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Fehlerhaft ausgelöste Zahlung: KfW überweist 300 Millionen an insolvente US-Bank

Obwohl Medien am Montag bereits ausführlich über den zu erwartenden Konkurs der US-Investmentbank Lehman Brothers berichtet haben, wurden am selben Tag von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) noch einmal 300 Millionen Euro an das Unternehmen überwiesen.

Wie es zu dieser fehlerhaften Transaktion kommen konnte, soll nun in einer Innenrevision geprüft werden. Am Donnerstag findet außerdem eine Verwaltungsratssitzung statt, in der die Folgen der Lehman-Insolvenz besprochen werden sollen.

Der Schaden für den Steuerzahler durch den Rettungsversuch der IKB-Bank wird unterdessen auf 9,2 Milliarden Euro beziffert.


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WebReporter: Arschgeweih0815
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Million, Bank, Fehler, 300, Zahlung, KfW
Quelle: www.faz.net

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2008 11:27 Uhr von :raven:
 
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Das kann doch schon mal passieren. Was sind schon 300 Millionen Euro?
//ironie off

Nach dem Vier-Augen-Prinzip sollten dafür wohl mindestens zwei Köpfe rollen.
Andere werden entlassen, weil sie einen Kugelschreiber klauen. Ich bin gespannt, was die Verantwortlichen dafür erwartet, dass sie 300 Millionen Euro in ein schwarzes Loch geworfen haben.
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17.09.2008 11:32 Uhr von usambara
 
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Steinbrück hat wieder geschlafen
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17.09.2008 12:17 Uhr von madasa
 
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Aber diese 300 Millionen bekommen "wir" doch zurück, oder? Blöd gefragt ^^
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17.09.2008 12:17 Uhr von RENAURUS
 
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Schon krass so ma eben 300 Mio in de Tonne gehaun...

(wir hams doch...) lol
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17.09.2008 12:18 Uhr von Bluti666
 
+6 | -0
 
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Versteh ich nicht "Dieser hat den deutschen Steuerzahler direkt und indirekt 9,2 Milliarden Euro gekostet."

Eigentlich nimmt man doch an, das die Banken genug Kohle haben, wenn eine Bank Pleite geht, heißt es ja nicht gleich, das die garkeine Kohle mehr haben, die können durchaus noch mehrere Milliarden haben, es fehlen aber einfach einige Millionen. Da verstehe ich nicht, warum ich als kleiner Steuerzahler, der auch jedem Cent hinterher rennen muß, so einem großen Unternehmen aus der Patsche helfen soll, wenn man aber von einer Bank aber mal was will, haha, Pustekuchen...

Vielleicht kann mich ja mal jemand aufklären, wie das zusammenhängt...
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17.09.2008 12:46 Uhr von phil_85
 
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Wenn eine: Bank pleite geht, hat sie nicht mehr genug Geld um zu arbeiten. Wenn eine Bank dann insolvent wird (wie Lehman Brothers) dann bekommt sie wohl Gläubigerschutz, wodurch ALLE die jemals dieser Bank Geld gegeben haben leer ausgehen.

Wenn jetzt die IKB pleite gegangen wäre, hätte das einige verdammt viel gekostet (nicht nur die Reichen). So hat man den Schaden umverteilt und die Steuern sind ja deshalb auch nicht gestiegen, insofern hat es den Steuerzahler nichts extra gekostet...

Ich möchte damit aber die Aktionen die hier ablaufen nicht verteidigen...wenn alles gut geht, kassieren die oberen ab, wenn was schiefgeht, soll der Staat einspringen...aber manchmal geht es schlicht nicht anders. Stellt euch vor, der größere Rückversicherer der Welt kann nicht mehr zahlen...da hängt mehr dran als nur dieser eine Laden...
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17.09.2008 13:22 Uhr von no_trespassing
 
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Es müssen Köpfe rollen: Was sind das für lächerliche Amateure, die sich Experten schimpfen??

300 Mio. zu verschleudern, obwohl schon am Freitag bekannt war, daß Lehman auf des Messers Schneide steht, ist mehr als nur ein "Fehler".

Eine solche Fahrlässigkeit müßte eigentlich mit einer Haftstrafe geahndet werden. Viele Entscheider sind offenbar in Positionen gekommen, obwohl sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Haben irgendwelche Business Schools besucht, wo die einzige Hürde war, die Studiengebühren zu überweisen. Denen ist das egal, was die da fabrizieren. Mit der Gewinne-kapitalisieren - Fehler-sozialisieren-Mentalität wird da einfach mit Summen rumgespielt, als wär es Spielgeld. Diese Arroganz und Ignoranz ist es, die überhaupt ein solches Desaster möglich macht.

Wenn man insolvent geht, heißt das noch lange nicht, daß man ein schlechter Wirtschafter ist. Weiul man ja illiquide ist, da Forderungsausfälle den eigenen Betrieb in Gefahr gebracht haben. Hier handelt es sich aber um eine aktive Fehlentscheidung, für die allein die Entscheidungsträger bei der KFW verantwortlich sind.
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17.09.2008 15:26 Uhr von no_trespassing
 
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@falke22: >>Du glaubst auch wirklich dass da ein Sachbearbeiter am Schreibtisch sitzt und wie Hinz und Kunz eine Überweisung mit TAN tätigen oder wie?
>>

In Kämmereien, wie beispielsweise in Berlin, wird noch viel lapidarer mit Millionensummen umgegangen. Da wird täglich nur der Zinssatz abtelefoniert und einfach aufgenommen. Mit einer Sorglosigkeit, die wirklich bemerkenswert ist. 50 Millionen zu soundsoviel Prozent? Kein Problem. Gekauft.

Einem einzelnen Sachbearbeiter dürfte man nie so eine Verfügungsgewalt über so hohe Summen geben.
Wenn ein Jérôme Kerviel von der Société Générale mal 5,9 Milliarden Euro verzocken kann, dann läuft da gewaltig was schief.
Offensichtlich ist ein einzelner "Experte" oft nicht in der Lage, Risiken abzuwägen. Oder sie sind ihnen scheißegal, weil es ja nicht das eigene Geld ist. Läuft es gut, gibt es Boni, läuft es schlecht, bleibt es beim Fixum. Also quasi risikolos für die Akteure.


>>Natürlich werden diese Zaheln schon länger im Computer gewesen sein und vergessen worden sein diese rechtzeitig zu löschen.
>>

Bei 300 Mio. habe ich immer zu wissen, wer, wie, wann über das Geld verfügt. 300 Mio. zu "vergessen" darf nicht vorkommen. Schon 3 Mio. zu vergessen wäre zuviel. Entgegen der allgemeinen Meinung von manchen Akteuren sind das keine "Peanuts".

>>1. bekommt man die 300 Mio zurücküberwiesen

Im Normalfall ja, im Insolvenzfall nein. 150 Mio. werden es nach ersten Schätzungen maximal sein, die man aus der Insolvenzmasse im allerbesten Fall jetzt noch zurückbekäme.

>>2. ist es einfach nur lächerlich, dass Leute die keine Ahnung haben das Maul aufreißen
>>

Wo die Leute sitzen, die keine Ahnung haben, sieht man ja in diesen Tagen eindrucksvoll. Fast jedes renommierte Wirtschaftsblatt bequemt sich ausnahmsweise mal dazu, sogenannte "Analysten"meinungen kritisch zu sehen und berichten, daß nur ca. 44% von Analystenprophezeiungen zutrafen. Roulette-Spiel auf schwarz und rot im Casino wäre statistisch gesehen erfolgversprechender, als sich auf Analystenmeinungen zu verlassen.

Das große Problem ist, daß diese "Experten", die tatsächlich ohne wirklichen Hintergrund ihr Maul aufreißen, wohl die einzigen sind, die aus solchen Nummern wieder heil aus der Sache rauskommen.

Ein Mr. Fuld von Lehman wird trotz Verlust der gesamten Mitarbeiteraktien und Optionen wohl immer noch eine ein- oder zweistellige Millionensumme für den Rest seines Lebens übrig behalten. Oder Luxus-Immobilien. Das ist mehr, als ihm für seine Unfähigkeit zusteht.
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17.09.2008 15:55 Uhr von no_trespassing
 
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@falke22: Der Manager fährt meist gar nichts in die dicke Gewinnzone. Bei einem Übernahmeangebot kann man auch ein Kamel auf den CEO-Sitz setzen und der Kurs würde steigen. Das ist Marktmechanismus.

Das gesamte Börsengeschehen ist in den letzten Jahren nur zu einem einzigen Spielcasino verkommen. Zusammen mit ungezügelter Raffgier, weil die Maße für angemessene Renditen abhanden gekommen sind. Wer hält denn heutzutage noch Aktien wegen der Dividende?

Quartalsdenken und kurzfristiges Pushen des Shareholder Value dominieren leider das Geschehen in vielen Unternehmen. Und weil jedes Quartal Wachstum um x% generiert werden muß, werden Seifenblasen erzeugt, ohne Substanz dahinter.

Vor 20 Jahren war das quasi undenkbar. Mit dem Einsetzen der New Economy verfiel die Börsenszene in einen Goldrausch, bei dem verantwortliches, unternehmerisches Handeln total ins Hintertreffen geraten ist.

Lehman ist durch unverantwortliches Handeln dort, wo sie jetzt sind. Auf durch Schaumschlägerei erzeugtes Wachstum kann man gut und gern verzichten. Es ist doch so, daß gerade in den Entscheidungsebenen die Grundregeln der Börse verletzt werden. Jedem Kleinanleger wird geraten, nur in Produkte zu investieren, die sie verstehen. Bei den Hypothekenpaketen wurde oft nichtmal GEPRÜFT, was da gekauft wurde. Man hat nur deshalb gekauft, weil man beim großen Goldrausch dabei sein wollte.

Mit solidem Unternehmertum hat das nichts zu tun.
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17.09.2008 16:53 Uhr von diehard84
 
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mich würde ned wundern wenn da einige noch ihre schäfchen ins trockene gebracht haben... für irgendjemand wird sich diese zahlung schon gelohnt haben...von wegen unerklärlich wie das passieren konnte...

für wie dumm hält einen die politik in diesem land eigentlich?
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17.09.2008 16:55 Uhr von Hefele
 
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@ phil_85: "und die Steuern sind ja deshalb auch nicht gestiegen, insofern hat es den Steuerzahler nichts extra gekostet..."

Das ist ja wohl ein Scherz. Hast du mal überlegt was man mit
9,2 Milliarden Euro alles machen kann?
Wieviele Schulen, Straßen, öffentliche Einrichtungen man damit hätte bauen bzw. sanieren können? Diese 9,2 Milliarden waren sicherlich schon im Haushalt verplant. Die fehlen jetzt irgendwo, also wenn du der Meinung bist dass dies dem Steuerzahler nichts extra kostet, dann bist du naiv.

Gruss

Hefele
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17.09.2008 16:55 Uhr von JackIT
 
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da haben: wohl einige leute die gelegenheit genutzt und 300 millionen euro abgezweigt.
sind nur deutsche gelder, mit denen kann man das machen.
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17.09.2008 17:09 Uhr von no_trespassing
 
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@falke22: >>Du willst mir sagen dass die Mehrzahl der Manager nix dafür kann das das Unternehemn gewinne abwirft?
>>

Die Mehrzahl bestimmter Finanzmanager. Ein Unternehmen macht Gewinne hauptsächlich mit Produkten, die es produziert und verkauft. Und organisches Wachstum stößt irgendwann an seine Grenzen. Dann hilft nur eine Akquisition.
Seit Ende der 80er ist aber eine ganz neue Truppe an Akteuren hinzugekommen. Finanzmanager, die hohe Summen einsammeln, sich dann ein Unternehmen aussuchen, es übernehmen und schauen dann im Detail: Was sind da für Werte, wie kann man diese herausziehen?
Dann wird geschaut, wie gefüllt ist die Firmenkasse, wieviel Mitarbeiter sind dort beschäftigt, wie läßt sich das Konglomerat auf das Kerngeschäft reduzieren, usw.

Und hier liegt der entscheidende Knackpunkt: Hier werden keine Werte mehr geschaffen, sondern lediglich abgezogen und umverteilt. Ein Hedge-Fonds kauft sich die Kontrolle über ein Unternehmen und trifft Entscheidungen, die andere für unmoralisch halten. Mitarbeiter werden dann entlassen, weil der Fonds der Meinung ist, es seien zuviele. Die Firma hätte aber womöglich nie diese Mitarbeiter entlassen, weil damit die Produktivität der Firma auch leiden könnte.
Oder aber der Fonds trifft die Entscheidung: Alles, was nicht zum Kerngeschäft gehört, fliegt raus. Das Unternehmen hätte selbst aber nie die Entscheidung getroffen, weil beispielsweise die Unternehmensteile schon aus Traditionsgründen schon immer dazugehörten und den Charakter der Firma ausmachen oder man in schwierigen Zeiten einseitige Gewinneinbrüche ausgleichen kann, weil man auf verschiedenen Märkten präsent ist.

Kurzfristig wird durch den Verkauf eines Unternehmensteils durch einen Sondereffekt der Quartalsgewinn gesteigert. Aber was ist mit den Quartalsgewinnen im Jahre 2012 oder 2015? Wenn dann das Marktumfeld im Kerngeschäft schwierig wird, dann leidet das Unternehmen massiv an dem Verkauf. Überlebt es vielleicht nicht. Und der Hedge-Fonds? Hat sich und seinen Geldgebern die hohe Rendite ausgezahlt und ist verschwunden.


>>Du denkst dass Gewinne größtenteils nur erzeugt werden, weil Unternehmen aufgekauft, verkauft werden?
Interessante Theorie
>>

Ja, weil ein Unternehmen es heute sehr schwer hat, rein organisch zu wachsen. Dazu muß es das klassische solide Unternehmertum an den Tag legen. Das heißt, seine Gewinne in Produktverbesserungen und Neuentwicklungen stecken, Neuerfindungen tätigen, Patente schaffen und anmelden, usw. Eben ECHTE Werte schaffen. Und das ist schwer.
Ein gutes Produkt zu entwickeln, das auf dem Weltmarkt besteht, ist eine echte Herausforderung.

Diese Geduld hat leider der schnelllebig gewordene Kapitalmarkt nicht mehr. Die Shareholder verlangen nicht nur Rendite, sondern auch noch überdurchschnittlich. Und möglichst jedes Jahr mehr. Wo soll das ganze Geld denn herkommen?
Es ist das Maß abhanden gekommen. Ein Hedge-Fonds, der 30% Rendite verspricht - wie will er die Rendite denn generieren? Das kann durch normales Werte-schaffen nicht erzeugt werden. Sondern nur durch einen Sondereffekt.
Durch Mitarbeiterentlassung, durch Spartenverkauf. Aber das ist wie gesagt kein Werte schaffen, sondern nur ein Werte verteilen. Weg vom Unternehmen, hin zum Fonds und seinen Anteilseignern.

Leider haben die Kapitalmärkte diese Akteure voll in ihr eigenes wirtschaftliches Handeln einbezogen. Lehman Bros. und Merrill Lynch gaben den Fonds die entsprechenden Kredite, damit dieses Werte-Verteilen oder besser gesagt: Werte-Absaugen überhaupt möglich wurde.
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17.09.2008 17:38 Uhr von spoonyluv
 
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Wenn ich das so lese, dann könnte ich kotzen. Der gemeine Bürger soll sparen, sparen, sparen, und die Politiker und ihre Freunde verprassen unsere Steuergelder und werfen sie zum Fenster raus.

Peinlicher Fehler? Das ist mir scheissegal, ich will dafür Köpfe rollen sehen (also nur im übertragenen Sinne)!

Es kotzt mich sowas von an, wie es hier immer mehr schief läuft in diesem Land und keiner der "normalen" Bürger lehnt sich mal auf.

9,2 Milliarden weil Banker ihre Kompetenzen überschreiten? Und ich soll es mit bezahlen? Das sind in Zahlen 9.200.000.000 Euro! Plus die 300 Millionen Euro (300.000.000) jetzt!

Hoffentlich wachen die Leute bald mal auf. Ich bin mal gespannt wann die erste RAF-ähnliche Gruppe wieder auftaucht. Wenn es so weiter geht wird es nicht lange dauern.
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17.09.2008 22:53 Uhr von Ingefisch
 
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STRIPPENZIEHER: Erdbeben in Babel IV - ein bisschen zuviel USA


...Die gestrige achtzigprozentige Übernahme des nutzlos gewordenen “Versicherers”- und Derivaten-Inhabers AIG durch den Staat USA, Geschenk von 85 Milliarden Dollar inklusive, macht nach der Verstaatlichung der Immobilienbanken Fannie Mae und Freddie Mac - bei denen sich bloss 5.5 Billionen Dollar Kapital in Luft auflösten - deutlich, was auch die deutsche Innen-, Aussen-, Wirtschafts- und Parteienpolitik innerhalb der US-Hegemonie geworden ist: ein Irrenhaus, mit einer grell beleuchteten Theaterbühne zur Ablenkung der Patienten, auf der sich Schauspieler (kreischend um Aufmerksamkeit bemüht) ständig nach neuen Taler-Bergen aus dem Zuschauerraum bemühen, die man ihnen auch brav in regelmässigen Abständen zuwirft...

…- SCHNITT - MAURICE GREENBERG, 1968 - 2005 CHEF VON AMERICAN INTERNATIONAL GROUP INC. (AIG)
Der seit 1968 amtierende Chef von AIG, Maurice R. Greenberg, welcher 1987 seinen guten Freund und Kollegen Henry Kissinger zum Chef seines internationalen Beraterstabes machte, musste 2005 wegen einer Affäre um Börsenbetrug zurücktreten.
Ihn erwartet zur Zeit eine Strafe von 100.000.000 Dollar, im Rahmen eines Vergleichs mit der New Yorker Staatsanwaltschaft.

Der in der US-Finanzindustrie alteingesessene Greenberg war nicht nur Chef, Berater oder Beteiligter an diversen Unternehmen, Universitäten und weltweit operierenden Konsortien.
Er war ausserdem Teil der “Trilateralen Kommission”, welche vom Schattenmann des US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama, Zbigniew Brzezi?ski, um 1970 herum gegründet worden war.
(Über Brzezi?ski schrieb Hauke Ritz letzten Monat den bemerkenswerten Artikel “Die Welt als Schachbrett”.)

Desweiteren war der bisherige AIG-Hauptanteilseigner Maurice “Hank” Greenberg im “Club der Weisen Männer”, im “von Legenden umwobenen Council on Foreign Relations“, wie es Hermann Ploppa in “Telepolis” in zwei hervorragenden Artikeln umschrieb (Teil I, Teil II).

Die Geschichte des “Council on Foreign Relations” ist nicht die einer Weltregierung, die gibt es nur dann, wenn es auch ein Weltparlament und eine allgemein anerkannte Weltverfassung gäbe.

Es ist die Geschichte einer Schattendiktatur innerhalb des US-Imperiums, welches seit Jahrzehnten die Menschheit auf´s Heimtückischste betrügt und ausbeutet, angeführt und strategisch gelenkt von elitären Denkfabriken, Hintermännern, Möchtegern-Genies und Spinnern, im Auftrage von Superreichen, Handelskammern, Kriegsfürsten, Militärs und Geheimdiensten.

Ausserdem war der ex-Chef und Hauptanteilseigner von AIG, Maurice Greenberg, selbst einmal Vorsitzender, Vizevorsitzender und Direktor der US-Notenbank, die so gerne auf den Kosenamen “Fed” hört…

http://www.radio-utopie.de/...
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18.09.2008 00:11 Uhr von CHR.BEST
 
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Klar: Eine Überweisung von 300 Mio. Euro an eine marode US-Bank soll ein Fehler gewesen sein. Auch daß der größte Teil dieser Summe voraussichtlich nicht mehr zurückzuholen ist, war nichts weiter als ein rein zufälliger, dummer Softwarefehler.

Wer das glaubt, glaubt auch an Weihnachtsmann und Osterhasen.

Gleichzeitig müssen sich z. B. Harz IV-Empfänger immer wieder dumme Sprüche anhören und werden von den Ämtern ständig zu Rechtfertigungen genötigt damit sie ja weiterhin gnädigerweise die gigantische Summe von ein paar hundert Euro im Monat erhalten dürfen.

"Köpfe rollen" heißt in Bankenkreise nicht mehr als wie "eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus". Man geht als Angestellter rein, baut Mist und geht als Millionär wieder raus.
Das nennt unsere Regierung dann soziale Marktwirtschaft.
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18.09.2008 03:08 Uhr von nituP
 
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AUSVERSEHEN: ALLES KLAR Woschinton wollte geld und hat es bekommen!
Frau merkel ist fuer amerikanische interessen die beste!
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18.09.2008 09:47 Uhr von Ajnat
 
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@ Falke22: Stimme dir vollkommen zu.. du scheinst einer der wenigen zu sein, die hier net immer und überall den totalen Verrat und Betrug wittern.
Schön dass es auch noch solche Leute gibt. Mich wundert, wie sich die Anderen überhaupt ihren Lebenswillen erhalten, wenn doch eh alles böse und schlecht um sie rum ist und sie, die armen Kleinen, nix dagegen machen können...

und jetzt her mit dem Minus
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18.09.2008 11:38 Uhr von mort76
 
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Genau Ajnat, nur die Sozialhilfeempfänger betrügen und wollen sich am Steuerzahler bereichern, unsere Geldelite und die Politikbonzen würden das NIE tun!
Nur mal zum Vergleich:
Ausgaben für Sozialhilfe durch den Staat: ca. 22 Milliarden Euro.
Die IKB hat über 9 Milliarden Euro erhalten.
Also, das Geld ist doch gut angelegt, da zahle ich doch gerne Steuern!

Wenn die Herrschaften sich verzocken, darf der Steuerzahler also dafür einstehen. Aber wehe, der Staat will etwas vom Gewinn der Reichen haben, wenn es für die Herren gut läuft, DAS ist dann sowas wie Raub für die.

So oder so verlieren wir. Wir haben nichts abbekommen vom Aufschwung, aber deren Verluste dürfen wir nun trotzdem ausgleichen. Dabei beruhen sie auf purer Raffgier. Keiner von denen wird mit seinem Privatvermögen einstehen für den Mist, den die angerichtet haben. Soviel zur "großen Verantwortung", für die die so gut bezahlt werden...

Warum guibt es hier wohl immer mehr Millionäre?
Wo steckt wohl das Geld, das uns fehlt, Falke22?
Bei den Sozialhilfeempfängern, Ajnat?
Oder in den Taschen derer, die sich alles erlauben dürfen, aber nie zur Rechenschaft ezogen werden für die gigantischen Schäden an der Volkswirtschaft?
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18.09.2008 11:40 Uhr von vostei
 
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ich hab das Ganze nur peripher verfolgt: deshalb meine Frage:

Wofür ist die Kohle da rübergeschoben worden? Oder warum??
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18.09.2008 18:11 Uhr von mort76
 
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falke, na klar, wenn einen die Herumtölpelei unserer Führer stört, dann ist man natürlich neidisch.

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