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Karmann ist am Ende: 1.725 Jobs gestrichen

Trauriges Aus für Karmann: Der Traditionsbetrieb will sein Kerngeschäft Karrosseriebau endgültig an den Nagel hängen. Ursache ist das Ende der Mercedes CLK-Fertigung. Neue Aufträge gab es nicht, auch die Hoffnung auf das Golf VI Cabrio zerschlug sich - VW baut lieber selbst.

Am Stammsitz Osnabrück könnten bis zu 1.725 Stellen gestrichen werden. Karmann hatte bereits seit Jahren mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Einziger Hoffnungsschimmer: Die Produktion von Cabriodächern bleibt erhalten, auch die Maschinen für Auftragsfertigung bleiben in Wartestellung.

Seine Glanzzeiten hatte das Unternehmen in den 60er und 70er Jahren, zu den bekanntesten Modellen zählen das VW Käfer Cabriolet und der Karmann Ghia. Auch der VW Scirocco und sämtliche Golf-Cabriolets wurden bei Karmann produziert.


WebReporter: Dat_Schumi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ende, Job, Karmann, Karma
Quelle: www.autobild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2008 16:44 Uhr von b0mb
 
+4 | -2
 
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Das sind ja: klasse Aussichten für den Arbeitsmarkt.

Wer im moment mal den arbeitsmarkt genau betrachtet, der wird wissen was ich meine. ;)
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18.09.2008 16:56 Uhr von Paddex-k
 
+5 | -1
 
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Und: wieder 1725 Leute mehr für die 1Euro Kapelle! "grins"
Da haben wohl unsere lieben Autokonzerne ein paar zuviele Arbeitsplätze ins Ausland verlegt. Hätten lieber Firmen wie Karmann mitberücksichtigen sollen. Aber der scheiß Profit ist ja wichtiger, wie Menschen die hier in diesem Lande arbeiten wollen!!!
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18.09.2008 19:09 Uhr von Jimyp
 
+2 | -1
 
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Tja das zeugt aber auch von Missmanagement. Man hätte das Geschäft schon Jahre früher auf andere Bereiche ausdehnen sollen.
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18.09.2008 19:43 Uhr von ici_ice
 
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VW Gesetz: Wofür hat die Landesregierung Niedersachsen Beteiligungen am VW-Konzern wenn sie sich nicht in solchen Situationen eingreift.
VW produziert schätzungsweise 75% wenn nicht mehr im Ausland, das Geld bekommen die Portugiesen, die Polen und der Rest dieser Staaten.
Christian Wulff hat vor den Landtagswahlen behauptet das er durch die Beteiligung an VW neue Arbeit für Karmann schaffen möchte.
2009 sind Bundestagswahlen, zit. Wulf heute: "Er werde weiter alles versuchen!"
Naja, also ich sage mal wenn das nicht verarsche Pur ist,
1. der Deutschen von der Politik und 2. der Deutschen durch die Konzernchefs die ihre Arbeit trotz Miliardengewinnen ins Ausland verlegen
Dann weiss ich es auch nicht
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19.09.2008 10:17 Uhr von vmaxxer
 
+0 | -0
 
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tja: schade, aber irgendwie war das abzusehen...
Karman hat ja ständig gewackelt.

Das die sich nicht umstruckturiert haben wundert mich etwas...
Dabei waren die ja auch in anderen gebieten präsent (Wohnmobile zb)
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19.09.2008 11:16 Uhr von sluebbers
 
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titel falsch! karmann ist nicht am ende. die sparte komplettbau ist am ende. andere unternehmensteile, wie der verdeckbau oder die entwicklung, bestehen weiter.

dass dort fürchterliches missmanagement betrieben wurde hat damit nichts zu tun. dass der komplettbau karmann erst groß gemacht hat, ebenfalls nicht.

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