17.09.08 10:18 Uhr
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US-Regierung greift in die Finanzkrise ein

Der im Zuge der Immobilien- und Finanzkrise schwer angeschlagene Versicherer American International Group (AIG) suchte in den letzten Tagen händeringend nach neuen Kapitalgebern. Da dies misslang, sprang nun die US-Regierung in die Bresche und übernahm nun den größten amerikanischen Versicherer.

Die US-Regierung engagiert sich mit 85 Milliarden US-Dollar und erhält dafür knapp 80 % der Unternehmensanteile. Der Gouverneur des Staates New York David Paterson sagte: "Ich glaube nicht, dass unser Land und unsere Wirtschaft einen Zusammenbruch verkraftet hätten".

Letztendlich zwang die deutliche Herabstufung der Rating-Agenturen die US-Regierung zum Handeln.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Regierung, Regie, Finanz, Finanzkrise
Quelle: www.ftd.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2008 09:44 Uhr von :raven:
 
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Und wieder einmal wird der Markt manipuliert, gesteuert und belogen. Immer nur mehr Geld in das vorhandene System zu pumpen ändert nichts an den Ursachen, nur an den Wirkungen. Und das auch nur für eine bestimmte Zeit.
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17.09.2008 10:23 Uhr von maki
 
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Bush versichert die Welt *grusel*
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17.09.2008 10:32 Uhr von nightfly85
 
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@maki: das hat nichts mit Bush zu tun.
Ist noch ne ganz normale Reaktion von AIG, bevor die Konkurs anmelden übernimmt die Regierung die Zügel.

Soll denn der Staat tatenlos dabei zusehen wie sich ein großer Steuerzahler einfach vom Markt abmeldet?
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17.09.2008 11:48 Uhr von Loxy
 
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Amen. "Ich glaube nicht, dass unser Land und unsere Wirtschaft einen Zusammenbruch verkraftet hätten".

Aha? ...aber der Steuerzahler verkraftet mal eben 85.000.000.000 USD? Klar, die leben ja da drüben in Saus und Braus mit ihren tollen Essensmarken und dem mehr als luxuriösen Sozialsystem...

Wenn man einen gewinnträchtigen Konzern verstaatlichen will, dann ist es pöser Kommunismus und Enteignung. Verstaatlicht man einen bankrotten Konzern, dann ist es Hilfe, oder wie??? (Marx hätte seine helle Freude.)

Das ist doch ein Freifahrtschein für alle, dass man eine Bank/ Versicherung vor die Wand fahren kann und nix passiert...

Wie hat es hier einer so schön gesagt: "Gewinne privatisieren! Verluste solidarisieren!"

Das System ist am Ende! Wann merkt das endlich mal einer und handelt danach? Muss es erst wieder einen richtig dicken RUMMMS machen bis es hinweggefegt wird. Anscheinend...
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17.09.2008 12:48 Uhr von bueyuekt
 
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@Loxy: Und was sollte man den tun, um den RUMMS zu vermeiden?

Wenn ich einer Bank mein Geld anvertraue, damit sie
versuchen Gewinne damit zu erzielen (Rendite), dann bin
ich doch Mitschuld, wenn keine Gewinne eingefahren werden.

Und du kannst sowas eben nur auf alle verteilen. Sehe da
keinen anderen Weg.

Der "Schurke" geniesst hier Schutz, zumindest solange man
einem nicht Absicht beweisen kann.
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17.09.2008 14:22 Uhr von Loxy
 
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Ich habe nix gegen Marktwirtschaft aber in den letzten Jahren hat die Börse doch wohl eher einem Spielcasino geglichen... da muss du mir doch zustimmen oder?
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17.09.2008 14:36 Uhr von bueyuekt
 
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@Loxy: Ja klar...aber es hat sich ja auch viel geändert. Es gibt viel
mehr Faktoren die man berücksichtigen muss.

Jeder der sein Geld in die Börse steckt, hat es selber zu
verantworten. Leider gibt es zu viele Menschen, die sich auf
dieses gefährliche Spiel einlassen.
Und im schlimmsten Fall übernimmt der Staat, wir, die
Schulden. Ist ja auch im Sinne der Gesellschaft...man
will ja Arbeitsplätze nicht verlieren..
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17.09.2008 14:37 Uhr von bueyuekt
 
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@Nachtrag: Es gibt auch alternativen sein Geld anzulegen. Weniger
Rendite, aber sicherer. Deutlich sicherer.

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