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ARD verschiebt brisanten Afghanistan-Fernsehfilm - Keine "politischen Gründe"

Der Fernsehfilm "Willkommen zu Hause" wird von der ARD nicht am 23. Oktober gesendet, sondern erst im Januar nächsten Jahres. Es ist möglich, dass der Sender am 23. Oktober ein Uefa-Cup-Spiel übertragen kann. Der Südwestrundfunk sagte, es gibt keine "politischen Gründe" für die Maßnahme.

In den Film geht es um einen Bundeswehrsoldaten, gespielt von Ken Duken, der aus dem Einsatz in Afghanistan zurückkehrt. Durch die schrecklichen Ereignisse, die er am Hindukusch erlebt hatte, findet er sich in der Heimat nicht mehr zurecht. Ulrike Folkerts, bekannt als "Tatort"-Kommissarin spielt eine Ärztin in dem Film.

Obwohl das Thema sehr aktuell ist, findet die ARD anscheinend keinen früheren Sendeplatz. Der erste Ausweichtermin am 5. November musste auch abgesagt werden, weil an diesem Tag das Erste live von den Präsidentschafts-Wahlen aus den USA berichtet.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Afghanistan, Fernsehen, ARD, Grund
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2008 17:51 Uhr von Paddex-k
 
+9 | -2
 
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Wenn: da nicht mal nicht eine Zensur bei ist! Sehr unglaubwürdig das ganze!!! Hört sich eher nach Maulkorb an!!!
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16.09.2008 18:10 Uhr von Pirate85
 
+1 | -6
 
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Richtig: Das hört sich für mich auch nach einem Maulkorb an...
Da ist jemandem das Thema zu brisant, definitiv. Ist doch immer das gleiche oder??
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16.09.2008 18:13 Uhr von usambara
 
+3 | -2
 
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warum Zensur wenn selbst aus der CDU Rufe nach Abzug kommen?
Im Oktober kommt es im Bundestag zur Abstimmung über
den weiteren Einsatz
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16.09.2008 19:55 Uhr von ZTUC
 
+1 | -3
 
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wird doch gesendet: Ob nun der Film früher oder später gesendet wird, ist doch egal. Manche übertreibens auch mit ihren Zensurwahn. Bei echter Zensur würde der Film gar nicht gezeigt.
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16.09.2008 19:55 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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usambara, es sind aber nur ein paar "Rufe", das ändert nichts an der Mehrheitsmeinung der CDU für den Verbleib der Soldaten. Hier in Deutschland haben wir außerdem eher "vorauseilenden Gehorsam" seitens der Medien- Zensur ist hier garnicht nötig, unsere Presse schreibt freiwillig und geschlossen nur was die Machtelite wünscht.
Hat man ja am Georgienkrieg gut mitverfolgen können, wie das funktioniert.
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16.09.2008 23:48 Uhr von Dusta
 
+3 | -0
 
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Paddex-k & Pirate85: Zensur? Maulkorb?

Der Film wird doch gesendet, nur halt eben später. Ist wahrscheinlich eine von 100.000 Sendungen, deren Austrahlung sich verschiebt.

Außerdem ist das in Deutschland doch kein Thema welches totgeschwiegen wird.
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17.09.2008 00:17 Uhr von Urbanguerilla
 
+0 | -5
 
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Die Handlung der Geschichte: Ein junger Isaf-Soldat wird beim bewachen eines Mohnfeldes von einem der Bauern dazu verführt doch auchma ein bisschen was aus der lustigen Pfeife zu rauchen.

Kurz danach wacht verwirrt als Programmplaner bei der ARD auf. Er war gerade dabei einen für ARD verhältnisse sehr kritischen Film aus dem Programm zu nehmen. und wenn er nicht gestorben ist, dann zensiert er noch heute.

ENDE
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17.09.2008 00:17 Uhr von Ezo
 
+1 | -3
 
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was sollen die schon zeigen: die glaubwürdigkeit des films lässt zu wünschen übrig.
ich mir sicher es werden sich einige leute finden die von den ach so geschundenen deutschen soldaten erzählen werden.
aber im ernst es gibt bis auf gelegentliche kleine scharmützel gegen heckenschützen garnichts was ein evtl. trauma auslösen könnte, in anbetracht dessen alle freiwillig hinten sind und jeder mitlerweile weiß wie der krieg ausschaut. in den gesamten jahren sind nicht mal 2 dutzend dt. soldaten gestorben, das sagt wohl alles.

ich könnte mir so einen film über 19 jährige russische wehrdiensleistende nach einem tschetschenien einsatz oder amerikanische irakveteranen vorstellen, aber nicht sowas wo kriegstechnisch gesehen mit wattebällchen geschmissen wird.

oder könnt ihr mir ein vorfall schildern wo 80 mit infanteriewaffen bewaffnete deutsche soldaten auf 700-800 taliban gestoßen sind oder einen anschlag ala irak mit dutzenden toten.

aus einem kriegstrauma kann man gute geschichten basteln, aber hier wirkt es total konstruiert.
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17.09.2008 07:24 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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ezo, "nicht mal" 2 Dutzend? Sind dir das zu wenig?
Dich würde also die ständige Bedrohung durch Sprengsätze und Attentate kalt lassen?
Du hältst das für einen Campingabenteuerurlaub, weil unsere Leute nicht ständig herumballern müssen und nicht in ausreichender Anzahl sterben?
Du meinst, wer freiwillig Soldat ist, sollte sich über die Gefahr freuen, weil man ja davon ausgehen durfte, daß die Bundeswehr völlig zweckentfremdet wird und das Grundgesetz mißachtet wird ("Nur zur Verteidigung Deutschlands" / "Deutschland wird am Hindukusch verteidigt!")?
Mein Gott, bist du blauäugig...
Die Soldaten dort haben meinen Respekt, die riskieren ihr Leben in einem Krieg, der nicht der ihre ist und verhalten sich trotzdem nicht wie die Axt im Walde, wie die Soldaten der "Weltpolizei".
Und mit Traumata kennst du dich mal garnicht aus, da reichen viel geringere Anlässe.

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