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EU will Hasch-Kontrollen für Autofahrer

EU-Justizkommissar Barrot fordert als Element seines Vier-Jahres-Planes zur Drogenbekämpfung allgemeine Hasch-Kontrollen für Autofahrer. Ziel müsse es sein, jeglichen Drogenkonsum zu verbieten.

Da gerade jugendliche Autofahrer in dieses Muster fallen und somit Risiken im Straßenverkehr darstellen, müsse diese Forderung rasch umgesetzt werden.

Während es bei Alkohol verschiedene Grenzwerte in den EU-Mitgliedsstaaten gibt, müsse man beim Konsum von Haschisch eine einheitliche Regelung für Europa finden, so Barrot.


WebReporter: Second2None
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Autofahrer, Kontrolle
Quelle: www.heute.de

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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2008 17:05 Uhr von Second2None
 
+0 | -0
 
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Was wären wir bloß alle ohne unsere super-duper EU? Ich kann mir ein Leben ohne sie schon gar nicht mehr vorstellen. Sie zeigt uns auf wo unsere Grenzen liegen und ist wie ein Elternersatz. *ironie off*
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18.09.2008 17:26 Uhr von Chriz82
 
+40 | -4
 
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Is ok. naja also ich bin jetzt kein strickter Anti-Drogen Fanatiker. Von mir aus können die Kids rauchen, kiffen, saufen, Killerspiele spielen oder Raubmordkopieren, aber wer danach noch Auto fährt, ist einfach nur dumm. Dem wird jeder zustimmen, der schon einmal jemand im Straßenverkehr wegen solchen Leuten verloren hat oder selbst schwer verletzt wurde.
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18.09.2008 17:30 Uhr von b0mb
 
+28 | -5
 
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Ich habe mich schon immer gefragt: was wohl passiert, wenn man sich in Holland odentlich bekifft und einen Tag später nüchtern in Deutschland angehalten wird. Der THC-Wert im Blut hat sich bis dahin ja kaum wesentlich verändert.

Im übrigen sind die Schnelltests doch eh noch nicht ausgereift. Wer jeden Tag ein Mohnbrötchen ist, bei dem schlägt der Schnelltest positiv auf opiate an.

hehehe
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18.09.2008 17:51 Uhr von HarryL2
 
+24 | -4
 
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@b0mb: Genau das ist das Problem. Ich rauch zwar nur noch sehr selten, aber wenn ich dann 1-2 Tage später mal angehalten werden sollte schlägt der Test trotzdem positiv an und man hat erstmal den Ärger.
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18.09.2008 17:53 Uhr von Mr.E Nigma
 
+8 | -3
 
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es kommt auf die Umsetzung an, es könnte auch ein Vorteil für die Konsumenten sein, technisch ist es mittlerweile möglich ähnlich wie beim Alkohol bei Kontrollen einen aktuellen "Wert" des THC´s im Körper zu messen, ich würde es begrüßen wenn es eine Regelung wie beim Alkohol gibt also einen Grenzwert ab dem einem die Fahrerlaubnis entzogen wird, das ist allemal besser als die jetztige Lösung wo man nach dem einmaligen Konsum noch Wochenlang Angst haben muß kontrolliert zu werden und gleich bei der MPU zu landen (die anstehende Hausdurchsuchung nicht zu vergessen). So ist es jedenfalls in Bayern und Bad.-Württ.
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18.09.2008 17:57 Uhr von holycheapshit
 
+9 | -2
 
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Es gibt da ein Problem bei THC Schnelltests: Sie ermitteln nicht den tatsächlichen (aktiven) THC Anteil, sondern hauptsächlich die inaktiven THC Metabolide, die sich nach dem Konsum in den Fettzellen ablagern.

Diese können sich monatelang im Körper aufhalten und sie sagen rein gar nichts über den aktuellen Tüchtigkeitszustand aus.

Wer den freiwilligen(!) Wischtest in einigen Bundesländern zusagt, der schießt sich selbst als Gelegenheitskonsument selber derbe in´s Aus, weil diese Wischtests mit ihren Ergebnissen vor Gericht die selbe Rechtsgültigkeit wie ein genauer Bluttest besitzen.


Kiffen hat nichts im Straßenverkehr zu suchen, nicht falsch verstehen! Aber mit so einer "Rastafahdung" fallen sicherlich nicht nur die stumpfen Pappenheimer ins Netz, sondern höchstwahrscheinlich auch ein ziemlicher Großteil derjenigen, die nicht ständig dicht rumgurken. Denn die wenigsten von den hiesigen 4,3 Millioen sind dauerdicht.
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18.09.2008 18:00 Uhr von majorpain
 
+9 | -2
 
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Sauerrei: Finde es nett gut wenn man mit Drogen Auto fährt. Aber kiffe ich heute in Holland einen und fahre übermorgen in Deutschland Auto habe ich meinen Lappen weg.
Es soll einfach so sein wie bei Alkohol oder ähnlichem sein wenn man bekifft ist das man nicht Auto fahren darf und es einen Grenzwert gibt der jeder selber messen kann wie ein Alkomat .
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18.09.2008 18:02 Uhr von sunsmile
 
+10 | -32
 
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18.09.2008 18:26 Uhr von AngryKraut
 
+17 | -2
 
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Also im Straßenverkehr hat Alkohol und Hasch (quasi Drogen im allgemeinen) nix zu suchen... Ich wäre auch für 0 Promille und das nicht nur bei Fahranfängern. Entweder ja oder nein. Aber dann müsste sich die Rennleitung selbst vom Platz stellen^^

Was man in seiner Freizeit macht ist jedem selbst überlassen, solange er damit keine anderen gefährdet.

Bei uns war letzt Volksfest und es ist echt krass welches Gewaltpotential Besoffene (ob jung oder alt) haben... Hab noch nie nen Bekifften gesehen der grundlos gewaltätig wurde und wenn dann waren andere Drogen mit im Spiel, meist wieder unser legaler Freund der Alkohol.
Wer kifft gesellt sich gern mit andern und geht dem Ärger aus dem Weg. Das einzigste was den Staat daran stört ist das er an nem Kiffer nix verdient, solange er ihn nicht erwischt.
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18.09.2008 18:28 Uhr von Second2None
 
+23 | -2
 
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Cannabis wird in der Politik nur so fertiggemacht, weil diese geldgeilen Finanzoligarchen und Lobbyisten-Packs dieses Kraut nicht monopolisieren können. Jeder Hans und Franz kann sich das Zeug mehr oder weniger ertragreich selbst im Garten anbauen und brauch somit auch nich zum Staat rennen, um sich das dort aus der Apotheke oder was weiß ich woher zu organisieren. Das ist einer der größten Grunde, warum gegen Cannabis so rigoros vorgegangen wird.
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18.09.2008 18:38 Uhr von cymax
 
+16 | -1
 
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Man achte auf die Relation: Man muss sich das mal klar machen, dieser Herr Barrot spricht da von 0,0011% der gesamten Bevölkerung Europas.
In Deutschland sterben jedes Jahr wesentlich mehr Leute durch Infektionen im Krankenhaus, um die sich kein Schwein aus Brüssel kümmert.
Das lässt tief blicken mit welcherlei Maß hier gemessen wird
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18.09.2008 19:01 Uhr von AngryKraut
 
+7 | -3
 
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Dazu kommt noch unsere Gesetzeslage: Der Besitz ist verboten und der Konsum nicht. Was für ne gequirllte Sch**ße...

Wenn ich jetzt in den Niederlande zu Gast bei Freunden bin und 2 Wochen später angehalten werde, f***en die einen trotzdem grad wie sie wollen, obwohl man nie was in De besessen hat und es ne "Ewigkeit" zurückliegt.

An den Leberwerten kann man ja auch feststellen ob jemand starker Trinker ist, aber derjenige wird sich keinen Schikanen wie Piss- und Bluttest unterziehen müssen. Im Gegenteil, n Kumpel hat seinen Lappen weg gehabt weil er bekifft gefahren is, als er das erste mal Pissen musste wurde auch Blut abgenommen um zu sehen ob er auf Alkohol als Ausweichdroge umgestiegen ist. HALLO... So is Alk ganz i.O., aber wehe du hast was mit Rauchen am Hut...
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18.09.2008 19:02 Uhr von Jimyp
 
+7 | -29
 
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18.09.2008 19:19 Uhr von Chriz82
 
+13 | -2
 
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@jimp: das wäre nicht fair. es wäre gerechtfertig, wenn man tatsächlich bekifft auto fährt. aber in der regel ist "die wirkung" nach spätestens 12 bis 24h eh vorbei, ähnlich dem alkohol. oder sollte man dir den lappen entziehen, weil man spuren von deinem saufgelage letzten monat im blut nachweisen kann?
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18.09.2008 19:30 Uhr von Jimyp
 
+8 | -23
 
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18.09.2008 19:33 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -20
 
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18.09.2008 19:38 Uhr von Chriz82
 
+6 | -3
 
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@trespassing: es ist die sucht! die sucht gaugelt uns vor, dass rauchen:

- „Rauchen ist ein Genuss (nach dem Essen, beim Kaffee, beim Bier, beim Fernsehen).
- Rauchen erleichtert den Kontakt mit anderen.
- Rauchen wird als entspannend und gleichzeitig als konzentrations- und leistungssteigernd empfunden.
- Rauchen ist beruhigend, wenn man sich ärgert, wenn man unter Stress steht oder nervös ist.
- Rauchen ist eine angenehme Ablenkung, wenn man sich langweilt.
- Rauchen ist ein akzeptierter Anlass, eine Arbeitspause einzulegen.“

Und wenn du erstmal in diesem Teufelskreis drinne bist, kannst du dir deine Frage selbst beantworten.
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18.09.2008 19:45 Uhr von earlhickey
 
+5 | -2
 
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wer: englisch kann sollte sich das mal durchlesen:
http://www.druglibrary.org/...

da stellt sich die frage ob die EU nicht schwerwiegendere Problemehat
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18.09.2008 21:16 Uhr von floridarolf
 
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der staat kriminalisiert die leute durch das verbot und bewirkt damit nichts!Hat das Verbot von Hanf schon irgendwas gebracht???Natürlich sollte man immer nüchtern am Steuer sein!Wie sieht es aus mit einem grenzwert bei medikamentenmissbrauch?In der Liste der gefährlichsten Drogen kommt Alkohol und Nikotin vor Cannabis!Es wird Zeit für die Legalisierung dieser Pflanze weil sie von großem Nutzen ist ich meine als Rohstoff!!Grenzwerte sollten eingeführt werden das wäre auf jeden fall sinnvoller als ein Verbot.Legalisieren und Steuern kassieren!!!
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18.09.2008 21:57 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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Solange man in Bayern besoffen, mit 1,75 Promille, Menschen totfahren kann anschließend Verkehrsminister wird und den bayrischen Verdienstorden erhält, komme ich mir bei solchen Meldungen ziemlich verarscht vor. ---->>> Otto Wiesheu

Tod und Hass der cdu/csu-Mafia
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18.09.2008 22:15 Uhr von usambara
 
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eine subversive Jugendkultur keine Steuereinnahmen, keine Unternehmensgewinne sind für die EU-Funktionäre das eigentliche Problem.
"Mit Ratiopharm fahren Sie sicher (vor Kontrollen)"
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18.09.2008 23:59 Uhr von h3adsh0t
 
+12 | -1
 
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Alkohol und Drogen sind im Strassenverkehr ABSOLUT fehl am Platze - das sollte einem schon der gesunde Verstand sagen!

Und wer sich totzdem hinters Steuer setzt sollte wegen versuchtem Totschlag verknackt werden.
Zuviele Menschen sterben Jahr für Jahr wegen "...ach, hicks, klaaaar, isch kann noch zum auto krabbeln, dann kann isch auch noch fahren!" Oder " heee, is alles so geil optik, autofahren kann so bunt sein!"...

Es ist nicht sinnvoll von der Legalisierung des Handels/Besitz von THC-haltigem Zeugs zu debattieren. Denn a) wird es erst legalisiert, wenn Vater Staat rausbekommt, wie man die ganzen kleindealer dazubringen könnte, die Gewinne zu versteuern und b) wird es nie legalisiert werden, weil man dann zugeben müsste, das die legalisierung lediglich steuerliche Gründe hat. mal abgesehen von c) da der Konsum von THC dazu führt, das man philosophische Anwandlungen und somit "freie" Gedanken hat, ist es nicht im Sinne der der EU-Lobbyisten, die eine "kontrollierte Umgebung" anstrebt, da auch "revolutionäres Gedankengut" gedacht wird...siehe ´69.
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19.09.2008 03:01 Uhr von GeneticWaste
 
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wäre: endlich mal an der zeit dieses thema zu klären.es stimmt schon das es da eine regelung geben muss,eine JA aber nicht eben die aktuelle^^
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19.09.2008 03:15 Uhr von GeneticWaste
 
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ihr seid die härte: ich hab gerade beitrag von jimpy gelesen....."Ich bin generell gegen den Konsum von illegalen Drogen.
Also einfach nicht nehmen, Geld für sinnvolle Sachen ausgeben und dann bekommt man auch keine Probleme."......und er hat dafür -7 negative bewertungen! omg als hätte er sonst was geschrieben,entweder sind nur kiffer gerade on(ausser mir^^) oder es wird ohne zu lesen/verstehen/denken bewertet oO
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19.09.2008 05:55 Uhr von lkmkl
 
+2 | -1
 
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Eine einheitliche Regelung wär doch nicht schlecht. Allerdings wären halt Tests von Nöten, die den Gehalt von aktivem THC messen und nicht dessen Abbauprodukte, die gar keine Wirkung mehr haben, aber mehrere Wochen nachweisbar sind.

Aktives THC ist idR nach 12-24h abgebaut.

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