17.09.08 22:22 Uhr
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Weil der Weg zu kurz war, ließ ein Taxifahrer drei Rentnerinnen einfach stehen

Nach sieben Stunden Zugfahrt wollten drei Rentnerinnen, weil sie müde waren und Koffer dabei hatten, sich ein Taxi teilen und nach Hause fahren. Die erste Dame wollte nach 200 Meter aussteigen, die anderen beiden später.

Nach 30 Minuten Wartezeit am Taxistand hielt ein Wagen. Nach Angaben der Damen sagte der Fahrer ihnen, die Strecke sei ihm zu kurz und, fuhr wieder los.

Trotzdem wurden sie nach Hause gebracht. Ein anderer Taxifahrer beförderte sie an ihr Ziel.


WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Rentner, Weg, Taxifahrer
Quelle: www.tz-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2008 22:26 Uhr von maexchen21
 
+34 | -13
 
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und: alle waren glücklich und kauften sich ein eis!
Ich will garnicht wissen wie oft mir das schon passiert ist!!!
Meingott da muss man doch nicht gleich n artikel drüber schreiben! :)

guten abend
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17.09.2008 22:42 Uhr von ZTUC
 
+22 | -22
 
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200 Meter? Also 200 Meter, das kann man auch mitm Koffer bewältigen, wenn man schon ausm Bahnhof herausgekommen ist, der Weg zum Taxistand war sicher nicht viel kürzer.
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17.09.2008 22:55 Uhr von vostei
 
+29 | -3
 
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es ist egal wie "weit" die Strecke ist -: ein Taxi MUSS innerhalb seines PFLICHTfahrgebiets den Fahrgast transportieren - es ist sogar eine gute Fahrt, da durch die Grundgebühr und die extrem kurze Fahrstrecke schnell Kohle gemacht ist + den evtl Tipp für das Koffertragen, da lassen sich gerade ältere Loits meist nicht lumpen.

Was anderes wäre es, wenn es ein auswärtiges Taxi war - der hätte nicht mal auf dem fremden Taxistand anhalten dürfen...
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17.09.2008 23:29 Uhr von Sandkastengeneral
 
+19 | -3
 
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kann man: dem nicht den Personenbeförderungsschein wegnehmen?
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17.09.2008 23:48 Uhr von Kyklop
 
+1 | -19
 
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17.09.2008 23:49 Uhr von Sven_
 
+10 | -15
 
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und schon wieder: das gleiche Thema wie im "Der Kerl arbeitet für eine firma die von Google bezahlt wird der muss fotografiert werden und darf nix gegen tun er ist ja ein schlechterer Mensch".

Der Deutsche Hilfspolizist, auch "Bürger" genannt, weiß natürlich sofort das hier ein schweres Verbrechen begangen wurde, dem Taxifahrer muss unbedingt die Erlaubnis entzogen werden, sein Taxi zerstört, er selbst auf den Scheiterha.. ach ne das war mal... und dann, wenn der Kerl seinen Job los ist, kann sich der deutsche Hilfspolizist endlich darüber aufregen wieviele Arbeitslose es gibt und wieviele Steuern für Hartz4 draufgeht.

"Paragraphenreiterei", "Korinthenkacker", "Bürokratie-Zwang"... tolle Tugenden. Und da sagt man noch die Menschen von heute hätten keine Werte.

Und das nur weil ein Taxifahrer einen Auftrag nicht annehmen wollte und ihn so einer der zig Kollegen (die sich sonst um Aufträge kloppen) übernehmen konnte.
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18.09.2008 00:07 Uhr von Kunstfurzer
 
+9 | -4
 
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@Vorredner: Was soll das Geschwätz mit "zu faul" und ähnlichem?
Das waren drei Renterinnen, davon eine vielleicht mit Rollator und eine mit Krücke? Wenn die darauf angewiesen waren?
Aber ich kann mir das schon richtig vorstellen, ich sehe es jeden Tag bei uns in der Stadt, da sitzen doch nur noch freche Ausländer in den Taxen, rasen, blinken nicht und kümmern sich einen Dreck um Leute, die mal eine Kurzstrecke brauchen....
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18.09.2008 00:47 Uhr von Noseman
 
+7 | -1
 
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72, 87 und 88 Jahre alt: Und nur die erste wollte nach 200 m aussteigen, die Letzte wäre 5 Km weit mitgefahren.

Und übrigens gibt es auch bereits für sehr junge Menschen medizinische Gründe.
Ich kenne jemanden der nicht mal zur nächsten Haltestelle kommt (Lunge geschädigt nach `ner Chemotherapie; ist auf ein Sauerstoffgerät angewiesen).
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18.09.2008 01:15 Uhr von majorpain
 
+2 | -2
 
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hatte: Hatte schon freunde die hatten Zuviel getrunken und der Taxifahrer hat sie nicht nach Hause gefahren. Das Ende war ein schlimmer Unfall.
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18.09.2008 03:11 Uhr von Köpy
 
+4 | -0
 
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"Hatte schon freunde die hatten Zuviel getrunken und der Taxifahrer hat sie nicht nach Hause gefahren. Das Ende war ein schlimmer Unfall."

Sorry um Deine Kumpels. Aber... ein Taxi hat zwar eine gewisse Personbeförderungspflicht. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Alkoholisierte Personen, Waffenträger, Ansteckende Krankheiten. Für den Unfall kann der Taxifahrer nichts.

Topic: Sowas kenn ich zu genüge, bei uns haben Fahrgäste schon Angst in eine Taxe zu steigen und schämen sich, wenn sie nur "um die Ecke" gebracht werden wollen. Was ich schon für Storys gehört habe, was so manche "Kollegen" angeht, geht gar nicht. Aber auch ich hatte mal nen schlechten Tag 3 Touren, zusammen 5 Stunden Wartezeit am Bahnhof. Alle 3 Touren max 2km. Is halt manchmal so. Da muß man halt durch. Wenn man sowas nicht leiden kann, muß man sich halt nen Job als Kurierfahrer suchen.
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18.09.2008 09:39 Uhr von TheRoyal
 
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@ vostei: immer dieses "straßenwissen"... echt nervig!

Ein Taxifahrer hat KEINE Beförderungspflicht. Mein Stiefvater ist teilhaber an einem Taxiunternehmen und wir haben da oft genug über ähnliche Fälle geredet. Taxifahrer sind selbstständig und keine öffentliche Einrichtung. damit können die - wie jedes andere Geschäft in Deutschland das im privaten Rahmen handelt - ihre Kunden selbst aussuchen. Oder meinste jeder betrunkene, aggressive oder schmutzige Mensch muss auch mit genommen werden? Im Endeffekt wäre das mitnehmen über eine Strecke von 200 metern sogar geschäftsschädigend wenn ich die mitnehmen muss und nebendran steht einer der will 100 km weit fahrn. ALSO: Erst denken dann schreiben!
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18.09.2008 10:12 Uhr von Press Enter
 
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@TheRoyal: Wenn du schon so was wie "Strassenwissen" nervig findetst solltest du dich mal lieber besser bei dein Stiefvater informieren.

Es stimmt zwar das Taxiunternehmen keine öffentliche Einrichtung sind aber Taxiunternehmen sind offizieller Bestandteil des ÖPNV (Öffentlicher Personen Nahverkehr) und unterliegen den Richtlinien des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG). Die Beförderungspflicht regelt der §13 BOKraft: "Der Unternehmer und das im Fahrdienst eingesetzte Betriebspersonal sind nach Maßgabe der Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes verpflichtet, die Beförderung von Personen durchzuführen. Soweit nicht ein Ausschluß von der Beförderungspflicht nach anderen Rechtsvorschriften besteht, können sie die Beförderung ablehnen, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, daß die zu befördernde Person eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes oder für die Fahrgäste darstellt."


PBefG §22 Abs.1 : "Der Unternehmer ist zur Beförderung verpflichtet, wenn die Beförderungsbedingungen eingehalten werden."

Das bedeutet im Klartext: Ein Taxifahrer kann eine Fahrt verweigern, wenn eine Person z.B. stark angetrunken ist, oder eine Gefahr für seine Sicherheit oder die seiner anderen Fahrgäste besteht. Das heißt aber auch ganz klar, daß eine Fahrt nicht abgelehnt werden darf, wenn sie "nur mal kurz um die Ecke" geht.

Gruß
Press Enter
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18.09.2008 10:17 Uhr von no_names
 
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@TheRoyal: so, habe kurz nachgedacht und schreibe jetzt:

Es entspricht ja nicht gerade der Realität, das sich die Fahrkunden nebeneinander aufreihen und die Fahrer sich den lukrativsten heraussuchen können. Daher finde ich deine Formulierung ziemlich unglücklich.

In dem Artikel handelte es sich um drei ältere Damen die zusammen fahren wollten, wobei gerade mal die erste nach 200m aussteigen wollte. Die anderen zwei sind ja weiter mitgefahren (Fahrziel ca. 5km).
Daher stellt sich mir wirklich die Frage, warum das abgelehnt wurde. Der Verdacht geht zu Faulheit (3x aussteigen und Koffer ausladen) und Arroganz (ne, hab ich nicht nötig, ich warte hier bis der Kunde mit 100km Fahrstrecke kommt).

Ich bin selbst familiär mit Taxiunternehmen und später Busunternehmen vertraut. Sicher wird der Transport von vollgeko***en Personen abgelehnt, wenn die Reinigungskosten nicht gesichert sind. Aber drei alte Damen hätte keiner von uns stehenlassen.

Wer weiss wohin uns unsere Zukunft noch führt, ich wünsche auf jeden Fall denen, die sich zu "schade" für solche kurzen Fahrten sind, dass sie später selbst auf Hilfe und auch auf den Transport kleinster Wege angewiesen sind... es kommt alles zu einem zurück - irgendwann.
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18.09.2008 10:19 Uhr von no_names
 
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@Press Enter: 5Sterne für dich! Danke.
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18.09.2008 10:25 Uhr von vostei
 
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@the royal: ok - ich geb´s ja zu *g*

12 jahre straßenwissen

/8
123er
124er

und das ganze in RAL 1015...

^^
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18.09.2008 12:54 Uhr von Köpy
 
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@ Fang di Katz: "Dann kannst Du mir sicherlich erklären, warum Taxifahrer in der Regel so unglaublich arrogante, unhöfliche und unfreundliche Arschlöcher sind"

Kann ich Dir nicht sagen. Entweder gerätst Du immer an einen falschen Fahrer, oder es beruht auf Gegenseitigkeit. Kleiner Tip.. Wenn Dir ein Fahrer und/oder der Wagen nicht gefällt, nimm den Nächsten. Als Fahrgast kann man sich das Taxi aussuchen. ;-)
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18.09.2008 15:54 Uhr von ITler84
 
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einfach nicht den ersten in der Schlange nehmen: wenn kurze Strecken zu bewältigen sind sollte man immer einen Taxifahrer nehmen der noch nicht lange warten musste. Das ist gängige Praxis.

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