verkaufte von ihren Reisbeständen, verdorbene Ware an illegale Lebensmittelhersteller weiter. Die Verantwortung für diesen Eklat übernahm der japanische Agrarminister, der als Konsequenz daraus von seinem Amt zurück trat.

Der mit Pestiziden und Schimmelpilzen belastete Reis stammt u.a. aus China und Vietnam und sollte ursprünglich für die Herstellung von Leim verwendet werden. Stattdessen gelangte der Reis über die Lebensmittelkette zu Altenheimen und Krankenhäusern.

Krankheitsfälle durch den verdorbenen Reis wurden nicht gemeldet. Da Japan jedoch zu 60 Prozent von Nahrungsmittelimporten abhängig ist, sorgt sich die Bevölkerung um die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leben, Japan, Verkauf, Lebensmittel, Reis, Agrar, Agrarminister
Quelle: www.kurier.at

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