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Telekom will Interconnection-Gebühren erhöhen

Das Telefonieren könnte wieder teurer werden: Die Telekom hat bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) beantragt, die Gebühren für die Netzzusammenschaltung mit Konkurrenten um etwa zehn Prozent zu erhöhen.

Diese Erhöhung - vorausgesetzt die BNetzA gibt grünes Licht - wird dann wahrscheinlich von den Wettbewerbern an die Endkunden weitergegeben. Die Telekom hätte dadurch zusätzliche Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr.

Die Telekom bekommt bei ihrem Vorhaben Unterstützung von Ver.di: "Die Telekom braucht Luft zum Atmen", so der ver.di-Bundesvorstand Schröder.


WebReporter: aaargh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Gebühr
Quelle: www.teltarif.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2008 06:46 Uhr von aaargh
 
+0 | -0
 
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Zusatzinfo: Die Gebühren, um die es hier geht, liegen bei 0,9-1,5ct/Gesprächsminute, die sogenannten Interconnection-Entgelte. Leider ist mir die Begründung für die Erhöhung nicht bekannt - evtl. muss aber auch die Telekom einmal gestiegene Energiekosten umlegen...
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19.09.2008 09:08 Uhr von christi244
 
+3 | -6
 
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Man beachte besonders den letzten Absatz: >Die Telekom bekommt bei ihrem Vorhaben Unterstützung von Ver.di: "Die Telekom braucht Luft zum Atmen", so der ver.di-Bundesvorstand Schröder.<
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19.09.2008 09:25 Uhr von Illiana
 
+3 | -3
 
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wenn: Telekom schon mit der Erhöhung bei den Leuten nicht unter durch ist, dann doch spätestens mit Schröder, der sie öffentlich dabei auch noch unterstützt ;)
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19.09.2008 09:37 Uhr von NetV@mpire
 
+4 | -4
 
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Irgendwoher: muß schließlich auch die Kohle für die unzähligen, nervenden Werbespots kommen :-o
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19.09.2008 10:25 Uhr von phil_85
 
+1 | -1
 
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Hmmm: also eigentlich senken sich die Preise bei der Datenübermittlung ständig durch neue Technologien (geringer Betriebskosten, höhere Bandbreite bei gleichen Kosten).

Aber stimmt schon, Strom verschlingen sie viel, das wäre verständlich.

Aber wie wäre es erstmal damit, brauchbare Tarife anzubieten um Kunden zu gewinnen? Dann kommt auch so mehr Geld rein :D
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19.09.2008 12:27 Uhr von Styleen
 
+2 | -0
 
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@ Phil: So einfach ist das nicht.

Die Telekom würde günstigere Preise / Tarife anbieten, allerdings wird dies durch das Kartellamt (hoffe ich lieg da nicht falsch) unterbunten. Sämtliche Preissenkungen der Telekom müssen erst bewilligt werden, dies wird allerdings meist nicht bewilligt.

Die Begründung liegt darin, dass sonst die anderen Mit/Wettbewerber nicht mehr Konkurrenzfähig wären.


Viele Bürger wissen dies allerdings nicht und verteufeln die Telekom, da das Hintergrundwissen fehlt.

Auch wenn ich momentan bei der Konkurrenz bin muss ich dennoch eingestehen dass der Service der Telekom für mich immer einwandfrei verlief. Auch beim Anschluss von Fremdnetzen.
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19.09.2008 13:24 Uhr von phil_85
 
+0 | -1
 
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Ich habe eher auf die Tochter T-Mobile z.B. abgezielt, welche keinerlei brauchbaren Jugendtarife mit frei-SMS anbietet.

Ferner sind die Angebote der Telekom teurer als die Konkurenz...ich kann mir nicht vorstellen, dass das Kartellamt Preise auf gleichem Niveau mit der Konkurenz verbietet...

Dazu kommt, dass ich schon einige Abzockereien der Telekom am eigenen Leib zu spüren bekommen habe...
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19.09.2008 15:25 Uhr von Falkone
 
+0 | -1
 
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Die Telekom verdient (noch) genug: an den ganzen Gebühren für die Anschlüsse.

Da fließt regelmäßig jeden Monat Kohle, für das Sie nichts mehr tun müssen.

Alle die sich beschweren, sollen sich doch zum Beispiel an einen Anbieter mit KOMPLETT-Anschluss wenden.

Dort gibt es keine Telekom Grundgebühr mehr.

Der 6000er Komplett-Anschluss von 1&1 kostet z.B. im Monat 29,90€. Dort ist alles enthalten !!!
Außer Telefonsexnummern usw. da gibts auch keinen Rabatt. Die Mädels wollen ja auch was verdienen.

Sogar ein RICHTIGER kostenloser Router (AVM FritzBox) für alle wichtigen Funktionen, die man benötigt ist dabei.
UND -> Support gibt es dafür ! Für diese Geräte gibt es Foren für Bastler, die diesen Geräten unwahrscheinlich viele Funktionen entlocken...
Und fast jeden Monat ein Firmwareupdate kostenlos mit Neuerungen/Verbesserung/Fehlerbereinigungen.

Das gibts bei der Telekom mit ihrer "Speedport-Kacke" nur aller 5 Jahre. Und diese Geräte können nicht viel mehr, als eine Verbindung ins Internet aufzubauen und regelmäßig abzustürzen.

Das sind so die täglichen Erfahrungen aus unserem Support.
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20.09.2008 22:41 Uhr von Schnupfenfarben
 
+1 | -0
 
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Hey fal kone: an den ganzen Gebühren für die Anschlüsse.
Da fließt regelmäßig jeden Monat Kohle, für das Sie nichts mehr tun müssen.???

Nichts mehr tun ? ( Ja ich arbeite für den Verein)
WIR bauen das Millionen teure Netz aus, auf daß sich dann die anderen "Anbieter" (Resaler) stützen wie nichts gutes. WIR müssen die Stoerungen beheben, die ein Wettbewerber, welcher unser Netz benutzt auf unsere Kosten beheben, WIR müssen alle Kosten Tragen, für die Bereitstellung eines DSL Fremdanbieters. WIR bekommen für die Miete unserer Leitungen zu wenig Geld und eine Erhöhung ist gerechtfertigt.
Alle beschweren sich ohhhh ich bekomme nur bis zu 6000 k/bits und mehr ist nicht möglich /Rückfall auf 3000 k/bits. Das Prob ist nur die anderen Anbieter beteiligen sich NICHT am Netzausbau alles bleib an uns hängen.

MFG Ein Telekom-Mitarbeiter

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