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Kulmbach: Geldstrafe für Besitz von Kinderpornos um 1200 Euro gesenkt

Vor dem Amtsgericht in Kulmbach fand jetzt eine weitere Gerichtsverhandlung statt, weil ein 26-jähriger Mann aus Oberfranken gegen einen Strafbefehl Einspruch einlegte. Er war im Mai diesen Jahres zu insgesamt 3.600 Euro Strafe verurteilt worden, weil er eine größere Menge Kinderpornos besaß.

Sein Anwalt führte an, dass sein Mandant nur über den Betrag von 600 Euro im Monat verfüge und keine Anstellung als Fachlehrer fand. Der 26-Jährige sagte: "Ich habe 140 Bewerbungen geschrieben und nur drei Vorstellungsgespräche gehabt". Richterin Tettmann senkte darauf die Strafe auf 2.400 Euro.

Als Tatbegründung gab der Beschuldigte an, er habe nur aus Neugier gehandelt. Darauf die Richterin: "Das ist aber eine gefährliche Neugier, wenn man sich mit solchen Schweinereien befasst" und ergänzte, dass auch eine Freiheitsstrafe möglich wäre. Sein Computer wurde mit Zustimmung ersatzlos eingezogen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Kind, Geldstrafe, Kinderporno, Besitz
Quelle: www.frankenpost.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2008 10:15 Uhr von jsbach
 
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Ein Mann in seinem Alter wird doch um das Verbot dieser verwerflichen pornografischen Bilder gewusst haben. Dass vom Gericht auf Grund seiner persönlichen Verhältnisse die Strafe gesenkt wurde, will mir nicht ganz einleuchten.
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19.09.2008 10:26 Uhr von kaschper69
 
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Das ist mal wieder total unverständlich. Wenn ich nicht mehr genügend Geld hätte für evtl. Tilgungsraten bekomme ich von meiner Bank auch keinen Schulden gekürzt. Das hätte er sich vorher überlegen sollen.
Und davon mal ganz abgesehen: So was darf dann als Fachlehrer in Schulen tätig sein ??? Einfach unglaublich !
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19.09.2008 10:57 Uhr von Raptor667
 
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Fachlehrer und dann Kinderpornos daheim...ja ne schon klar...und dann noch aus reiner Neugier...ich schaff mir jetzt ein paar Knarren an...aus neugier weil mich die Technik interessiert...töten kann ich jemanden auch mit einem Stein...komische Logik die unsere Richter da an den Tag legen...
Naja wenigstens wird er nach diesem Urteil wohl nie mehr als Lehrer arbeiten...
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19.09.2008 11:04 Uhr von nostrad_amus
 
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Manche Menschen, wissen wahrscheinlich nicht, dass sie nur durch das anschauen im Netz oder sporadischen Downloads von solchen perversen Material die Szene anheizen und fördern, mehr davon zu produzieren.
Und im hier vorliegenden Fall die Geldstrafe um ein Drittel zu kürzen mindert natürlich die Abschreckung.
Wie ein "Vorschreiber" vor mir schon sagte, kann man nicht zur Bank gehen und sagen: "Pass mal auf, ich hab nur den Betrag, kürzt mir mal bitte die Raten um ein Drittel."
In solchen Fällen ist die Justiz etwas zu, ich sag es konform, LASCH.
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19.09.2008 11:20 Uhr von FVA
 
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hallo: der PC hatte ja auch einen gewissen Wert!
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19.09.2008 12:42 Uhr von vmaxxer
 
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Häh ?

Also zum einen : nur 600€ im Monat ... na und ? Strafe ist strafe.
Kleinere Tagessätze vieleicht, ok ....

Aber er darf noch als fachlehrer arbeiten ??? Mit kindern ??
Hallo ???
Es gibt doch sowas wie ein Berufsverbot, ich wüsste nicht wo das passender wäre.


(Und der PC war Mittel zu einer Straftat, wird also demnach eingezogen)

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